Vom Angestellten zum Autor...

Diskutiere mit über: Vom Angestellten zum Autor... im Freelancer Forum Forum

  1. droppingbombs

    droppingbombs Thread Starter MacUser Mitglied

    Beiträge:
    298
    Zustimmungen:
    0
    Registriert seit:
    06.06.2006
    Hallo liebes Forum,
    ich poste hier auf Nachfrage eines Freundes.

    Ich hoffe das richtige Unterforum gefunden zu haben, wenn nicht entschuldige ich mich.

    Also, ein Freund von mir steckt in folgender Situation:

    Er (Doktor der Philosophie) war als Lektor bei einem großen deutschen Verlag angestellt.
    Nachdem dieser einige Abteilungen umorganisierte wurde er entlassen und möchte jetzt sein Steckenpferd, die Schreiberei, zum Beruf machen.
    Dabei muss ich erwähnen dass er auf diesem Gebiet durchaus über Erfahrung und Können verfügt, er schreib schon einige Folgen bekannter Groschenromane.

    Jetzt gibt es natürlich dass Problem dass er somit kein festes Gehalt hat, und so ein Roman schreibt sich ja auch nicht allzu schnell.

    Daher meine Frage an euch:

    Was kann man da tun?
    Macht es Sinn Arbeitslosengeld zu beantragen, oder gibt es irgendwelche Kassen o.ä. an die er sich wenden kann?

    Vielleicht kennt sich ja jemand hier mit diesem Thema aus.

    Liebe Grüße
     
  2. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

    Beiträge:
    24.026
    Zustimmungen:
    1.598
    Registriert seit:
    22.08.2005
    Arbeitsamt, Geld mitnehmen, neuen Job anfangen, nebenbei schreiben - und wenn er vom Nebenbei sehr gut leben kann, dann kann er das vollberuflich machen.
    Die Frage mit den "irgendwelchen Kassen" verstehe ich nicht. Wer um alles in der Welt sollte ihn durchfüttern wenn nicht der Staat, wieso?
     
  3. Blinddarm

    Blinddarm MacUser Mitglied

    Beiträge:
    1.218
    Zustimmungen:
    60
    Registriert seit:
    03.01.2006
    Aber das macht doch nichts, dass er Doktor der Philosophie ist und Groschenromane schreibt. Und dass er arbeitslos ist. Und pleite. Das kommt doch in den besten Familien vor.

    Die entscheidende Frage, auf die es hier ankommt, ist: Wenn er gerade seine philosophischen Gedanken formuliert, Gedanken wie z.B.:

    "Er sah ihr tief in die Augen. Scheu erwiderte sie seinen Blick, während sich seine Hände sanft, aber kompromisslos ihren zarten Brüsten näherten...",

    ja, tippt er das dann auf einem Mac? Alles andere ist irrelevant! :D
     
  4. MIC71

    MIC71 Banned

    Beiträge:
    692
    Zustimmungen:
    0
    Registriert seit:
    09.11.2004
    http://de.wikipedia.org/wiki/Künstlersozialversicherung

    bei (drohender) arbeitslosigkeit führt immer der erste weg zum amt ...

    wenn er bereits erfolgreich groschenromane schreibt, sollten im seine kontakte allerdings genügend tipps mit auf den weg geben können, gelle!

    cheers,
    mic
     
  5. ynos

    ynos Gast

    Er verfügt über einige Erfahrung? Und know how? Und arbeitet schon als Auto?
    Er kennt aber die KSK nicht? Er weiss nicht, wovon er leben soll?


    Und du fragst hier für ihn in einem Mac-Forum soetwas?

    Ist das nicht ein wenig merkwürdig? ;)
     
  6. goldader

    goldader MacUser Mitglied

    Beiträge:
    303
    Zustimmungen:
    1
    Registriert seit:
    10.08.2004
    Lustig. Und warum fragt "dein Freund" nicht selber?
    Alles andere habe ich auch schon überlebt. In dem ich einen Job angenommen und nebenher geschrieben habe. Bis ich davon leben konnte. Oder ich habe in Parks geschlafen und auf Parkbänken geschrieben, etc. Und mich irgendwie durchgeseucht, bis die Kohle kam. Wer wirklich will, der findet einen Weg. Vor allem: fragt er selber. Sonst gibts noch die Lösung; Lotto spielen.
     
  7. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

    Beiträge:
    8.442
    Zustimmungen:
    585
    Registriert seit:
    01.11.2005
    Doktor der Philosophie? Groschenromane?
    Er sollte sich hinsetzen und seine Gedanken
    über die „drohende” Langzeit-Arbeitslosigkeit
    schnell groschenromanphilosophiemässig zu
    Papier bringen. Dies würde bestimmt ein Best-
    seller werden. Eventuell, bei entsprechendem
    Selfmarketing, sponsert das Amt für Arbeit
    sogar die Auflage und übernimmt den Vertrieb.
    Denn, ein „Werk” dieses Genres fehlt in all der
    Arbeitslosenliteratur.

    Nur Mut, mit der richtigen philosophischen
    Betrachtungsweise braucht er sich bestimmt
    keine Zukunftssorgen machen.
     
  8. erko

    erko MacUser Mitglied

    Beiträge:
    1.192
    Zustimmungen:
    45
    Registriert seit:
    21.02.2005
    Wenn er kein Geld braucht, ihm der Weg zu weit ist, das Warten zu lange dauert oder er lieber eine Weltreise unternimmt, dann macht es keinen Sinn.

    Alle anderen gehen im Normalfall zum Arbeitsamt und erhalten dann auch Arbeistlosengeld. Darüber hinaus fördert das Arbeitsamt Schritte in die Selbständigkeit. Allerdings braucht man da ein nachvollziehbares Konzept ...


    Grüße,

    erko
     
  9. freeskydiver

    freeskydiver MacUser Mitglied

    Beiträge:
    463
    Zustimmungen:
    3
    Registriert seit:
    20.03.2005
    dumme Frage zum Bücher schreiben ;)

    dumm aber ehrlich ;)
    Kann man denn als "normaler" Author wirklich angenehm gut verdienen??
    Also ich meine jetzt wirklich wenn man nur ein paar gute Bücher schreibt ...Also keinen Harry Potter ...sondern so "normal" halt ...also von den besten der besten mal abgesehen ...
     
  10. mores

    mores MacUser Mitglied

    Beiträge:
    3.575
    Zustimmungen:
    106
    Registriert seit:
    23.12.2003
    er macht es wie jeder, der seine berufung ändert: er rüstet sich im vorhinein und lebt dann vom ersparten.
    bis die schreiberei ihn trägt.
    oder sein geld ausgeht und er dann einen halbtags-job irgendwo annimmt, um die kosten zu decken.

    ist wie bei künstlern, die sich erst etablieren müssen, oder auswanderern.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

Benutzerdefinierte Suche