Sicherheit Bei Osx

Dieses Thema im Forum "Mac OS X" wurde erstellt von St.Garg, 10.02.2005.

  1. St.Garg

    St.Garg Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hab gerade eine Diskusion mit meinem Informatik-Lehrer hinter mir. Thema: Sicherheit bei BS

    Ich hab gleich mal getrumpft dass ich kein Windoof user bin, und desshalb keine Angst vor Viren Würmern und der gleichen haben muss.

    Langer Rede kurzer Sinn:

    Er meinte OSX sei gar nicht so sicher, wie allgemein behauptet wird (speziell von mir :) )
    Weil Apple mit dem Stopfen eventueller Sicherheitslücken sehr langsam ist
    Und Viren und Würmen funktionieren nur desshalb nicht, weil sich niemand die Mühe macht sowas für OSX zu schreiben.

    Hat er recht?



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  2. SchaSche

    SchaSche MacUser Mitglied

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    Die wahrheit liegt wohl dazwischen. Erstens lohnt es sich kaum ein System anzugreifen was nur 5% Marktanteil hat, und zweites ist Unix so gemacht, das Programme nie die Herrschaft über das ganze System erreichen können, es sei den der User vergibt ihm diese, und dann ist man selber Schuld :D
     
  3. flippidu

    flippidu MacUser Mitglied

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    Ich wette der Lehrer hat kein OS X bzw. Apple.
    Nachplappern, was man so alles liest ist leicht. Auf meinem iBook, daß seit Oktober 2003 läuft, hab ich spaßeshalber letztens mal Virex drüberlaufen lassen. Nix, nada.

    In unserer PC-Werstatt kommen täglich verseuchte Rechner rein. Und die haben Antivirensoftware laufen. Was da Adaware, Spybot und Konsorten noch alles so finden ist enorm.

    Logisch werden weniger Schädlinge für OS X geschrieben. Wahrscheinlich ist es auch ungemein schwerer in das System einzudringen.

    Also solche theoretischen Lehrersprüche kommen bei mir nicht an.
    Die Wirklichkeit zählt :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2005
  4. tanzblume

    tanzblume MacUser Mitglied

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    So ganz unrecht hat Dein Informatiklehrer nicht, und ich würde ihm auch nicht Unwissenheit unterstellen.

    Wahrscheinlich beruft sich Dein Lehrer dabei auf folgende Lücken im System.

    Und immer daran denken, die Löcher im besten System kommen nur durch blauäugiges Handeln mit einer rosaroten Brille.
     
  5. Stan Marsh

    Stan Marsh MacUser Mitglied

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    Er hat nicht Unrecht. Apple ist tatsächlich alles andere als schnell wenn es um das Stopfen von Lücken geht. Natürlich ist Microsoft da nicht besser. Aber: bei OSS sind Lücken wesentlich schneller beseitigt. Die Möglichkeiten eines exploit sind da. Daher darf man auch auf keinen Fall ständig als Administrator arbeiten. Zwar ist der Administrator unter OS X kein root, er ist aber direktes potentielles Einfallstor bei Sicherheitslücken. Leider halten sich relativ wenige Mac-User daran.
     
  6. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Frag ihn mal ob er tatsächlich glaubt, das es für die Cracker nicht eine Ehre sondersgleichen wäre, wenn einer von denen der erste wäre der OS X geknackt hätte.

    Diese Marktanteilscheiße fällt jedem ein, der nichts anderes weiß.

    Ich denke es gibt zur Zeit etwa 10-15 Millionen Rechner mit OS X auf der Welt. (genaue Zahlen leider nicht gefunden, würde mich aber interessieren)

    Das ist prozentual zwar wenig aber als Masse durchaus viel.

    Das reizt auch Cracker, wetten!
     
  7. St.Garg

    St.Garg Thread Starter MacUser Mitglied

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    Das hab ich mir auch gedacht. Muss ja viel "cooler" sein, den ersten OSX Virus / Wurm zu schreiben als den 1000000 PC Fresser
     
  8. p-cord

    p-cord MacUser Mitglied

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    Du sprichst mir sowohl inhaltlich als auch durch die Wortwahl direkt aus der Seele :). Ich bin inzwischen echt allergisch auf dieses Argument…

    p-cord.
     
  9. asg

    asg MacUser Mitglied

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    Moin.

    Schneller beseitigt heisst nicht das dies auf jedem Rechner auf dem das entsprechende OS läuft auch vom User beseitigt wurde. Wie immer, das Problem ist der Benutzer. Das "Loch" kann innerhalb von Sekunden einen Patch bekommen, wenn dieser Patch aber nicht eingespielt wird dann ist das Problem weiterhin vorhanden.
    Problem bei dieser Geschichte, der Volksmund befindet MS-Windows als unsicher und Linux (UNIX) als sicher. Fertig. Dies mag auf den ersten Blick stimmen, schaut man sich aber die security Meldung im OSS Umfeld einmal an, so werden es mehr, so sollten die Leute endlich verstehen das OSS nicht automatisch "sicher" bedeutet. Warten wir die Verbreitung von beispielsweise "Linux" mal, ich orakle das es dann auch hier, je grösser die Verbreitung wird, mehr Probleme gebn wird und auch mehr Rechner/Server geknackt werden, auch das Problem der Viren, es ist nur eine Frage der Zeit..
     
  10. zwischensinn

    zwischensinn MacUser Mitglied

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    1. Avalon hat recht

    2. Gibt es in OS X etwas, das Vergleichbar ist mit a. ActiveX oder b. mit Office Makros, über welche die meisten Viren arbeiten?
    Nein, darum ist die Gefahr hier geringer

    3. Das Apple sich mehr Zeit mit dem Löcherstopfen lässt ist doch ein Zeichen für
    a. sie brauchen kaum Angst vor erfolgreichen Angriffen haben, da 2. nicht vorhanden ist und ein mögliches Eindringen ins System über eine Lücke in zB Safari ja nicht weiterführt
    und b. ist das System out of the box sicherer als Windoof. (Allein die Meldung auf heise: 'Trojaner will Microsofts Spyware-Schutz abschalten' ist doch schon wieder zu köstlich. Die Meldung bedeutet ja: die schlechte Technologie von Microsoft erlaubt einen solchen Angriff.)
     
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