Unbuntaufbau anwenden!

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  1. songoku

    songoku Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Leute,

    also ich weiss was das ist und für was mans braucht!
    Jetzt aber die Frage! Ich soll im Quark ne Weihnachtskarte erstellen!
    Danach soll ich die Dinger auf ner Einfarbenmaschine drucken!
    Jo und der Farbauftrag in den Tiefen sollte so reduziert werden,
    dass kein Ablegen auftritt! Der genaue Wert des Farbauftrags ist mir nicht bekannt, so um 280% - vielleicht!
    Jetzt was ist zu tun? Muss ich schon im Bild, das als jpg vorliegt, die
    Einstellungen übernehmen? Tja Fragen über Fragen aber vielleicht kennt
    sich jemand aus und versteht mein Problem!!!

    Grüße Son Goku
     
  2. alb70

    alb70 MacUser Mitglied

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    ähh, wer druckt auf einer einfarbenmaschine 4-farbig? oder wie meinst du das?

    gruss alb
     
  3. Klasl57

    Klasl57 MacUser Mitglied

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    Also sehe ich auch so.
    Das war 1977 meine Prüfungsaufgabe als Buchdrucker, aber im zeitalter des Digitaldrucks... :rolleyes:


    PS.: Wenn du das auf einer Einfarbenmaschine druckst, wirst du keine Probleme mit dem Abliegen bekommen da du jeden Druckgang pudern musst, sonder eher Probleme mit dem Puder.
    Zeit zum trocknen haben die Farben bei einzelnen Druckgängen ja allemal :cool:
     
  4. Klasl57

    Klasl57 MacUser Mitglied

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    Habs noch mal gelesen.

    Es geht also eigentlich nicht um die echte Produktion, sondern nur um eine theoretische Aufgabe, die in der Praxis bestätigt werden soll, egal was es kostet?
     
  5. songoku

    songoku Thread Starter MacUser Mitglied

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    Nein man -- ich bin halt Drucker und Mediengestalter in einem!!!

    ....und das druck ich auf ner Einfarbenmaschine!

    ....und klar puder ich die Bogen aber wenn ich 4oo% Farbe hab nutzt das auch nix mehr!

    Also her jetzt mit den Antworten!


    Grüße


    ..... und übrigens ist die Qualität besser, da die Farbe nach jedem Druckgang
    trocken ist und nicht wie bei einer Mehrfarbenmaschine die Rasterpunkte
    Naß in Naß zusammenlaufen!!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.11.2005
  6. ugk

    ugk MacUser Mitglied

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    Diese Diskussion führt doch ins Leere. Jeder stellt sich auf seinen Maschinenpark ein und hält ihn für die beste Lösung.
    Also mal von der anderen seite an das Problem herangehen: wennn du InDesign hast, dann gibt es da irgendwo die Möglichkeit, über einen Schwellwertregler die maximale Deckungssumme einzustellen. Innerhalb der Toleranz ist dann schwarz, außerhalb der Toleranz wird es bunt. So kannst Du kontrollieren, wo Dein Motiv zu voll ist.
    Hast Du kein InDesign, kannst Du etwas ähnliches vielleicht auch mit der Schwellwertfunktion in Photoshop erreichen. Oder Du fährst einen dunklen Punkt an, liest aus dem Infofenster die Deckung ab, gehst auf Auswahl-Farbbereich auswählen, gibst eine kleinere Toleranz ein und siehst dann, wie viel vom Motiv in der Summe etwas zu voll ist.
    280% wird oft von Zeitungsoffsetdruckern vorgegeben, und wenn Du dann noch Naß-in-Trocken druckst, sollte doch alles paletti sein. Es sei denn, Du druckst auf Invercote Creato oder Chromolux, dann druckst Du insgesamt einen Tag und trocknest zwei Wochen.
    :)
     
  7. Klasl57

    Klasl57 MacUser Mitglied

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    Man kann nur 100 % bei jedem Druckgang haben ;)
    Und da deine Druckgänge zeitlich soweit auseinanderliegen werden, dass jede Farbe gemütlich zeit hat anzutrocknen, ist es irrelevant wieviel % du einzeln übereinanderdruckst.


    Oben schreibst du noch, dass du 400 % Farbe hast (was natürlich nicht sein kann, denn es würde ja bedeuten das jede Farbe im Vollton druckst was ein ziemlich kräftiges aber schwachsinniges Schwarz ergeben würde wo drin sich dann im übrigen auch keine Rasterpunkte mehr befinden.
    Und wenn ich ein 400% Schwarz unbunt aufbaue, dann ist es halt nur Schwarz :D

    Nee, im Ernst! Der unbunte Aufbau wird nur dann interressant, wenn ich bei größeren Auflagen (Ottokatalog) größere Mengen Farbe einsparen will, ansonsten ist er nicht zu berücksichtigen. da die Ergebnisse qualitativ hinten anstehen.
    So ist es auch mit dem "Nass-in-Nass" zu verstehen. Druckfarbe ist kein Tintenp***er sondern Druckfarbe und da laufen keine Farben ineinander. Soll heißen gibt keinen Qualiverlust.

    Um dein eigentliches Problen, das Abliegen, zu vermeiden gibt es nur die Möglichkeiten einen passenden Bedruckstoff (z.B. Kunstdruckpapier) zu nehmen und, die richtige Druckfarbe vorausgesetzt, zu Pudern.
     
  8. Klasl57

    Klasl57 MacUser Mitglied

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    Wir drucken ausschließlich mit jeglichen Kundendaten ohne Vorgaben zu geben und müssen mit den daraus resultierenden Problemen klarkommen.
    d.h. Wir stimmen nicht die Kunden auf unseren Maschinenpark ab.

    Das sollte ein guter Grafiker/Designer wissen und auch tun.

    Ist (zum Glück) auch nicht mehr so wie es mal war. Mittlererweile, mit guten Druckfarben sind ganz normale/kurze Trocknungszeiten hin zu bekommen.
    Deshalb meinte ich ja auch oben, dass bevor er die Maschine umgewaschen hat, die Farben schon wieder bedruckbar "trocken" sind.
     
  9. chappi007

    chappi007 MacUser Mitglied

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    Die "Lösung"!

    Hallo zusammen

    Na ja, 400% Farbe trocknet NIE! Auch wenn man eine Drucksache ein paar Monate liegen lässt...

    Zu der Reduktion des Gesamtfarbenauftrags:
    Klar kann man das in InDesing überprüfen, aber songoku möchte wissen, wie man in Photoshop das Maximum definiert.
    Gehe in die Farbeinstellungen im Photoshop (Shift+Apfel+K). Dort solltes du für gestrichenes Papier Eurostandart Coated unter CMYK eingestellt haben und für ungestrichenes Papier Eurostandart Uncoated. Falls du deine Bilder noch in RGB hast, kannst du diese in CMYK konvertieren und schon hast du einen Farbauftrag um die 330% herum. Für Mehrfarbenmaschinen ist ca. 320% und für Einfarbenmaschinen ist ca. 340% ideal. 220–280% eignet sich für den Zeitungsdruck.
    In Photoshop, in der Info-Pallette kannst du, wenn du auf eine der Pipetten klickst, "Gesamtfarbenauftrag" anwählen. Fährst du nun mit der Maus über die dunkelsten Stellen im Bild, zeigt er dir den entsprechenden Wert an.

    Solltes du deine Bilder im CMYK-Farbraum vorliegen haben, kannst du die Funktion "in Profil konvertieren" (Menü Bild/Modus) verwenden.

    Alles klar?

    Gruss
    chappi007
     
  10. songoku

    songoku Thread Starter MacUser Mitglied

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    Mensch Chappi, ich hab nicht mehr dran geglaubt, so eine schöne
    Antwort zu bekommen-dank dir!
    Ist schon komisch auf was die leute alles kommen!


    ....übrigens, wenn die Farbe schon trocken ist--trocknet die darüber
    gedruckte Farbe schlechter, da nix wegschlagen kann!
    Ich weiss von was ich spreche!

    ...wenn ich dann noch erklärt bekomme, wie ich drucken soll!
    ...und ich hab schon so Aufträge drucken müssen, die bestimmt 350% hatten!


    Fazit: Um einen einwandfreien Druckablauf mit höchster Qualität zu bekommen, müssen DRUCKER, MEDIENGESTALTER UND GRAFIKER zusammen
    arbeiten! Das größte Problem ist, dass die Gestalter gar nicht wissen auf was ankommt! Klar, die gestalten halt -- egal wie die Druckerei das hinbekommt!
    Deshalb mach ich auch druckvorstufe. Und druck mein ******* dann auch selber!

    Grüße SonGoku
     

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