Ubuntu

Diskutiere mit über: Ubuntu im Linux auf dem Mac Forum

  1. vanalbi

    vanalbi Thread Starter MacUser Mitglied

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    Moin!

    Hat schonmal jemand von euch Ubuntu ausprobiert.
    Ich habs jetzt mal draufgespielt und der erste Eindruck ist recht positiv.
    3D Beschleunigung funzt, guter Paketmanager usw.
    Nur der Airport (Extreme) wird nicht erkannt. :(
    Hat den schon jemand zum laufen gekriegt?
    Achso ich hab ein iBook G4 1Ghz.
    Ich berichte falls es noch klappt.
     
  2. dannycool

    dannycool MacUser Mitglied

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    Airport Extreme geht mit Linux nicht (wenn meine Informationen nicht veraltet sind). Nur das alte Airport geht, ist aber von der Hardware her komplett anders.
     
  3. -=LoopStar=-

    -=LoopStar=- MacUser Mitglied

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    Hallo,

    Ich habe mir aus Interesse mal Ubunut Linux auf meinem iMac 333 installiert. Die Kiste wurde vom Vorbesitzer mit einer 40GB Platte ausgestattet, sowie einer Speichererweiterung auf 288MB, die ich selbst installiert habe. Platz für eine Installation hatte ich vorher schon geschaffen (mit Norton Disk Utilities, sowie Hard Disk Toolkit), was etwas mühsam war und letztlich auch eine Neuinstallation von OS9 erforderte.

    Voerst muß ich allerdings erwähnen, daß ich die Preview-Version der nächsten Ausgabe (Hoary) installiert habe. Von mir im Folgenden beschriebene Probleme können daher auch in der entgültigen Version behoben sein.

    Dann wollen wir mal:

    1. Zuerst musste natürlich eine Installations-CD runtergeladen werden. Dank DSL und einem flotten Mirror-Server war das kein Problem

    2. So. Dann erstmal die CD in den Mac gelegt und von CD gebootet. Ich wähle ersteinmal das normale grafische installationsmenü und *zack* ist auch schon das Bild weg bzw, der Monitor hat sich abgeschaltet. Ärgerlich, aber ich hatte das bei vorherigen Linux-Installationen auf meinem Mac dasd Problem schon mehrmals. Schuld sind hier die Monitor-Timings, die nicht korrekt erkannt werden.

    Also Neustart. Diesmal beim Boot-Menü auf <Tab> gedrückt. Hmmm... keine Auswahlmöglichkeit für eine Text-Mode Installation? Ein kurzer Hilfetext schlägt vor, die option "video=ofonly" hinter der gewählten boot-art anzufügen. Siehe da, diesmal bootet der Rechner ohne Probleme. Die Installation an sich erfolgt auch problemlos, auch wenn hier und da der eine oder andere Fortschrittsbalken lange stehenbleibt und den eindruck vermittelt, das sich das Programm aufgehängt hätte. Komisch ist auch, daß zwar ein Normal-Benutzer angelegt wird, aber KEIN PASSWORT FÜR DEN ROOT! Ein Login als root-user ist also schonmal nicht drin, da ein <enter> bei der Passworteingabe nur zu einem 'Login incorrect' führt. Mithilfe einer alten Gentoo-CD und etwas tüftelei (gentoo booten, sich als root anmelden, chroot /dev/hdaX /bin/bash und letztlich einem 'passwd') hatte ich auch meinem Root ein Passwort verpasst.

    3. Nach der Installation präsentiert sich mir ein grafisches Login von sagenhaften 512x384 pixeln auflösung. Naja... besser als gar nix denk ich mir. Da das internet noch nicht konfiguriert ist möchte ich mich als root anmelden: ein grafisches login als root ist aber nicht möglich! :( Blöd. Auch nachdem ich wie oben beschrieben ein Passwort vergeben hatte ging nichts. Also wieder ab auf die Textkonsole: mit 'pppoeconf' ist das Internet schnell eingerichtet und funzt prima. Also Logge ich mich mit meinem normal-user ein und starte den mitgelieferten Firefox-Browser. Eine Lösung für das Monitor-Problem zu finden dauert etwas, aber letztlich finde ich mehere Vorschläge, von denen letztlich aber nur einer funktioniert. Nachdem dieses Problem gelöst ist, erstrahlt mein Monitor in 1024x768.

    4. Nach rund einer Woche Ubuntu muß ich zugeben, daß das System überzeugt. Die Hardware wurde korrekt erkannt, es arbeitet für iNet, Musikhören und Textverarbeitung ausreichend schnell. Positiv finde ich hier auch den GNOME-Desktop, der mir etwas flotter vorkommt als der KDE, der auf x86-Plattformen immer mein Lieblings-Desktop war. GNOME scheint nicht ganz so ressourcen-hunrig zu sein wie KDE. Die Paketverwaltung klappt prima, bis darauf, daß ich, um das Paketverwaltungs-Programm zu starten immer erst ein xterm aufmachen muss und mich als root anmelden. Alle versuche, ein administrations-programm direkt zu starten enden nur mit einem 'wrong password' nach der passworteingabe. ein anmelden als root vom grafischen login geht ja nicht und dauernd auf die konsole zu wechseln ist mir ganz ehrlich zu doof.

    Fazit: Mir gefällt ubuntu-linux trotz der genannten probleme sehr gut. Es fühlt sich relativ flott an, ist aktuell und erkannte die hardware problemlos. Die Paketverwaltung ist auch gut gelungen. Das System läßt sich leicht per internet auf dem aktuellsten stand halten. Toll! Das Problem mit den monitor-timings ist ärgerlich, aber es war mir von anderen Distrbutionen schon bekannt. Daher ist es kein direkter Kritikpunkt an Ubuntu. Ich denke, daß benutzer aktueller hardware da keine Probleme haben werden. Ärgerlicher ist da schon eher das Fehlende Root-Passwort. Sowas sollte nicht sein!

    Aber wie gesagt, habe ich eine PREVIEW-Version getestet. Daher sind die genannten Probleme in der fertigen Version vielleich auch nicht mehr präsent.

    Ich hoffe, irgendjemandem hilft dieser kleine Erfahrungsbericht.

    ciao,

    Clemens
     
  4. JAGass

    JAGass MacUser Mitglied

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    Gibt es hier jemanden, der Ubuntu auf seinem iMac G5 zum Laufen gebracht hat?
     
  5. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Da steht ein Text, der auf den verschiedenen F-Tasten Infos anbietet. Unter anderem F3, und dort sollten als Bootmethoden stehen:

    linux
    linux-expert
    server
    server-expert


    Da ich gerde KDE ausprobiere, "linux[-expert]" aber Gnome installiert, habe ich die "server"-Installation gemacht. Die ist Text-only. Ich bastle allerdings an der x86-Version...



    Das ist wie unter Mac OS X. Du loggst dich nicht als root ein. Du verwendest sudo. Wenn es sein muß, sudo -s oder sudo su.

    Wenn du unbedingt root willst, dann eben "sudo passwd root", dann vergibst du ein rootpassword. Steht aber in der FAQ.

    Bei der "server"-Installation solltest du aber auch nach einem root-Passwort gefragt werden.



    1. Kein grafisches login als root!
    2. Niemals als root grafisch einloggen!
    3. Logge dich nie grafisch als root ein!
    4. Keinesfalls grafisch...

    Inzwischen verbieten das glücklicherweise ALLE Linux-Distris, die ich kenne.

    Wenn du dich als root einloggst, laufen die ganzen Dämonen im Hintergrund, die für den User da sind, als root. Da kannst du die Kiste gleich mit Leerpasswort ins Internet hängen. :)

    Je nach Distri gibt es dafür extra Befehle wie sux oder kdesu oder...

    apt-get install sux

    Danach geht:

    > sux
    (root-passwort)
    # gnome-control-center
    bzw.
    # kcontrol


    Lustig - ich teste Ubuntu, weil ich von Gnome die Faxen dicke hab und mal KDE ausprobieren will, und inzwischen ist ja KDE3.4 via kubuntu in Ubuntu mit drin. :)

    Zusammen mit der Transluzenz-Erweiterung von X.org ist es nach meinem Geschmack der beste Desktop, den ich derzeit kenne. Mal gucken. Aber es scheint, ich brauche eine neue Grafikkarte. Ich seh mich noch im Laden stehen und sagen "Ne, nix mit Beschleunigung. Auf dem Rechner läuft Linux, da brauche ich sowas nicht...". Irren ist menschlich. :)

    Gruß,
    Ratti
     
  6. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    x.org unterstützt doch inzwischen wohl auch hardware rendering auf ati und nvidia...
     
  7. Saski

    Saski MacUser Mitglied

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    Also Hardwarebeschleunigung für die GUI? So wie unter Mac OS X?
     
  8. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Ja - aber in der Annahme, ich bräuchte keine Beschleunigung, habe ich damals eine 30-Euro-Karte gekauft.

    Ganz ohne Beschleuniger war das ganz überhaupt nicht nutzbar. Ich habe die Beschleunigung inzwischen aktiviert, aber die Karte ist einfach zu lahm.

    Gruß,
    Ratti
     
  9. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Ja.

    Wobei ich sagen muss: Ich bin eigentlich überhaupt kein Fan von Spielereien. In diesem Fall habe ich allerdings das Gefühl, daß es wirklich Funktionalität bringt.

    Ich habe derzeit eingestellt, daß außer dem aktiven Fenster alle anderen (inaktiven) auf 60% abgesoftet werden. Dadurch sind die wesentlichen Informationen im aktiven Fenster deutlich klarer abgegrenzt gegen das übliche Geraffel, was typischerweise unter dem aktiven Fenster hervorlugt.

    Womit ich noch rumspiele, ist, dem Fenster einen Schatten zu verpassen, den aber in alle RIchtugnen gehen zu lassen und die Schattenfarbe von Schwarz auf Weiss zu ändern. Dadurch wird aus dem Schatten quasi ein Leuchteffekt - das aktive Fenster hat eine Aura. Zusammen mit obigem schafft das optisch mehr Ordnung.

    Der Rest umfasst die üblichen Sachen: Softes ein/aus-klappen der Fenster und Menüs und weiches "umblenden", wenn man ein Fenster in den Vordergrund holt. Dazu kann ich erstmal nichts sagen - das sind so Eyecandies, die man nicht wirklich braucht, und eben diese Effekte schafft meine GraKa nicht. Deswegen kommen sie bei mir sehr unsauber.

    Das alles ist übrigens noch im experimental-Status - Crashes explizit angedroht, und die Einstellungen müssen manuell in der Konfigdatei eingetragen werden!

    Gruß,
    Ratti
     
  10. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    P.S. und Eigenquote: Fast das wichtigste habe ich vergessen zu erwähnen: Das Fenster, welches man mit der Maus woanders hinbewegt, kann man halbdurchsichtig machen. Das macht es ungemein einfach, eine neue Position zufinden, wo man nichts wichtiges verdeckt.
     
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