Webspace anmieten und vermieten

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  1. Mondmann

    Mondmann Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallole, ich hoffe ich bin in dieser Kategorie richtig.

    Es geht um das Thema Webspace vermieten.

    Ich habe einen Anbieter gefunden bei dem ich ein Reseller Packet mieten kann und an bis zu 30 Kunden weitervermieten kann.Je nach größe eben.
    Da würde ich jetzt gerne mit dem kleinsten anfangen und an meine 5-6 Kunden vermieten.
    So könnte man relativ einfach etwas Geld verdienen.
    Klar ist ich brauch einen Gewerbeschein usw.
    Die Rechnungen usw an meine Kunden gehen alle von mir aus, der Anbieter erscheint nirgends, bzw. nur im Hintergrund.
    Jeder kann auf seinen webspace zugreifen per Confixx und hat ein Webspace wie man ihn überall anders auch haben kann.


    Jetzt meine Frage.
    Hat das von Euch schonmal jemand gemacht?
    Was sollte ich beachten?
    Brauche ich zwingens AGBs?
    Vielleicht kann mir ja jemand seine Erfahrungen schildern, gerne auch per pn, ICQ, msn oder was auch immer.

    Danke und Grüße Mondmann
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.09.2006
  2. Difool

    Difool Frontend Admin

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    Hi,

    sinnvoll wäre es dabei einen sogenannten Hostingvertrag mit deinen Kunden
    abzuschliessen. Zahlungsmodus und Pflichten.

    Hostingvertrag > gegooglt
     
  3. kahler

    kahler MacUser Mitglied

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    Habe ich Mal eine Zeit lang gemacht. Auch mit eigenen Servern etc.
    Irgendwann wurde es mir dann zu anstrengend, da der Zeitbedarf für die Pflege das Einkommen um ein vielfaches überstiegen hat.
    Meine damaliger Kollege führt die Firma weiter, allerdings eher auf der Designebene und bietet Webspace nur als Zusatz für seine Kunden an (und wenn mal zufällig jemand vorbeikommt).

    Als Kleinunternehmer hast du es in diesem Geschäft sehr schwer, da die Geiz-ist-geil- und anderen Billiganbieter die Preise extrem drücken.
    Für 0,29 EUR im Jahr eine Domain inklusive Web- und Mailspace wirst du nie anbieten können, dafür sind schon alleine die Mieten für den Webspace zu hoch, deine Zeit noch nicht gerechnet.

    Falls du es trotzdem versuchen willst, so empfehle ich dir eigene AGB zu erstellen, die durchaus ähnlich denen der großen Anbieter sein können. Dort solltest du auf jeden Fall solche Sachen wie Haftung, Mindestvertragslaufzeit etc klären. Gerade bei der Haftung für Inhalte etc. kann es dir sonst ganz schnell an den Kragen gehen.
    Mindestlaufzeit würde ich mindestens so ansetzen, wie die Mindestlaufzeit bei deinem Reseller ist, sonst sitzt du auf den Kosten, falls ein Kunde früher aussteigt.

    Das du mit jedem Kunden einen ordentlichen Vertrag schließen solltest, in dem geregelt ist, welche Leistungen du zur Verfügung stellst, wie die Laufzeit ist (nochmal unabhängig von den AGB) und auf dem die AGB nochmal bestätigt werden versteht sich, denke ich, von selbst.

    Jetzt viel Spaß und Erfolg im Hostinggeschäft und lass dich durch mich nicht abschrecken ;)
     
  4. Mondmann

    Mondmann Thread Starter MacUser Mitglied

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    Naja ich hatte es auch so gedacht, daß das Hosting ausschließlich für meine Kunden zur Verfügung steht, für die ich auch die Webseiten mache.
    Einfach ein komplettpacket.
    Der kleinste Reseller Account koset 8€, wenn ich da für 6 Kunden 4€ verlange, dann bin ich schon fein raus.
    Sonderkonditionen gibts natürlich für Reseller.

    Es sind im Allgemeinen kleine bis Mittelständische Firmen.
    Jeder bekommt soviel Platz und Emails/MySQl wie er braucht.
    Die Zeit für die Konfiguration würde im Prinzip nicht mehr sein wie auf einem ganz normales Hoster.

    Domain, Platz unsw zuweisen und fertig.
    Jeder Kunde hat ganz nonmalen Confixx und FTP Zugriff.

    Domains werden auf den Jeweiligen Kunden registriert, somit ist Rechtliches erstmal bei Ihm(oder nicht?)

    Woher bekomme ich denn einen ensprechenden "dichten" Vertrag und vor allem AGBs?

    Danke für Deine Erfahrungen, Mondmann
     
  5. Fuzzelabbe

    Fuzzelabbe MacUser Mitglied

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    Hi Mondmann,

    es gibt keinen "dichten" Vertrag - frei verfügbar und allgemeingültig schon mal gar nicht. Bei einem Rechtsanwalt Deines Vertrauens kommst Du bestenfalls nah dran ;)

    Professionelle Hoster, die auf dem Reseller Markt aktiv sind, stellen Muster-AGB zur Verfügung.

    Mein Tipp: Sprich mit Deinem Hoster, trete nur als Vermittler auf, kassiere Provision und lass das andere die Profis machen. Wegen der Paar €€€ begibt man sich auf sehr dünnes Eis - denn wenn da mal was schief geht, hast Du nicht nur Deine 6€-Hosting-Kunden verärgert sondern auch gleich Deinen kompletten Kundenstamm.

    Aber: Aus praktischen Gründen hoste ich meine Kunden als Reseller auf einem eigenen managed Server bei einem der nachweislich besten und sichersten Hoster. Keine Kompromisse! Wer hier sparen will, der spart verkehrt.

    Dafür muss ich mir Gedanken machen über zusätzliche Backups, denn wenn es brennt, dann klingelt mein Telefon. Lohnen tut sich das fnanziell überhaupt nicht: der Verwaltungsaufwand liegt im Monat bei locker 3 Stunden, der Gewinn aus der Vermietung deckt nichtmal eine ab. Zusätzlich trage ich das Risiko der Vorfinanzierung und muss mich darum kümmern, dass dreieurofuffzich eingetrieben werden....

    Der einzige Vorteil: Jedes Kundenprojekt von Vertragskunden ist sofort erreichbar und Aktualisierungen bzw. Vertragsänderungen sind wesentlich einfacher durchführbar. -> Kunde ruft mich an und braucht noch mehr IMAP-Space und bekommt den direkt während des Telefonats.

    Schau Dir Deinen Hoster genau an! Es gibt nur wenige, die selbst hosten. Die meisten am Markt sind Reseller für Reseller. Bei einem Reseller Account für 8 Euro gehen mir die Alarmglocken an. Kalkuliert man mit 40 Euronen, die ein Server der Mittelklasse heutzutage allermindestens bringen muss, legt Dein Hoster mindestens 5 Reseller drauf, die mit jeweils 30 Kunden an den Start gehen. Also teilen sich auch hier wieder locker >100 Kunden einen Server. Für statische Websites mag das gerade noch ausreichen - anspruchsvolle Projekte mit ordentlich Dampf schlafen auf dermassen überbelegten Servern ein. Da reicht es schon, wenn ein (wildfremder) Kunde eines anderen Resellers einen dicken Shop am brummen hat, und der Server geht in die Knie.

    Holzauge, sei wachsam!

    Ciao
    Fuzzel
     
  6. Cakedrummer

    Cakedrummer MacUser Mitglied

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    Hallo,

    Ich habe eine ähnliche Frage und hänge die einfach mal hier ran:

    Meinereiner betreut zurzeit 3-4 Kunden. So gut wie alle haben irgendwann mal bei einem Provider ein Homepagepaket gemietet und darauf eine amateurhafte Seite erstellt, die ich dann komplett überarbeitet habe und seitdem betreue.

    Teilweise gefallen mir die technischen Gegebenheiten dieser Anbieter gar nicht (Strato, 1&1, kein PHP, nervige Mailverwaltung,...) und mir kam der Gedanke, dass ich diese Seiten ja auch alle auf meinem Webspace hosten könnte. Dieser ist großzügig bemessen, weil ich selbst auch meine 2 Seiten darauf hoste, also es wäre für alle Kunden technisch gesehen ein Fortschritt. ;)

    Sämtliche Kunden haben nicht mal die Zugangsdaten zu ihren Accounts, weil sie einfach keine Ahnung haben und ich die Sachen rundum betreue. Also diesbezüglich wäre die Zusammenlegung kein Problem.


    Was mich dabei interessiert, ist die rechtliche Seite: Kann ich den Kunden ohne weiteres einen Betrag X für Hosting in Rechnung stellen?

    Ich bin Student und mache das alles nur nebenbei, von daher kenne ich mich nicht wirklich aus. Das sind ja auch alles nur kleine Beträge, aber wenn ich die Seiten alle zum jetzigen Preis auf einen vernünftigen Webspace lege, kann ich unterm Strich immerhin meine Seiten umsonst hosten.

    Wäre schön, wenn ein Experte sich kurz zur Rechtslage äußern könnte.


    Viele Grüße,
    Olli
     
  7. Fuzzelabbe

    Fuzzelabbe MacUser Mitglied

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    Moin Olli,

    bin zwar kein Experte, aber warum solltest Du Deinem Kunden etwas nicht in Rechung stellen können, wenn er damit einverstanden ist und die Leistung wünscht?

    Zum Thema "Untervermietung":
    - viele Hoster untersagen die Untervermietung
    - wenn der Hoster keinen Multiuser-Account unterstützt, bist Du jeweils als Vertragspartner beim denic als Domäneninhaber registriert. Das kann für den Kunden gewaltige Nachteile haben, denn die whois-Daten des Registrars werden vielerorts für Auswertungen benötigt (google z.B.). Zudem macht es keinen seriösen Eindruck.

    Ich renne für einige meiner Kunden schon geraumer Zeit von Pontius bis Pilatus, weil mein "Vorgänger" die Domänen nicht freigibt. Nie im Leben würden diese Kunden akzeptieren, dass die Domänen erneut auf einen Fremden - auf mich - registriert würden - gebrannte Kinder.

    Ich würde die Verantwortung auch gar nicht übernehmen wollen.

    Vertrauen ist gut, aber wenn etwas schief gehen kann, dann wird es das nach Murphy auch ;)

    Ciao
    Fuzzel
     
  8. Cakedrummer

    Cakedrummer MacUser Mitglied

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    Hallo,

    Ist es denn wirklich eine Untervermietung? Die Kunden haben ja prinzipiell nicht mal Zugangsdaten. Möglich wäre das technisch ohne Probleme, meine privaten Unteraccounts haben auch alle völlig eigene Zugangsdaten.

    Es sind wie gesagt alles Leute, die nicht in der Lage wären, auf der Kontaktseite die Telefonnummer zu ändern. Von daher ist die Gefahr, dass es rechtliche Probleme gibt, sowieso eher gering. Das gehört zu meinem Job dazu, dass ich den Content diesbezüglich überprüfe.

    Ich stelle mir das vor, wie mit einer Garage: Wenn die Kunden ihre Autos bei mir rein- und rausfahren, vermiete ich die Garage weiter. Wenn ich aber für meine Kunden die Autos fahre und die bei mir parke, ist das doch keine Weitervermietung, oder?


    Viele Grüße,
    Olli
     
  9. JBraschoss

    JBraschoss MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ich habe auch mal eine Zeit lang bei einem "kleinen" Provider gearbeitet (knappe 200 Kunden). Habe dort gesehen, das das ganz Providern viel arbeit verursacht.

    Bei den Reseller Paketen mußt du auch den Traffic beachten, denn der ist schneller zu ende als der Monat, und dann kann es teuer werden.

    Als Provider ist man auch für die Sicherung gegen Hackerangriffe zuständig, so hatten wir damals einen Kunden (6 Monate lang) der ist mind. 1-2 die Woche gehackt worden.

    Ich bin daraus schlau geworden, und kassiere wie oben schon mal beschrieben nur eine Provision ein, und lasse Provider Provider sein.
    So vcerdient man leicht geld...


    MfG JBraschoss
     
  10. Mondmann

    Mondmann Thread Starter MacUser Mitglied

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    Also ich kanns ja mal sagen:
    Das hier ist das Angebot an das ich gedacht hatte
    Die Technik usw übernimmt alles der Provider.
    Sieht doch irgendwie gut aus oder?
    Ich selbst habe 2 Domains +Webspace bei diesem Anbieter, drum komme ich auf den...

    Grüße Mondmann
     
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