WOL - Software

Dieses Thema im Forum "Internet- und Netzwerk-Hardware" wurde erstellt von crake, 24.06.2004.

  1. crake

    crake Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich suche nach einem Programm, mit dem ich meinen Windowscomputer per Internet aufwecken kann. D. h. es muss die Möglichkeit bieten mehr als nur die MAC-Adresse einzugeben, sprich IP-, Subnet- und Portoptionen.
    WakeUp und Wake550 erfüllen diese Bediungen leider nicht (funktionieren im LAN aber problemlos). Oder besteht die Möglichkeit das MagicPacket auch per Terminal abzusetzen?

    Danke für eure Hilfe.
     
  2. cla

    cla MacUser Mitglied

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    Geht nicht. Sorry. WOL funktioniert NUR über MAC, da der Rechner im Ausgeschalteten Zustand noch nicht über eine IP-Adresse verfügt.
    Und WOL-Packete werden gebroadcastet (an alle Rechner im Subnetz); diese werden NICHT über Subnetze hinaus transportiert -> spätestens am Router vom Provider ist Schluß.

    Einzige Möglichkeit, die mir einfällt: Du müsstest dich von extern auf einem anderen, laufenden Rechner in deinem LAN einloggen, und von diesem dann das Magic-Packet absetzen.

    cu
    Carsten
     
    Zuletzt bearbeitet: 24.06.2004
  3. crake

    crake Thread Starter MacUser Mitglied

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    Auf dem PC hatte ich ein Tool, welches mir erlaubte das MagicPacket übers Internet zu senden.
     
  4. cla

    cla MacUser Mitglied

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    Das wäre mir neu...
    Aber ich lerne gern dazu.
    Wie heißt das denn, das möchte ich mir mal näher ankucken, wie es das bewerkstelligen will.

    cu
    Carsten
     
  5. crake

    crake Thread Starter MacUser Mitglied

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  6. cla

    cla MacUser Mitglied

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    Ah...interessant. Kranke Lösung :) Das grenzt ja fast an ner Attacke.
    Aber wenigstens eine schöne Beschreibung der Problematik auf dessen Homepage.

    Folgende Probleme:

    1. da der Computer im ausgeschalteten Zustand noch keine IP besitzt, muss man wissen, in welchem Subnetz der Rechner sich nach dem hochfahren befinden wird. Wenn der Rechner sich nicht in einem vordefinierten Netzwerk befindet, sondern über eine Dial-IN Verbindung ins Internet verbindet, ist dieses Unterfangen schon sehr schwer. Das mag vielleicht noch bei kleineren Providern gehen, aber ich glaube kaum, das einem z.B. T-Online erlaubt an ALLE Rechner, die über T-Online ins Internet gehen, ein lustiges Packet zu verschicken :)

    2. Wie so schön von Cisco beschrieben:

    Wake on Lan over the Internet (or why is it such a pain in the ****)

    "IP directed broadcasts are used in the extremely common and popular "smurf" denial of service attack, and can also be used in related attacks.

    An IP directed broadcast is a datagram which is sent to the broadcast address of a subnet to which the sending machine is not directly attached. The directed broadcast is routed through the network as a unicast packet until it arrives at the target subnet, where it is converted into a link-layer broadcast. Because of the nature of the IP addressing architecture, only the last router in the chain, the one that is connected directly to the target subnet, can conclusively identify a directed broadcast. Directed broadcasts are occasionally used for legitimate purposes, but such use is not common outside the financial services industry.

    In a "smurf" attack, the attacker sends ICMP echo requests from a falsified source address to a directed broadcast address, causing all the hosts on the target subnet to send replies to the falsified source. By sending a continuous stream of such requests, the attacker can create a much larger stream of replies, which can completely inundate the host whose address is being falsified.

    If a Cisco interface is configured with the no ip directed-broadcast command, directed broadcasts that would otherwise be "exploded" into link-layer broadcasts at that interface are dropped instead. Note that this means that no ip directed-broadcast must be configured on every interface of every router that might be connected to a target subnet; it is not sufficient to configure only firewall routers. The no ip directed-broadcast command is the default in Cisco IOS software version 12.0 and later. In earlier versions, the command should be applied to every LAN interface that isn't known to forward legitimate directed broadcasts."

    Quoted from Cisco.

    Weiterhin auf der Seite von depicus.com:

    > If you wish to use Wake On Lan over the internet you will need to set up your
    > destination firewall/router to allow "Subnet Directed Broadcasts". Most routers and
    > firewalls disable this option by default.

    Mit anderen Worten (wie ich auch schon erwähnte): Die Pakete werden mit größter Wahrscheinlichkeit auf dem Weg von A nach B irgendwo rausgefiltert.

    Aber grundsätzlich...es steht eigentlich nix im Wege, auch unter OS X ein solches Magic-Packet zu generieren, und auf die Reise zu schicken.
    Ein Programm, das dieses benutzerfreundlich bewerkstelligt, kenn ich jetzt allerdings auch nicht.

    cu
    Carsten
     
  7. starbuxx

    starbuxx MacUser Mitglied

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    kann man bei WakeUp nicht Listen mit angeschlossenen Rechnern anlegen, die man dann nur noch klicken brauch?

    Die letzten WakeUp Versionen können glaub' ich sogar sniffen und die Listen darüber selber pflegen, bin mir aber nicht sicher:

    http://www.coriolis.ch/article18.html

    grüsse,
    sbx
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2015
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