Softproof Photoshop CS ?

Dieses Thema im Forum "Bildbearbeitung" wurde erstellt von nonpareille8, 02.08.2005.

  1. nonpareille8

    nonpareille8 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ich schraube zur Zeit an den Einstellungen für farbverbindliche Darstellung in Photoshop bzw. an einem einigermaßen verbindlichen Ausdruck.

    Monitor und Scanner sind kalibriert, die Farbeinstellungen im Scanprogramm und Photoshop abgeglichen.

    Scan und Monitordarstellung sehen wirklich absolut identisch aus.
    ’Bin wirklich begeistert davon.

    Erzeuge ich einen Softproof, dann bekomme ich aber Ringe unter die Augen:
    Beim Wählen des Druckerprofils wird die Darstellung wesentlich heller.

    Was tun, mache ich etwas falsch ?
     
  2. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Wie sollen wir das wissen? Du schreibst nur was du getan hast, aber nicht wie ;-)

    Was hast du bei der Proof-Ansicht denn ausser dem Druckerprofil eingestellt?
    Was willst du dir anzeigen lassen? RGB oder CMYK Bilder?

    MfG

    ThoRic
     
  3. nonpareille8

    nonpareille8 Thread Starter MacUser Mitglied

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    ... Asche auf mein Haupt :)

    Mir ging es erstmal darum, ein annähernd gleiches Ergebnis Softproof : Drucker zu erhalten. Und zwar RGB.

    Angewählt ist Druckerprofil, Perzeptiv, Tiefenkompensierung*.
    * Was die zu bedeuten hat, ist mir ehrlich gesagt nicht klar

    Der Drucker ist ein Canon IP4000er ohne RIP davor.

    Eine Umwandlung der Daten in CMYK möchte ich später vornehmen.
     
  4. hertzchen

    hertzchen MacUser Mitglied

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    ohne kal. drucker???

    oder habe ich da was missverstanden?

    rgb für druck????

    oder habe ich da was missverstanden?
     
  5. nonpareille8

    nonpareille8 Thread Starter MacUser Mitglied

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    NEIN ! Kein RGB für den Druck.

    Ich will erst einmal testen wie die Darstellung und der Ausdruck harmonieren. Sozusagen mal "rantasten".
    Eben weil der Drucker Standard ist und nicht kalibriert ist.

    Lassen sich die Druckprofile denn irgendwie hinbiegen ?

    Selbstredend, dass vor dem Druck CMYK erfolgt...
     
  6. SeppiG4

    SeppiG4 MacUser Mitglied

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    Beim professionellen Scannen wird die Vorlage bereits auf CMYK eingescannt. Falls das nicht der Fall ist und das Bild bereits in RGB ist muss du es so gut wie möglich in CMYK umwandeln, das heißt die Farben sollen möglich gleich bleiben wie auf dem RGB.
    Um das zu machen öffnest du das Bild in PS2 und wählst Menu/Bearbeiten/In Profil konvertieren (bei PS1 Menu/Bild/Anpassen/In Profil konvertieren/ glaub ich zumindest).
    Nun hast du einige Optionen zur Verfügung. Bei Zielfarbraum wählst du dein definiertes CMYK-Profil. Bei den Konvertierungsoptionen findest du Möglichkeiten die Farbe des Bildes zu verändern, aber die Vorschau muss aktiviert sein um die Unterschiede zu erkennen. Such nun die beste Einstellung die so wenig wie möglich von den Farben abweicht. Speichere nun das Bild am besten als Tiff ab, mit oder ohne Profil ist egal, denn dies dient nur der Monitordarstellung.

    Falls nun Farbabweichungen auftreten musst du deinen Drucker kalibrieren.

    Hinweis: Selbst auf einem Softproof können nicht gar alle Farben genau gleich erscheinen.
     
  7. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Hallo,

    also wenn das Profil das iP4000 halbwegs authentisch wäre, würde er dir bei einem RGB Bild mit aktivierter Proofansicht und den folgenden Einstellungen:
    zu sim. Gerät: 'Canon iP4000 MP2' oder so ähnlich und dann abs. Farbmetrisch und Papierweiss Simulation.

    Und , ja, RGB für diesen Drucker. Es ist ein RGB Device (wie übrigens alle Consumer Tintenstrahler ohne PS RIP). Wandeln in CMYK macht keinen Sinn, es wird eh zurückgewandelt, und dummerweise ohne das man es beeinflussen könnte.

    MfG

    ThoRic
     
  8. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Hoppla, da sind ja zwischenzeitlich noch ein paar Antworten eingetrudelt. Jetzt wirds unübersichtlich.

    Doch!

    Das klappt aber eben nur, wenn das Druckerprofil glaubhaft bzw. ein authentisches Bild des Ausdrucks wiedergibt. Du kannst nicht erwarten, das ein nicht passendes Profil zwar den Druck nicht ordentlich transformiert, aber die Vorschau korrekt hinbekommen soll. Wenn es stimmt, kann es beides, wenn es nicht stimmt, kann es beides nicht.


    Im Prinzip ja, aber der Aufwand ist kaum zu rechtfertigen.

    Lass es, es wird dadurch auf jeden Fall _nicht_ besser.

    MfG

    ThoRic
     
  9. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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    Grüß' Dich ThoRic,

    in den meisten Fällen ist das Farbmanagement im Druckertreiber unbekannt bis zweifelhaft (Black Box) ... wäre es nicht günstiger, vorm Druck relativ farbmetrisch in sRGB zu wandeln und das mitgelieferte Druckerprofil nur für den Softproof zu nutzen?

    Wenn der Treiber Farbprofile auslesen kann, dürfte es nicht schaden. Kann der Treiber keine Farbprofile erkennen, dann würde er die zu druckende Datei wahrscheinlich als sRGB interpretieren und in den Druckerfarbraum transformieren, obwohl sie schon im Druckerfarbraum vorliegt -> Farbverschiebung.

    Oder lieg ich da falsch?

    Grüße,
    aro74
     
  10. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ja ist denn schon Dönerstag?

    Ja das ist es. Und man kann eigentlich nur mit dem Leben, was man hinten heraus bekommt.
    Deswegen ist der erste Schritt, um aus so was etwas mit großem Farbraum herauszubekommen, die mühsame Aufgabe, alle Druckersettings mit der gewählten Materialkombination durchzuhecheln, aber _ohne_ die mitgelieferten Profile zu benutzen. Sonst hat man das Henne-Ei Problem.

    Der nächste Schritt ist dann die Profilierung.
    Die ändert dann in dem Sinne nichts an den Farben des Druckers, lässt aber eine Vorhersage am Rechner zu. Ab da weiss ich vorher, was auf dem Papier erscheint und habe somit auch die Chance etwas zu simulieren.


    Ich denke nicht.

    Was kann passieren?
    a) der Drucker bemerkt das Profil und wendet es an. Somit versucht er aus den per Profil beschriebenen, ankommenden Daten, etwas aus seiner Palette passendes zu finden. Hier stellt sich die Frage, weiss er eigentlich was er druckt? In der Regel: Nein!

    b) Der Drucker ignoriert die Profile oder bekommt erst gar keine. Resultat: er nimmt die RGB Werte so als wären es seine eigenen (oft sRGB aber eigentlich wurscht), und wandelt nach seiner fest eingebauten RGB nach Druckerpatronen Wandlung.
    Und hier greift oben beschriebene Herangehensweise.

    Per Druckerprofil wird die Ausgabe in PS simuliert oder auch dorthin gewandelt, aber wie beim drucken der Profilcharts profilloses RGB gesandt.

    Kommt das optisch hin, kann man Versuchen, das Profil in den Druckdialog einzubinden, bzw. in den Drucker zu bekommen.

    MfG

    ThoRic
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.08.2005
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