Zuverlässiges NAS für Firma gesucht...

Dieses Thema im Forum "Internet- und Netzwerk-Hardware" wurde erstellt von X-File, 03.03.2006.

  1. X-File

    X-File Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi all,

    jaja, ich weiß, das Thema NAS wurde ja schon bis zum Erbrechen durchgekaut. Aber trotzdem... :)

    Ich soll für die Firma, in der ich arbeite, ein NAS beschaffen. Ziel ist es, darauf die Produktionsdaten zu lagern und einen FTP-Zugang für Kunden zu verfügung zu stellen, wenn möglich auch einen WebDAV-Zugang (weil komfortabler...).

    "Für Produktionsdaten" heißt natürlich, daß das Teil wirklich zuverlässig laufen muß, mit geringem Admin-Aufwand. Zugeriffen wird darauf hauptsächlich vom Mac aus, deswegen wäre AFP natürlich sinnvoll.

    Ich habe im Moment drei Lösungen "im Auge":

    Synology DS-101g+ Nicht schlecht, aber leider nur einen Plattenanschluß, also nicht so gut zu erweitern...
    ALL6500 bzw. Thecus N2100 Auch nicht schlecht. Hat zwei Platten-Ports, aber spricht kein AFP. Gibt's dafür evtl. alternative Firmware?
    IntraDisk Kompletter Linux-Server, kann fast alles, außer Kaffee kochen... Hat zwei Platten-Anschlüsse, kann, wenn man über Linux-Kenntnisse verfügt, sicher auch AFP, aber höherer Admin- und Einarbeitungs-Aufwand.


    Ich weiß nicht weiter... Das Problem ist auch, daß es natürlich mal wieder schnell gehen soll! Habt ihr einen Rat für mich :(


    Thanxx... X-File
     
  2. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Zuverlässig heißt für mich: gespiegelte Platten (also RAID 1). Das solltest du in deine Auswahl mit einbeziehen.
    Ansonsten kauf dir mal die noch aktuelle c't. Da ist wieder ein Testbereicht in Sachen NAS.
     
  3. Hellrider

    Hellrider MacUser Mitglied

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    Wenn es sich um Produktionsdaten handelt würde ich den FAS200 von NetApp empfehlen. Vorallem wegen seiner problemlosen Integration in vorhandene Infrastrukturen (Windows, Linux, etc.), da die Box als NAS, iSCSI oder Unified betrieben werden kann.

    Grüsse
    Frank
     
  4. jlepthien

    jlepthien MacUser Mitglied

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    Er sollte aber trotzdem nicht das Backup vergessen. Viele Leute denken Raid1=Backup und das kann dann schonmal weh tun ;)
     
  5. Ghettomaster

    Ghettomaster MacUser Mitglied

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    Wenns schnell und erweiterbar sein soll würde ich zum Open-E NAS greifen, damit kannste jeden Rechner in ein NAS verwandeln.

    Ansonsten ist die Synology DiskStation für den Preis schon ziemlich gut. Hat zum SATA Port ja auch noch USB Ports für Backup Platten.

    CU
    Ghettomaster
     
  6. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Selbstnatürlich. Die richtige Sicherungstrategie kommt noch hinzu.
     
  7. Smurf511

    Smurf511 MacUser Mitglied

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    Aloha,

    ich weiss nicht, ob es hilft, aber diese ganzen "Krempel-in-eionem-kleinem-Gehäuse" Lösungen sind es einfach nicht, das zeigt auch der Test aus der c't.

    Und wenn es für eine Firma ist, die eine zuverlässige Lösung sucht, ist vielleicht der Start mit einer alternativen Firmware nicht so superoptimal...

    Also abzu nächsten Linux-Lösung in einem reellen Gehäuse mit redundantem Netzteil und Raid 5, zusätzlich mit einer Backuplösung, die regelmässig startet....

    ...denkt der Smurf
     
  8. X-File

    X-File Thread Starter MacUser Mitglied

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    Vielen Dank für eure Hilfe!
    Die beiden c't-Ausgaben habe ich (und auch schon x mal die Artikel durchgelesen), aber es scheint so, als müßte man immer einen Tod sterben - das perfekte NAS, das alles kann, gibt's wohl nicht.

    RAID1 (spiegeln) ist natürlich nicht schlecht; auch von daher wäre ein zweiter Diskanschluß gut. Backup ist sowieso klar, am besten zeitgesteuert auf externes USB-Laufwerk oder

    Das Synology hat per Firmware-Update noch MySQL und PHP spendiert bekommen.

    kopfkratz kopfkratz kopfkratz
     
  9. Kalle Grabowski

    Kalle Grabowski MacUser Mitglied

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    Wie sieht es denn mit der neuen Terastation Pro von Buffalo aus? Scheint mir ganz potent zu sein, wobei ich noch keine Tests gelesen habe...
     
  10. pille

    pille MacUser Mitglied

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    Die Allnet-Variante scheidet auch wegen schlechter Performance aus. Vor allem solltest du mal schreiben, wie viele Clients gleichzeitig auf den Server zugreifen sollen und was sie dort tun.

    Wir setzen selbst hier zwei DiskStations 101g+ ein und lassen diese Nachts spiegeln (Netzwerkbackup ist in der neuen Firmware enthalten). Die zwei Geräte befinden sich in zwei verschiedenen Gebäuden - somit kann schon mal eines der Gerät bei einem Brand o.ä. vernichtet werden; die Arbeit von maximal einem Tag geht verloren. Obwohl wir es nicht nutzen: Gigabit und der eSATA-Anschluss sind nicht zu vernachlässigende Argumente für die 101g+.
    Mir ist durchaus bewusst, dass dies kein Hochverfügbarkeits-Server ist. Bei uns greifen parallel maximal 20 Clients auf den Server zu. Im Falle eines Crashes ist - wie bereits erwähnt - maximal ein Tag Arbeit verloren. Ob dies auch bei anderen Lösungen so gut funktioniert, kann ich nicht sagen.

    Vorher hatten wir zwei Quantum-Snap-Server im Einsatz. Die sind hauptsächlich aus Kapazitätsgründen raus geflogen.

    Zur "IntraDisk" Lösung: der AFP3 Support in der Diskstation ist wirklich in Ordnung. Wenn du über entsprechend gute Linux-Kenntnisse verfügst, kann es ja sein, dass du tatsächlich dir eine eigene Firmware zusammen basteln kannst - aber willst du dies auch deinen Kollegen antun?

    Zur Terastation - die haben wir lange im Auge gehabt. Wäre sicher auch eine gute Alternative gewesen. Aber leider haben wir in einem Test gelesen, dass die Terastation bei größeren Kopiervorgängen massiv einbricht (wohl ähnlich der Allnet-Variante). Test war AFAIK auf Toms Hardware...

    HTH
    Martin
     
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