Wie hoch könnt ihr euren G3 takten?

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  1. MacSimizeDenver

    MacSimizeDenver Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi Forum,

    habe gestern mal meinen G3 beige 266 DT ein wenig übertaktet.

    Alle möglichen Kombinationen wurden von mir ausprobiert.
    Funktionieren tut aber nur die Jumperung das er bei gleichem Bustakt auf 300 Mhz statt 266 Mhz fährt. Sonst hat keine jumperung funktioniert.

    Welche Erfahrungen habt ihr da draußen gemancht?
     
  2. MacSimizeDenver

    MacSimizeDenver Thread Starter MacUser Mitglied

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    OK, ich nehme an alle anderen kaufen sich neue Macs oder Upgrades??!??
     
  3. toaster

    toaster MacUser Mitglied

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    Auftackten paßt irgendwie nicht zum Mac (meiner Meinung nach). Egal ob PC oder Mac, die Leistungssteigerung ist nicht so umwerfend und das Risiko ziemlich groß seinen Compu zu schrotten. Beim PC ist es noch ein kleines Risiko, da der Chip echt billig ist, beim Mac ist es anders. Dort ist selbst noch ein 500 Hz Chip noch gut was wert.
    Wer Spaß hat, der kann es ruhig versuchen, aber für mich ist es nichts.
     
  4. emjaywap

    emjaywap MacUser Mitglied

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    jo genau meine meinung. ich habe mir geschworen, dass - falls mein G4 wieder mal funktionieren wird - ich ihn NIE WIEDER aufmachen werde. An einem PC rumzuschrauben ist eine sache, aber dasselbe beim mac zu tun, das verstehe ich nicht. komischerweise habe ich schon soviele kurzschlüsse mit meinem billig mainboard wärend dem betrieb verursacht - es funktioniert immernoch klaglos.

    naja, aber einen neuen Riegel in den G4 einbauen - das lag nicht drinn. Sowas ist wirklich seeeehr ärgerlich zumal ich das Gerät höchstens 3 Wochen hatte :(
     
  5. Angel

    Angel MacUser Mitglied

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    Warum passt Uebertakten nicht zum Macintosh, wenn es Apple bei den G4s doch selbst gemacht hat?
     
  6. Heinrich1

    Heinrich1 unregistriert

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    Ganz einfach, zwei Gründe:

    a) Übertakten bringt keinen spürbaren Leistungszugewinn...

    ...weil man eh nur in gewissen kleinen Grenzen sinnvoll übertakten kann.
    Und eine Übertaktung von +100MHz merkst du bei heutigen CPU Geschwindigkeiten (1,4GHz und höher) seltenst.
    Eine Übertaktung von 266MHz --> 300MHz bringt vielleicht ein klein wenig was, aber ob das so merklich ist? Meinen alten Pentium2 233MHz konnte ich auch auf 300MHz hochtakten aber einen wirklich spürbaren(!) Leistungszuwachs war nicht auszumachen -- wie auch, wenn die restlichen Komponenten des Systems (Bussysteme, etc.) die zusätzlichen 66MHz nicht nutzen oder gar ausbremsen?

    Damit eine Übertaktung einen merklichen Leistungszugewinn bringt, müsste man schon die betreffende Komponente (CPU, Grafikkarte, ...) um mehr als 10% übertakten damit man es als Anwender überhaupt spürt. Alles andere bringt maximal was in Benchmarkergebnissen und vergrössert das Ego des Anwenders. Und dann müssen auch immer die ganzen restlichem Systemkomponenten mitspielen.

    b) Verfügbarkeit und Preis von Ersatzkomponenten...

    ...wenn mal beim Übertakten kaputt geht.
    Beim PC kannst du zu deinem PC-Schrauber deines vertrauens gehen und bekommst für ca. 100..150 EUR ein neues Mainboard. Eine durch Übertaktung getötete CPU schlägt in etwa die gleiche Kerbe von etwa 100...250 EUR (je nach Taktung).

    Wenn dir bei deinem Mac etwas kaputt geht, wo bekommst du dann ein neues Mainboard oder eine neue CPU? Oder eine neue Grafikkarte? Und wenn, zu welchen Preisen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.07.2004
  7. toaster

    toaster MacUser Mitglied

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  8. SchaSche

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  9. Aida_w

    Aida_w MacUser Mitglied

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    Beim alten G3 266 war die Sache aber so, daß er etwa 800 Mark(!!!) mehr kostete als der 233er, und es war ansonsten EXAKT DERSELBE Computer!! Der Jumperchip war ja auch nicht ohne Grund mit einem Klebestreifen versiegelt, damit man keine Garantie mehr hatte. Das war bislang die unverschämteste Abzocke von Apple. Und natürlich habe ich damals hochgetaktet auf 299 oder so - ich weiß es nicht mehr genau. All die Jahre läuft alles bestens, und bis heute habe ich den nicht unerheblichen Geschwindigkeitszuwachs, den diese Aktion brachte, nicht bereut.
    Höhere Taktraten jenseits der 300 MHz brachten übrigens nichts: manches lief noch, aber manches stürzte auch ständig ab.
     
  10. Heinrich1

    Heinrich1 unregistriert

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    Das macht nicht nur Apple so.
    Auch bei anderen Komplett-PC-Anbietern darfst du für ein paar hundert MHz mehr etwas tiefer in den Geldbeutel greifen.

    Aber auch Bastler sind betroffen. Beispiel gefällig?
    Dann schauen wir uns mal die CPU Preise (DM Preise der Einfachheit halber mit Faktor 2 umgerechnet) eines beliebigen PC-Schraubers an:

    CPU, Intel, 2800 MHz, Pentium 4, 1024kB, 800MHz FSB -> 190 EUR (380 DM)
    CPU, Intel, 3000 MHz, Pentium 4, 1024kB, 800MHz FSB -> 225 EUR (450 DM)
    CPU, Intel, 3200 MHz, Pentium 4, 1024kB, 800MHz FSB -> 290 EUR (580 DM)
    CPU, Intel, 3400 MHz, Pentium 4, 1024kB, 800MHz FSB -> 420 EUR (840 DM)
    CPU, Intel, 3600 MHz, Pentium 4, 1024kB, 800MHz FSB -> 700 EUR (1400 DM)

    Den Unterschied von, sagen wir 400MHz, merkst du im Real-Life nicht. Zumindest bemerke *ich* den nicht und ich habe hier einen Rechner mit 2.5GHz und einen mit 3.0GHz rumstehen.

    Also was kosten uns etwa 400..500 MHz mehr? Zwischen 100 EUR (2.8GHz -> 3.2GHz) und 420 EUR (3.2GHz -> 3.6GHz)

    Da sind sie wieder deine drei Probleme:
    a) keine effektiv merkbare Mehrleistung (trotz 400MHz mehr)
    b) zwischen 100...420 EUR zuviel bezahlt ohne effektiv nutzbaren Mehrwert
    c) laute Kiste (da 400MHz mehr auch mehr Verlustleistung bedeuten -- insbesondere bei Intel/AMD)

    Wenn es klappt ist gut, aber manche Probleme treten erst nach längerem Betrieb auf. Erst dann zeigt sich, ob eine Rechnerkomponente die Übertaktung übel genommen hat. Bei dir war scheinbar die Toleranzbreite der Komponenten so gross, dass deine Übertaktung noch im Rahmen der technischen Möglichkeiten blieb.
    Bei heutigen hochgezüchteten Rechnern (z.B. Pentium4 3+GHz oder G5 2+GHz) würde ich selbst eher die Finger weg lassen.

    Ein sicheres Anzeichen dafür, dass die Kiste bei 300MHz dann wirklich am Rande des grade noch machbaren betrieben wurde/wird.
     
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