Spezielle Fragen zu »Bookends« (Software für Literaturverwaltungs)

Dieses Thema im Forum "Office Software" wurde erstellt von Sebastian_fr, 24.12.2006.

  1. Sebastian_fr

    Sebastian_fr Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ich arbeite seit knapp zwei Monaten mit »Bookends« und »Mellel«. Grundsätzlich bin ich mit beiden Programmen sehr zufrieden. Nach mehrwöchiger Testphase habe ich einige Punkte notiert, die mir noch unklar sind deren Lösungen aber vielleicht ganz einfach sind. Da ich Erziehungswissenschaft studiere, möchte ich mir eine Format-Vorlage erstellen, die sich an den Zitations-Richtlinien der »Zeitschrift für Pädagogik« orientiert (obwohl mich dieser Zitationsstil nicht sonderlich begeistert).

    Ich erläutere kurz, wie Literatur bisher bei mir sortiert ist, denn vielleicht habe ich hier schon Fehler gemacht. Unter »Type« habe ich die Literatur wie folgt sortiert:
    Monographien haben bei mir den Type »Book«,
    Sammelbände den Type »Edited Book«,
    Beiträge in Sammelbänden den Type »Book chapter«,
    Zeitschriftenartikel (z. B. aus der »Zeitschrift für Pädagogik«) haben den Type »Journal article«,
    Zeitungsartikel (z. B. aus der FR, SZ, FAZ usw.) den Type »Newspaper articel«.

    Ich schreibe meinen Text in »Mellel« füge dann mit der »Apfel-Taste« und »Y« den Literaturverweis ein, ergänze gegebenenfalls noch die Seitenzahl per Doppelklick auf den Literaturverweise und »\, S. 12 f.\« und scanne abschließend den Text mit »scan a document« und wähle das entsprechende Format (z. B. Harvard) aus. Das klappt sehr gut.

    Möchte ich meinen Text nach den Regel der »Zeitschrift für Pädagogik« ausgegeben bekommen, stoße ich auf Probleme. In der Richtlinie heisst es:

    1) »Wird aus derselben Quelle zweimal oder mehrfach direkt hintereinander zitiert, wird der Autorenname und die Jahreszahl durch ein ‚ebd.‘ ersetzt.«
    Ich weiss nicht, wo ich das in Bookends oder Mellel einstellen kann.

    2) »Bei mehr als drei Autoren ist im Text lediglich der erstgenannte Autor zu nennen und ein ‚u.a.‘ anzufügen. Im Literaturverzeichnis müssen gleichwohl alle Autoren bzw. Autorinnen genannt sein.«
    Irgendwie schaffe ich es, dass mir »Mellel« nach dem Scan eine neues Dokument ausgibt, in dem meine Literaturstelle im Text so aussieht: »(Bergmann et al., 2004)« und der Literaturanhang so: »Bergmann, S./ Lauffer, J./ Mikos, L./ Thiele, G./Wiedemann, D. (Hrsg.) (2004): Medienkompetenz: Modelle und Projekte. Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung.«
    Wie kann ich statt »et al.« die Abkürzung »u.a.« ausgegeben bekommen?

    Falls jemand Tipps oder Lösungsvorschläge zu den oben geschilderten Problemen hat, wäre ich für Hinweise sehr dankbar. Schönen Gruß,
    Sebastian

    PS
    Falls zufällig jemand mit der »FIS Bildung Literaturdatenbank« vom »Fachportal Pädagogik« arbeiten sollte, funktioniert folgendes Verfahren bei mir sehr gut: Literatur mit dem Internetbrowser suchen und die Treffer als »Endnote-Format« ausgeben lassen (Ich speichere die Internetseite als ».txt.«-Datei auf meinem Schreibtisch. Hierfür nutze ich Firefox, da es mit Safari zu Problemen kommt). Nun öffne ich Bookends und importiere die Datei. »Import-Text-Encoding« steht bei mir auf »Western (ISO-Latin1)« und der Import-Filter habe ich »Mind (EndNote output)« gewählt. Diese Vorgehensweise funktioniert bei mir ganz gut, jedenfalls habe ich noch keine Fehler feststellen können.
     
  2. Luke1

    Luke1 MacUser Mitglied

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    Ja das sollte beides gehen. Du musst dazu das Format für die Fußnoten – nicht für das Literarturverzeichnis (Bibliography)! – anpassen ("Biblio->Formats Manager", dort das entsprechende Format wählen und dann den Reiter "Bib & Citation Options" wahlen dort kannst Du bestimmen ab wie viel Autorennamen "u. a." stehen soll (standargmäßig steht ist "et. al." eingetragen) und unter "For repeated citations use" kannst Du einen Haken setzen und das von Dir gewünschte Kürzel "ebd." eintragen.
    Viele Grüße,
    Luke1
    Bild-1.jpg
     
  3. Sebastian_fr

    Sebastian_fr Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Luke1,

    vielen Dank für deine Antwort. Ich habe eine Frage zu deinem Bildschirmfoto: Konntest du bei »custom citation format« ein Format ohne Namen einladen (es sieht bei deinem Bildschirmfoto so aus, ich kann aber nur ein vorhandenes Format einladen, da steht bei mir z.B. »APA citations« unter »custom citation format«).

    Ich habe auch drei Tage lang herumprobiert, da ich noch für folgenden Fall eine Lösung haben wollte:
    An einigen Hochschulen bzw. von einigen Dozenten wird Wert darauf gelegt, bei der ersten Nennung einer Quelle im Text (unabhängig von der Bibliographie im Literaturanhang)
    1) Autoren, Jahr und Titel genannt zu bekommen
    2) bei der zweiten Nennung jedoch nur noch Autor und Jahr und
    3) (falls es sich um mehr als drei Autoren oder Herausgeber handelt) nur den ersten Autor oder Editor genannt zu bekommen, ergänzt um »u.a« sowie das Jahr.

    Bei mir funktioniert folgende Lösung: Man arbeitet mit zwei Formaten, einem »normalen« Format (welches die Bibliographie regelt) und einem »in-text citation«-Format (welches für die Zitation im eigentlichen Dokument verantwortlich ist).

    Grundlage für die zwei eigenen Formate waren das »APA 5th Edition« Format, welches dupliziert und mit »paedagogic« benannt wurde und das Format »APA citations«, das in »paedagogic in-text-citation« umbenannt wurde.

    Die »et. al.«-Umwandlung in »u.a.« erfolgt im »Bib & Citation options«-Reiter des 1. Formats (»paedagogic«). Merkwürdigerweise (vielleicht habe ich aber das System nicht so richtig verstanden) regelt aber das 2. Format, das »in-text citation«-Format (»paedagogic in-text-citation«) die Frage, ob auch bei der ersten Zitation im Text eine Abkürzung erfolgt. Da dies nicht der Fall sein soll, sondern eine Abkürzung erst nach der zweiten Nennung erfolgen soll, habe ich hier die Zahlen 99 und 99 eingetragen.

    Nun wird in das 1. Format geöffnet und das 2. Format für die »in-text citation« eingeladen und bei »for repeated citation use« »Ibid.« in »ebd.« geändert.

    Da das ganze vielleicht etwas verwirrend klingt, habe ich Bildschirmfotos von den Einstellungen erstellt, die bei mir funktionieren (vielleicht benötig ja jemand mal so eine Vorlage …).

    Schönen Gruß, Sebastian
     

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  4. Luke1

    Luke1 MacUser Mitglied

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    Hallo Sebastian,

    Nein, man kann meines Wissens kein Format ohne Namen als "custom citation format" wählen, nur ein bereits existierendes. Dein Vorgehen mit den zwei Formaten ist also genau richtig. Ich habe habe auch immer zwei Formate, eines für das Literaturverzeichnis. So wird es auch im Handbuch erläutert.
    Das mit der Zahl 99 brauchst Du nicht; es reicht, im Deinen Format "paedagogic in-text citation" einfach das Häkchen bei "use…if…Authors" zu entfernen, um das Problem zu lösen.

    Dann sollt eigentlich alles klappen. Viel Erfolg!

    Gruß,
    Luke1
     
  5. julebule

    julebule MacUser Mitglied

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    Hilfe! Bookends zerstört alle Formatvorlagen

    Hallo,

    ich experimentiere für meine Dissertation gerade mit Bookends herum (in Kombination mit Word 2004). Bisher nur mit der Demoversion, war aber schon kurz davor das Programm zu kaufen, da ich sehr zufrieden war.

    Allerdings hat Bookends angefangen im Scanprozess alle Formatvorlagen kaputtzumachen. Ich habe nicht nur nach dem Scannen eine unendlich lange Liste von Formatvorlagen (und zwar jede bestehende 6 mal in verschiedenen Schreibweisen), auch im Text hat mir der Scan die gesamte Formatierung durcheinandergebracht.

    Ich hatte bisher eigentlich fast nur gutes zu Bookends in diesem Forum gelesen, aber ich muss sagen, mit solchen Macken ist das Programm für mich unbenutzbar.
    Weiß jemand woran das liegt oder ob ich vielleicht was falsch gemacht habe.

    Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Bookends mir bei einem Scan das gesamte Dokument GELÖSCHT hat? Zum Glück war es nur eine Testdatei ...
     
  6. peterg

    peterg MacUser Mitglied

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    Hallo,

    nutze Bookends nun schon seit vielen Jahren (allerdings nicht in der Demo-Version) ohne Probleme (mit word:2004 und seit gut einem Jahr mit word:2008). Die beschriebenen Resultate habe ich bisher nicht erzielt.

    Bei den Formatvorlagen meinst Du die Formatvorlagen in Word? Da schau mal unter Bookends in den Einstellungen nach den Standardfonts. Hast Du bei den verwendeten Zitierstilen die Schriften geändert?

    Gelöschtes Dokument: Das kann theoretisch passieren, wenn nach dem Scan und vor der Aufbereitung des Ergebnisses ein Fehler auftritt. Deshalb erst speichern und dann scannen. Dann ist die Original-Datei ja immer noch da. Ansonsten hat sich bei mir bei größeren Dokumenten die Arbeitsweise bewährt, mit einem Scan ein neues Dokument zu erstellen. Das mache ich, um bestimmte Formatierungen zu prüfen. Danach arbeite ich im Ursprungsdokument weiter (das Scan-Ergebnis hat keine Verbindung zu Bookends mehr).

    Peter
     
  7. julebule

    julebule MacUser Mitglied

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    Ja, ich verwende die Formatvorlagen von Word: Standardtext, eingerücktes Zitat, Überschriften, Fußnote. Also auch nicht so wahnsinnig viele verschiedene. Die Schriftart ist immer die gleiche.
     
  8. lumartin

    lumartin MacUser Mitglied

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    Hallo,
    Auch meine Frage betrifft Bookends. Ich probiere die Probeversion aus, diese ist aber auf 50 Referenzen pro Datenbank beschränkt. Jetzt enthält meine Datenbank aber bereits 51 Referenzen (ich war im Vornherein nicht "gewarnt" worden), und dies ist der Grund weshalb ich sie gar nicht mehr erst öffnen kann, sondern immer direkt die Meldung kommt "You have more than 50 references, the maximum allowed in an unregistered Bookends database." Und wenn ich das Fenster dann mit "ok" wegklicke, ist die Datenbank auch bereits verschwunden. Kann mir jemand weiterhelfen? Ich komme nicht mehr an den Inhalt, aber kann ich den vielleicht irgendwie exportieren?
    Vielen Dank für Antworten und Ideen!
    Luca
     
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