Welche Rechentechnik/Equipments als Freelancer?

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  1. kemor

    kemor Thread Starter Banned

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    Hallo zusammen,

    ich habe nur ein kleines Powerbook daheim - surfe damit eigentlich nur.
    In der Agentur steht ein G5 mit großen Bildschirmen, diversen Druckern
    (u.a. einem Proofdrucker), Scanern usw. Zudem steht in der Ecke noch
    ein ISDN-Rechner ...

    Im Rahmen der letzten Diskussionen über's "Selbsständigmachen" würde
    mich nun mal interessieren, was man so braucht - was "für den Anfang"
    (als "muß sein") und was ist später "gut zu haben" ...

    Danke Euch.

    p.s. der Kontakt hat natürlich noch zig "Dosen" für all die Angebote und
    Rechnungen ... ;)
     
  2. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Geld Kemor, du brauchst Geld.
    Das ist ernst gemeint. Eine gute Grundlage ist absolut wichtig, so wie eine Kreditlinie, wenn du zahlen musst aber die Eingänge auf sich warten lassen.

    Das mit den Geräten wächst je nach Anforderung/Auftrag.

    Kauf die erst was wenn du den Auftrag dafür vorliegen hast.

    Ich habe damals den Fehler gemacht und wollte gerüstet sein, hat viel zu viel Geld gekostet....
     
  3. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Hallo Kemor,

    meiner Überzeugung nach, wenn nichts an Technik
    und das Geld nicht im Überfluss vorhanden ist, reicht
    eigentlich erstmal eine Minimalausstattung. Dann
    kommt es noch darauf an, welche Jobs Du hast.

    Jetzt ohne technische Specificationen zu setzen:

    Mac (nach Deinen Bedürfnissen, nicht Wünschen;) )
    mit bester BackUp-Lösung (gleich 'n Raid!)

    Monitor so gross wie möglich mit Kalibrierung

    Über Tinte oder Farb-Laser streiten sich die Geister,
    Tintestrahldrucker würde reichen. Am besten gleich
    einen A3+!

    Scanner mit Durchlicht.

    Zeichentablett (gleich DIN A4)

    Machst Du viel mit Farben, welche stimmig sein müssen,
    dafür eine DUST-Licht-Anlage)

    Kleinkram wie Schneidemaschine etc.

    Einen gesunden Schreibtischstuhl:D


    Klotzen kannst Du, wenn der Euro flattert!

    Gruss Jürgen
     
  4. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Meinen beiden flotten Vorschreibern habe ich nichts wirklich Wichtiges hinzuzufügen.
    Und kann mich nur anschließen:
    Halt den Ball flach in der Anfangszeit. Verursache nur die nötigsten Kosten. Nur das anschaffen, was Du auch wirklich benötigst. Ich bin jetzt im dritten Jahr selbständig und habe immer noch keinen farbtreuen Drucker. Meine Kundenstruktur gibt das nicht her. Es war bisher einfach klüger, die Drucke und Proofs, die verbindlich sein sollten, extern machen zu lassen. Sollte ich einen Kunden an Land ziehen, bei dem wesentlich mehr Farbdrucke hoher Qualität notwendig sein sollten, dann werde ich mich um die Anschaffung eines guten Printers kümmern.
    Besten Gruß, Al
     
  5. kemor

    kemor Thread Starter Banned

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    Danke Euch - und denke auch so, wie Ihr.

    Ein Freund hat auch gleich geklotzt und sich selbst gleich erstmal
    Plotter angeschafft (weiß der Geier, was er damit wollte?).

    Ich dachte an einen portablen Mac (MacBook 17") und einen (bzw.)
    zwei externe Monitore (21" und 15 (für die Paletten)).

    Dann braucht man wohl noch einen ordentlichen Drucker - A3 finde ich
    auch ausreichend. Proofs würde ich eigentlich immer in der Druckerei,
    oder Litho machen lassen - die Kosten kann man ja weiterreichen, oder?

    Kleinkram, wie Schneidmatte usw. habe ich schon daheim - blieben also
    der Rechner und der Drucker - sind doch überschaubare Investitionen,
    oder?

    A propos, habt Ihr Empfehlungen, für den Drucker? Bin da nicht so firm.
    Läser ist wohl gleich etwas viel (evtl. ein s/w für Mails usw.). In meiner
    ersten Agentur hatten wir einen Epson Stylus irgendwas ...
     
  6. clonie

    clonie MacUser Mitglied

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    Hab ein paar Einschränkungen, die den Geldbeutel schonen:

    Ich brauch höchst selten den Scanner - nur mal, um Skizzen oder Text einzulesen. Ich bekomme vom Kunden eigentlich nie analoge Vorlagen. Und Du brauchst auch kein Durchlicht, wenns für Dich absehbar ist, dass Du mit nem Fotografen zusammenarbeitest, der digital fotografiert - analog macht das eigentlich keiner mehr in meinem Umfeld. Sollte ich mal Dias bekommen, dann lass ich die scannen.

    Ein Wacom Tablett ist wirklich super, aber in Größe A6 für mich seit Jahren völlig ausreichend. Die meisten kommen sogar ohne aus. Ist aber gerade wenn man viel Bildbearbeitung macht und ergonomisch höchst sinnvoll.

    Monitor mit Kalibrierung ist zwar toll und sehr komfortabel, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass man um eine Korrektur mit Farbenatlas und Druckabnahme nicht drumrum kommt. Und selbst dann kommt aus der Druckmaschine nicht immer das, was man wollte - jaja Farbmanagement. Im Web siehts ähnlich aus. Da kann Dein Monitor zwar toll kalibriert sein, aber was hilfts, wenn die Besucher der Site 0815 Monitore haben...

    Hinzuzufügen hab ich noch nen guten Steuerberater, der sich mit Designern auskennt. Naja, unter Technik fällt der nicht gerade.
     
  7. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    @melamint

    Ein Scanner kostet nicht die Welt und wenn
    viel Layout anfällt, ist er von unschätzbarem
    Vorteil.

    Zeichentablett. Über das Format streiten die
    Geister. Ich z.B. skizziere viel und da ist mir
    ein A4 Blatt lieber als 'ne Postkarte.

    Wenn ich professionell arbeiten will, ist m. E.
    ein kalibrierter Monitor unerlässlich, sofern ich
    in regelmässigen Abständen zeitlich das
    Kalibrieren einhalte. Auch ich prüfe nochmals
    von „Auge”.

    @Kemor

    Gegen einen Epson spricht nichts, dazu noch
    ein PostScript-Rip und es reicht für tolle
    Präsentationen!

    Ich würde heute nicht mehr zwei Monitore
    haben wollen, der nächste liegt im 30er"-
    Bereich, dieses Format reicht auch für die
    Adobe-Paletten.

    Gruss Jürgen
     
  8. kemor

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    Danke melamint.

    Ich meine auch, daß es erstmal der 08/15-Scanner daheim tut - für
    richtige/hochwertige Scanns würde ich auch die Litho einspannen.

    Die "Fachleute" nutzen meines Erachtens eh recht wenige!? Warum
    eigentlich - zu teuer?
    -
    Steuerberater mit Wissen um Designer ist auch gut - wo findet man die???
     
  9. kemor

    kemor Thread Starter Banned

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    @ Jürgen:
    Sind 30" nicht arg groß??? ;) Ich fand 2 Monitore immer sehr witzig.
    Macht irgendwie auch Eindruck ...

    Über den Scanner werde ich noch mal nachdenken - drückt ja bei mir
    noch nicht so sehr.

    Das RIP lief bei uns immer separat auf einem der "Eckensteh-Rechner".
    Muß das heute auch noch so sein? Gab da meinen Erinnerungen nach
    oft PS-Feher. Hier haben wir heute einen EFI ColorProof - macht sich
    ganz gut - zieht man die PDFs drauf und gut ...

    Das Zeichentablett sagt mir nicht viel - arbeite ich nicht mit - was macht
    Ihr damit genau???
     
  10. clonie

    clonie MacUser Mitglied

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    off topic@jürgen

    Gibts schon einen "welchen Vorteil hat man von nem kalibrierten Monitor"-Thread? Das würde mich schon interessieren, da ich aus oben genannten Gründen immer das Gefühl hatte, es lohnt sich eh nicht. Besonders, da mir das mit dem Farbmanagement so super-komplex erscheint.
    Wenn nicht, dann eröffne ich mal einen und warte gespannt auf Deine Antworten...

    Wie arbeitest Du mit dem Pad? In welchen Programmen skizzierst Du?
    Auch dazu wäre ein neuer Thread denkbar :) Ich bin halt neugierig.
     
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