zeitung erstellen

Dieses Thema im Forum "Freelancer Forum" wurde erstellt von HiJack, 08.03.2005.

  1. HiJack

    HiJack Thread Starter MacUser Mitglied

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    moin moin

    habe ne frage

    wen man eine zeitung erstellt und sie vertreiben will braucht man dch n verlag ?

    aber wie macht man das ? also gehe ich dahin und sage den was ich vor habe ?

    der gehe ich mit der zeitung zu druckerei ja und dann wie kommen die in die geschäfte ?
     
  2. ralfinger

    ralfinger MacUser Mitglied

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    Hi. Kommt ganz frauf an um was es sich dreht. Die meisten Tageszeitungen sind auch ihr eigener Verlag. Bei Illustrierten usw. siehts da anders aus. Dann brauchts noch einen sogenannten Vertrieb, was viele Verlagshäuser oder große Zeitungen ja auch selbst erledigen. Ne örtliche Lokalpresse braucht keinen Vertrieb, die vertreiben über Geschäftsstelle und Austräger, usw. Kommt immer drauf an, musst Du mal genauer sagen was Dir vorschwebt.

    Gruß Ralf
     
  3. HiJack

    HiJack Thread Starter MacUser Mitglied

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    eine party guide zeitschrift für die umgebung und der stadt

    die sich durch werbung sich selbst trägt
     
  4. Hotze

    Hotze MacUser Mitglied

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    Welche Stadt? Welche Auflage? Mehr Infos bitte!
     
  5. Pamela

    Pamela MacUser Mitglied

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    da wirst das selbst in die hand nehmen müssen

    >>> curt in nürnberg machen das auch so >>> im zweifel kannst du ja vielleicht mal einen der jungs anfunken und nach erfahrungen fragen, vielleicht erzählen sie dir ja was. (oder wahlweise jedes andere stadtmagazin…)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31.10.2015
  6. don.raphael

    don.raphael MacUser Mitglied

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    Das größte Problem werden die Anzeigen sein - da brauchts jemanden mit Erfahrung, der einem ungeborenen Blatt vor dem Kunden so viel von dessen Erfolg/Auflage/Reichweite/Bedeutung vorschwärmt, daß der den zuvor gut kalkulierten mm-Preis zahlt. Oder die Anzeige ist in den ersten Ausgaben kostenlos und wenn sich dann das Blatt als Erfolg erweist - sprich der Kunde Resonanz auf das Blatt bekommen hat - dann wir das etwas einfacher. Nicht zu unterschätzen sind auch die Horden von Mediaberatern, die den Kunden täglich die Türe einrennen und dein Blatt schlechtmachen werden - der Anzeigenmarkt ist in jeder Stadt hart umkämpft! Anzeigen holen ist ein hartes, zeitraubendes Geschäft.

    Nächste Hürde ist natürlich der Satz, die Anzeigenannahme und die Redaktion und die Fotografen. Weniger das Equipment, eher die Zeit ist hier das Problem.

    Die Druckerei druckt Dir alles, wenns einigermassen aufbereitete Daten sind, das ist ein großer Kostenpunkt.

    Die Verteilung solcher Blätter läuft meist über einen kleinen selbstgebastelten Vertrieb - eine Horde Schüler bringen die Sachen in die Geschäfte und Kneipen.

    Wie Du siehst, ist die ganze Geschichte sehr personalintensiv - wenn du es ernsthaft betreiben willst musst du ein paar Könner dabei haben, sonst kannst du keinen Termin halten, die Qualität geht flöten und du hast deine Anzeigenkunden längste Zeit gesehen.

    Das Konzept muss man vorher bestimmen - von pam erwähnter curt, oder das stilistische Gegenteil
    www.doppelpunkt.de
    ist auch ungemein erfolgreich - hier ködert der riesige kostenlose private Anzeigenmarkt des A5-Hefts sehr viele Kunden und Leser, obwohl es eigentlich nur ein dickes schwarz-weiss Heft ist, in das der Text reinläuft, ist es eine echte Goldgrube und in seiner Stadt DIE Infoquelle.

    Wie gesagt, so eine Geschichte ist nichts für eine One-man-show - es sei denn, Du wohnst in einer 10.000 Mann-Stadt mit 5 Kneipen, da wird übersichtlicher...

    Laß hören, was Du vorhast, ist spannend!
     
  7. HiJack

    HiJack Thread Starter MacUser Mitglied

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    naja einfach eine zeitschrift bzw. mehr eine kleine zeitung monatlich mit berichten von partys bis discos in der umgebung mit ein parr anderen futures


    es soll auch keine ein man show werden

    mitn ne auflage von 30.000 exemplare monatlich
     
  8. don.raphael

    don.raphael MacUser Mitglied

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    Was meinst Du mit kleiner "Zeitung"? Welches Papier/Format/Umfang? Was verstehst Du unter "features"? Und: 30.000 Auflage - ich weiß ja nicht, für welche Gegend Du das vorhast, aber das ist eine richtig, richtig dicke Auflage.

    Na gut, ich denke mir, Du/Ihr werdet das schon alles gut durchdenken - laß wieder was hören, wenn Du uns mehr erzählen willst oder was draus geworden ist.
     
  9. Cathy

    Cathy MacUser Mitglied

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    Hi Jack.

    Ist schon ganz schön mutig, mit einer 30.000er Auflage monatlich rauskommen zu wollen. Ich arbeite an einem Regionalmagazin mit, dass alle 2 Monate erscheint und sich ebenfalls aus Anzeigen finanzieren soll. Ich sage soll, weil es fast unmöglich ist, das auf Anhieb zu schaffen. D.h. anfangs werdet Ihr eine Menge Kapital reinstecken müssen. Das Konzept des Heftes sollte auf jeden Fall gut durchdacht sein bezüglich Zielgruppen, Verteilung, Inhalten etc. Und das Design muss natürlich auch stimmen. Ich würde an deiner Stelle vielleicht am Anfang etwas kleinere Brötchen backen, bis das Ganze auf soliden Füssen steht. Wir sind jetzt im zweiten Jahr und fahren erst jetzt so langsam in die Gewinnzone - wobei der Verkauf auch lange gelahmt hat, dass muss ich leider zugeben. Gute und professionelle Anzeigenverkäufer, möglichst mit super Connections sind hier echt die halbe Miete...

    Auf alle Fälle wünsche ich Euch jetzt schonmal viel Erfolg. Ist schon 'ne schöne Sache.
     
  10. Soweit ich den Markt überblicke gibt es kein kostenloses Stadtmagazin in Deutschland mit einer Auflage von 30.000. Abgesehen von Fritz, Piste u. a., die in mehreren Städten gemacht werden (mit eigenem Lokalteil aber z. B. gemeinsamen Anzeigen und gemeinsamen Veranstaltungskalender) und deren Auflage zusammengenommen höher als 30.000 ist.
    Rechne mal mit Produktionskosten (Satz und Druck und Vertrieb) von 0,50 Euro bis 1 Euro pro Ausgabe (bei 3-5 Bogen a 16 Seiten), dann weißt du wieviel Anzeigen du brauchst um das zu erwirtschaften (ohne zu verdienen). Eine Seite A4 kostet pi mal Daumen in einem kostenlosen Stadtmagazin zwischen 1300 und 2000 Euro (tatsächlich erreicht wird weniger).
    Wirtschaftlich wird es dann, wenn du eine günstige Druckerei hast und ansonsten alles selber machst (Artikel schreiben und setzen, Anzeigen verkaufen und gestalten und setzen). Ein Anzeigenvertreter erhält in der Regel zwischen 15 bis 20 Prozent des Anzeigenpreises.
    Ergo: Gibt es in deiner Stadt/Region bereits derartiges, dann lass die Finger davon außer du brauchst ein steuerliches Abschreibungsobjekt oder hast im Lotto gewonnen oder Papa/Mama/Oma/Opa/Onkel/Tante finanzieren dir eine Beschäftigungstherapie.
    Ach ja: die notwendigen Programme (Quark oder Indesign sowie Photoshop) musst du ebenso käuflich erwerben wie die zu verwendeten Schriften. Vorsteuer musst du auch noch zahlen usw.
    Noch immer Lust?
     
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