traumberuf mediengestalter

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  1. worshipper

    worshipper Thread Starter MacUser Mitglied

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    hallo,

    im moment bin gute 20 und hab letztes jahr meine prüfung zu kaufmann erfolgreich beendet.

    in meiner ausbildungsstätte habe ich andauernd fleyer, preisplätter und katalog mitgestaltet. photoshop und freehand, damit kann ich umgehen.

    nun möchte ich das ganze etwas erweitern und eine weitere lehre als mediengestalter anfangen. oder ist das der falsche ausdruck?

    im endefekkt möchte ich im grafischen gewerbe enden. welchen berufszweig sollte ich nun einschlagen.

    was meint ihr dazu?

    was sollte ich beachten?
     
  2. beebop69

    beebop69 MacUser Mitglied

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    Das ohne Gewissensbisse zu beantworten, finde ich schwierig.
    Erkundige dich doch mal nach der Arbeitsmarktsituation, im speziellen
    für Mediengestalter. Düster, wenn ich mich nicht irre.
    Studium? Bringt dir nur was, wenn du wirklich gut bist/wirst.
    Vitamin B (Agenturen, Graphiker etc. pp) ist wichtig.

    Ist das wirklich (so richtig richtig...) dein Wunsch, dann mach es.
    Wer mit Herzblut dabei ist und neben etwas talent viel Fleiss hat, der
    sollte auch ne Stelle bekommen, denke ich.

    Ok, das war jetzt sehr knapp und vielleicht auch in den Augen anderer hier unrealistisch. Aber da gehen die Meinungen sehr auseinander, keine Frage.
     
  3. ilja

    ilja MacUser Mitglied

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    Stimmt – und wenn nicht, dann lass es – einfach ist es nicht, später damit Deinen Lebensunterhalt zu verdienen und die Freude daran nicht zu verlieren.

    BTW: Ich gehöre sonst nicht zu den Oberschullehrern hier im Forum, aber lass Deine Bewerbungsunterlagen auf jeden Fall noch mal gegenlesen (das ist nicht böse gemeint, ich kämpfe selber häufig mit der Rechtschreibung; Fachausdrücke sollten aber stimmen) ...
     
  4. Dr. NoPlan

    Dr. NoPlan Gast

    ... sorry, aber noch einer mehr? :rolleyes:

    Wenn es aber Dein absoluter Wunsch ist, dann versuche es.
    Aus meiner Sicht mache es in einer guten Agentur, hier wirst
    Du kreativ am meisten lernen. ;)
     
  5. digital-h

    digital-h MacUser Mitglied

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    Ich denke auch, wenn es dein Wunsch ist mach es. ****** auf Arbeitsmarkt Prognosen, denn wenn einem die Arbeit Spaß macht, sich reinkniet und gut ist findet man immer nen Job, oder macht sich mit einem guten Konzept Selbstständig.
    Der Arbeitsmarkt ist zu wechselhaft, als das man anhand dessen vernünftig Planen könnten.
     
  6. Rothlicht

    Rothlicht MacUser Mitglied

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    Nimm es mir nicht übel,
    aber ich an deiner Stelle würde nochmal die Rechtschreibung und Grammatik üben, bevor du im beruflichen Umfeld irgendwas mit Text gestalten möchtest.
    ---> Fleyer, Preisplatt, endefekkt :)

    Sorry. Aber ich finde so etwas oberpeinlich.

    So long.

    Alex
     
  7. Burning_Dice

    Burning_Dice MacUser Mitglied

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    @worshipper:
    Du wirst 3-4 Jahre in einer Hochschule hocken, dir den Arsch aufreissen, anschliessend ein halbes oder ganzes Jahr umsonst 60 Stunden und mehr in einer Agentur arbeiten (auch Praktikum genannt) und dann arbeitslos sein. Oder noch besser: Sozialhilfeempfänger. Das droht allen, die im Studium nicht steuerpflichtig gearbeitet haben und anschliessend nochmal ein Praktikum machen.
    Wenn man dann nach einem Job fragt, wird man groß angesehen, als wenn man was wahnsinnig unverschämtes gefordert hat und bekommt zu hören: "Nee, also Praktikumm, DAS können wir abieten. Aber sonst...neee...."
    Auch wenn du gut bist, gibt´s keine Jobs mehr.

    Ich sehe das bei mir. Ich bin jetzt 26 und trotz exzellenter Noten, großer Vielseitigkeit (von Print, Werbung, 3D, Illu, Flash bis PHP) und einer Mappe, die bisher bei keinem Creativ Direktor durchgefallen ist, bekomme ich auch bei der mittlerweile 40. Bewerbung Texte wie: "Ihre Bewerbung ist bei uns auf großes Interesse gestoßen. Sie hätten sehr gut zu uns gepasst. Leider haben wir derzeit keine freie Stelle blablabla..."
    Mittlerweile fallen nicht mehr nur die Schlechten im Markt durch.
    Derzeit bekommt man nur noch mit einer RIESEN Portion Glück Arbeit.

    Wenn du Kaufmann bist, bleib blos dabei. Dann darfst du nämlich sogar noch arbeiten, wenn du über 35 bist. Was im graphischen Gewerbe selten der Fall ist.

    Ich gehe übrigens im Sommer wieder an die Uni. Und werde Lehrer. Hoffentlich sind die wenigstens noch ein bisschen gefragter.
    Aber schlechter kann´s nicht mehr werden.
    Also: Lass es. Der Markt ist kaputt.

    Sorry, wenn das etwas hart klingt, aber ich darf die Situation, in der die Branche (und ganz Deutschland) steckt, gerade am eigenen Leib erfahren.
    Und ich sehe, wie viel besser es Freunden geht, die in konservativeren Branchen untergekommen sind. :(
     
    Zuletzt bearbeitet: 13.09.2004
  8. Altair

    Altair MacUser Mitglied

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    Den letzten Punkt kann ich überhaupt nicht bestätigen. Ich habe in meinem Freundes-, Verwandten- und Bekanntenkreis einige frischgebackene Volljuristen mit guten Staatsexamen, die entweder gar keinen Job gefunden haben oder sich langsam schmerzlich damit abfinden, in den nächsten Jahren (!) in einer zweitklassigen Kanzlei Aktenordner zu sortieren und von ellenlangen Sachverhalten kurze Inhaltsangaben anzufertigen, um sich dadurch in Zeitlupe hochzuarbeiten. Für ALLE war der Wechsel (oder eben Nicht-Wechsel) vom Studium ins Berufsleben total desillusionierend - auf den jungen Staranwalt à la John Grisham hat keiner gewartet. Die fragen sich jetzt alle, warum sie dafür ein Jahrzehnt studiert (bei den Juristen dauert es halt meistens recht lange - 8 Jahre fürs erste und zweite Staatsexamen sind aus eigener Erfahrung nichts besonderes) und Tausende DM für Repetitorien ausgegeben haben. Der Arbeitsmarkt ist zur Zeit schwierig, aber das betrifft m.E. alle Branchen.
     
  9. hanselars

    hanselars MacUser Mitglied

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    Sieh Dir mal diesen Thread an. Gibt also auch Leute, die davon mal die Nase voll haben...
     
  10. Burning_Dice

    Burning_Dice MacUser Mitglied

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    @elmquist: Stimmt, Juristen geht es ähnlich. Architekten auch, bekommen nix. Und unter BWLlern sind auch etliche Dauer-Praktikanten.
    Ändert dennoch nichts daran, daß Kumpels von mir, die z.B. Berufe wie Schiffsmakler, Ingenieur*oder gar Java-Programmierer ergriffen haben, weitaus besser dran sind.
    Und es ändert nichts daran, daß auf absehbare Zeit in Deutschland schon für die jetzt anwesenden Graphiker nicht genug Arbeit da ist.
     
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