32 Zoll 4K oder 34 Zoll Ultrawide QHD Monitor?

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  1. theuser

    theuser Mitglied

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    Aber das trifft doch nur dann zu wenn du die Skaliering in macOS nutzt. Wenn du die Anzeige mit 4K Auswälst wird wie bei 1080p jeder Pixel für eine Information genutzt. (100% @ 4K = Max. Anzeigefläche).
    Was du schreibst trifft nur beim Skalieren zu weil bspw. macOS oder auch Windows meint es muss alles vergrößert werden, weil sonst zu klein.

    @Topic:
    Ich persönlich würde eher auf 4K gehen statt auf QHD und Ultra Wide. (Habe selbst auf den Dell 24“ und 27“ mit 4K ohne Skalierung gearbeitet.
     
  2. Tzunami

    Tzunami Mitglied

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    Also ich habe einen 27" Eizo mit nativen QHD. Mit SwitchRes habe ich dann eine HiDPI Auflösung von 1920x1080 erstellt (selbes Prinzip wie bei Retina Macbook wo z.B. 2560x1600 auf 1680x1050 HiDPI skaliert wird). Der Monitor gibt zwar nicht mehr her als 2560x1440 aber im HiDPI-Modus sieht das Interface deutlich feiner aus.

    Hier mal, wie Apple uns verars… indem sie im HiDPI-Modus einfach besser aufgelöste Texturen verwenden, von denen auch die normalen Modis profitieren würden.

    Oben: 2560x1440 auf 1920x1080 HiDPI mit SwitchResX
    Unten: 2560x1440

    dd.jpg
     
  3. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Der Unterschied unter macOS ist schlicht, dass der UHD-Monitor als Retina-Display behandelt wird und der WQHD-Monitor nicht. Die Behandlung als Retina-Display bewirkt, dass der Inhalt eines 1080p-Monitors in doppelter Auflösung dargestellt wird (bei 27“ z.B. 160ppi anstatt 80ppi).

    Du hast aber natürlich insofern recht, als dass man den UHD-Monitor auch so skalieren kann, dass er mehr Inhalt anzeigt und das funktioniert aufgrund seiner hohen Auflösungt auch nahezu verlustfrei.
     
  4. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Das ist defininitiv interessant, werde ich mal ausprobieren.
    Als „verar...“ würde ich das aber nicht bezeichnen, denn diese Art der Skalierung hat auch den Nachteil, dass mehr Pixel berechnet werden müssen, als eigentlich angezeigt werden können. D.h. obwohl Du eine Auflösung von 2560x1440 hast, müssen 3840x2160 Pixel berechnet werden und diese müssen anschließend herunterskaliert werdem und das können bei 60fps ganz viele ältere Macs gar nicht. Im Endeffekt tauscht man Auflösung gegen Performance, deswegen ist es ja auch bei SwitchRes schaltbar.
     
  5. Tzunami

    Tzunami Mitglied

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    Naja, wenn Apple absichtlich schlechtere Icons verwendet, wenn man kein HiDPI verwendet, ist das die selbe Praktik wie bei der Umstellung von DVD auf Blu-Ray. Man benutzte da absichtlich Weichzeichner bei DVDs um den Verkauf von BDs zu puschen. Das Bild ist ja viel besser als bei der DVD, guckt doch mal wie matschig es bei einer DVD ist.
     
  6. dreilinger

    dreilinger Mitglied

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    ... lange Texte.

    Ein Monitor mit Pivotfunktion. Da wirkt dann selbst ein 24“ FullHD Monitor riesig.

    Im Ernst. Es ist angenehm eine Seite vollflächig zu sehen.
     
  7. Lor-Olli

    Lor-Olli Mitglied

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    Grundsätzlich sollte der hauptsächliche Einsatzzweck die Monitorgröße bestimmen.

    - Video und Audiobearbeitung profitieren von den breiten Formaten (Timeline kann deutlich längere Abschnitte bei Film und Musik wiedergeben, mehrere Paletten lassen sich gut anordnen ohne das sie gleich den Bildschirm blockieren)
    - Texte profitieren von einer Darstellung, die auch in der Höhe eher einem DIN A4 Format entspricht, wer viel Texte vergleichen muss oder mit zwei Fenstern für z.B. Übersetzungen arbeitet oder Code schreibt, ist mit einem Monitor, der 2 Seiten nebeneinander darstellt ebenfalls besser beraten (Meine Frau hat vorher 2 Monitore nutzen müssen, jetzt nur noch einen und die "störende Mitte" ist nicht mehr)
    - Spiele logischer Weise mögen Panoramen…

    - bei farbverbindlichen Arbeiten sind die "Breiten" nicht ganz unproblematisch (nicht alle), dass sollte man vorher überprüfen. Eine Winkelabhängigkeit lässt sich aber bei den gebogenen Displays erheblich mildern weil Betrachtungsdistanz und Blickwinkel weniger stark streuen.

    - Wer anstrengende Bildschirmarbeit macht sollte sich aber auch im Klaren sein, dass es besser/erholsamer für die Augen ist, wenn sie oft neu fokussieren müssen statt in einer Stellung zu verharren (einige Videoarbeiter klagen über Spannungskopfschmerzen wenn sie lange Zeit an einem gebogenen großen Display arbeiten - fast so als würde man stundenlang durch ein Mikroskop starren müssen)

    Wir halten es im Studio so, dass Monitore erst einmal getestet werden dürfen und ein Arbeitsplatz an dem man den Tag zubringt muss passen - und das eben nicht nur was die Arbeitsplatzvorschriften anbelangt (die mögen z.B. zwei parallel stehende Monitore überhaupt nicht!)
     
  8. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ich verstehe woher Du kommst, allerdings ist die Erklärung wohl ganz einfach.

    Zunächstmal sind die Icons, die Du als „schlechte Icons“ bezeichnet die ganz normalen Standard-Icons, die es schon immer in macOS gibt und welche auch die richtig aufgelösten Icons sind, wenn man die Bildschirme entsprechend ihrer wahren Pixelauflösung verwendet. D.h. wenn Du den Bildschirm mit einer Auflösung von 1920x1080 verwendest, sind diese Icons die richtigen, denn Du willst unnötige Skalierungen vermeiden. Wenn Du einen UHD Monitor so betreibst, dass Du wirklich die Fläche von 3840x2120 nutzen willst, dann sind diese Icons immer noch die richtigen, sie werden dann sehr klein dargestellt und brauchen daher keine höhere Auflösung.

    Erst wenn Du dazu übergehst eine hohe Auflösung so zu benutzen, dass Du die selbe Fläche, die vorher mit einem Pixel dargestellt wurde nun mit vier Pixeln dargestellt wird, brauchst Du Grafiken mit einer höheren Auflösung, damit die vier Pixel nicht einfach alle das selbe anzeigen und die Auflösung im Endergebnis wirklich erhöht wird. Das nennt Apple „Retina“.

    Das wirklich einzige, was nun beim Anschluss eines QWHD-Monitors passiert ist, dass macOS ihn nicht als Retina-Display erkennt (was er auch faktisch nicht ist) und ihn deswegen nicht so ansteuert.

    SwitchRes geht nun wohl hin und gaukelt dem Betriebssystem einen UHD-Monitor vor, welcher als Retina interpretiert wird und so mit hochauflösenden Grafiken beschickt wird und skaliert das Ergebnis dieses „virtuellen Monitors“ anschließend herunter. Das ist aber ein enormer Performance-Overhead (Die GPU muss mehr Pixel berechnen als Dein Monitor darstellt, zusätzlich muss diese Berechnung noch auf die Auflösung des Monitors herunterskaliert werden), so dass man nun wirklich nicht sagen kann, dass es naheliegend wäre, dass Apple dieses Sonderfeature in den allgemeinen Bildschirmeinstellungen implementiert, zumal es gar kein Apple-Gerät gibt, welches eine solche Auflösung hätte. :)
     
  9. PeterBishop

    PeterBishop Thread Starter MacUser Mitglied

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    Vielen Dank für die vielen Beispielbilder und Erklärungen! Vor allem die Bilder haben mich überzeugt das ein 4K Monitor wegen der besseren Texturen das richtige für mich ist. Das ganze dann wie gesagt in 32 Zoll. Rein von den Beschreibungen und vom Budget gefallen mir folgende:

    Samsung U32H850UMU
    LG 32UD89-W
    HP Z32

    Der Samsung wäre halt von Preis sehr interessant und es wäre noch das Trackpad 2 drin, das ich auch gerne anschaffen würde.
     
  10. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Ich habe den selben Samsung in 28“ und kann eigentlich nichts schlechtes darüber sagen. Das negativste ist wohl, dass er etwas blickwinkelabhängig ist, aber das ist bei einer Schreibtischbenutzung eigentlich kein Problem.
     
  11. JeanLuc7

    JeanLuc7 Mitglied

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    Ich arbeite seit ein paar Jahren an einem überbreiten Monitor; inzwischen 49" 32:9, das sind zwei 27-Zöller nebeneinander ohne Steg dazwischen (5120x1440). Davor hatte ich zwei Monitore - mit dem einen überbreiten kann ich aber besser arbeiten, weil man den Platz besser ausnutzen kann. Die Schärfe von HiDPI ist beeindruckend - aber einerseits sitze ich hier mit ner Lesebrille und zum anderen 50cm vom Display entfernt, weshalb ich von HiDPI gar nicht so viel sehe. Beim Notebook ist es für mich viel wichtiger, und da sehe ich es auch.

    Ich rate daher zum 34-Zöller.
     
  12. JeZe

    JeZe Mitglied

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    Habe den HiDPI-Modus von SwitchRes mal auf dem WQHD ausprobiert. Bei mir funktioniert das nur bei 16:9-Auflösungen, die dann links und rechts einen schwarzen Rand haben. Übersehe ich was?
     
  13. PeterBishop

    PeterBishop Thread Starter MacUser Mitglied

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    So, falls es jemanden interessiert.. ;) Ich habe mich jetzt für den LG 32UK550 entschieden. Der Preis ist mit knapp 450€ unter dem Budget und so ist das Trackpad noch drin. ;) Ich hoffe der Monitor ist keine schlechte Wahl und bin mal gespannt wie er sich macht. Am Dienstag soll er geliefert werden.. Danke für eure Tipps nochmal!
     
  14. PeterBishop

    PeterBishop Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute,

    heute Mitttag ist der Monitor sowie mein Displayport 1.2 auf USB-C Kabel geliefert worden.Ich kann jetzt schon sagen, für mich persönlich war es die richtige Entscheidung. :) Die HIDPI Auflösung sieht einfach super gut aus, ich nutze ihn in dem Modus "sieht aus wie 2560x1440" und es ist genau richtig für meine Anforderungen. Der Text ist gestochen scharf. Es ist nicht alles so klein und ich muss mich überhaupt nicht anstrengen beim lesen. :)

    Danke an euch alle und vor allem @JeZe @Lor-Olli und @Tzunami für die Erläuterungen und Beispielbilder!!
     
  15. Nicolas1965

    Nicolas1965 Mitglied

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    Gerade nachgesehen: Diese Auflösung habe ich an 32 Zoll auch gewählt, passt dann ideal zum benachbarten 24 Zöller.
     
  16. Tzunami

    Tzunami Mitglied

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    Schön das du zufrieden bist ;)
     
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