RGB/CMYK Problem beim erstellen einer Vorlage für den Druck

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  1. Mike008

    Mike008 Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich hab folgendes problem, jedes mal wenn ich ein logo im illustrator gestalte und es später speichere, und dann z.b. mit grafic converter öffne hat es den farmodus rgb. obwohl im illustrator alles auf cymk gestellt habe. wenn ich dieses dann später in einem indesign projekt einbaue, und das ganze am ende als eps und pdf ausgebe sagt mir auch die druckerei das das logo in rgb ist und nicht in cymk. das ergebnis des offset drucks ist dann natürlich entsprechend farblich anders. (schriften wandel ich natürlich alle in pfade um)

    aber ich kann ich verstehen warum das in rgb ist, und nicht in cymk.

    wenn ihr ein dokument in indesign erstellt und dieses dann für die druckerei fertig macht, z.B. als pdf, wie geht ihr davor. ich mache es immer über eps, und dann mit dem distiller als pdf, ist das falsch ? weil so hab ich das mal gelernt. vielleicht liegt es auch an den einstellungen des distiller, welche nehmt ihr da? gibt es vielleicht eine einstellung für den distiller, die man downloaden kann, speziell für die druckvorstufe. den da sende ich es ja per email oder cd hin. es gibt eine einstellung im distiller die "PrePressQuality" und "PressQuality", das müssten doch eigentlich die richtigen sein, und müssten dann doch alles was konvertiert wird in cymk ausgeben, oder lieg ich da falsch.

    mich würde interessieren wie ihr das macht wenn ihr z.b. ein logo im illustrator entwerft und dieses dann in einem indesign dokument, z.b. ein briefbogen. denn die druckerei teilt mir oft mit das irgendetwas, wie oben angesprochen meist das logo in rgb ist, manchmal auch andere dinge wie schrift, obwohl die farben alle in cymk in indesign im fensterchen farbfelder angegeben ist.

    ich bin für jeden tip und jede antwort dankbar !!!

    danke schon mal im vorraus...

    Mike
     
  2. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Hi Mike,

    ich nutze GraphicConverter nur für Dokumente,
    welche problematisch sind. Dies vorab, damit dies
    geklärt ist, ich kenne mich mit diesem Programm
    nicht besonders aus!

    Zum Thema! Wenn ich ein Dokument in Illustrator
    für den Druck erstelle, weshalb sollte ich dann den
    GraphicConverter einsetzen? Ich verfremde doch
    nicht meine Ursprungsdateien, wenn es nicht sein
    muss!

    Würdest Du Deine Fragestellung bitte nochmals
    überdenken und neu stellen. Irgendwie ist das
    Ganze ein Kuddelmuddel!

    Ehrlich und ohne Anmache gemeint von
    Jürgen
     
  3. Mike008

    Mike008 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich glaube das ganze falsch rüber, die druckerei teilt mir oft mit vorlagen oder teeile in den vorlagen in rgb sind und nicht cymk. den graphic converter pielt kein grosse rolle den hab nur mal als beispiel genutzt. weil ich ein logo im illustrator erstellt habe, und das ganze ist im illustrator auf cymk gestellt.

    nun hab ich halt irgendein graphicprogramm genommen was ai dateien aufmachen und anzeigen kann, und da hatte ich den GC halt genutzt, und der zeigt bei der datei rgb an und nicht cymk.

    im mittelpunkt steht hab ich einfach das problem das irgendetwas in rgb ist in den vorlagen, und ich weiss nicht woran es liegt, am illustrator, an indesign oder am distiller, das ist der kern meiner frage, und wie ihr z.b. einen briefbogen in indesign gestaltet, mit eingebauten logo vom illustrator bis hin zur fertigen vorlage für die druckerei.

    thx
    Mike
     
  4. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Moin der Herr.
    Mal vorweg: Ich kann Deine Mitteilungen ebenfalls auch mit viel Phanatasie nur mühsam auseinanderpflücken, weil sie mir etwas zusammenhanglos und seltsam geschrieben erscheinen. Na ja, vielleicht ist es auch noch zu früh am Morgen für mich. :)
    Wie dem auch sei und wie Jürgen schon schrieb: Du erstellst eine Grafik in einem Vektorprogramm im 4c-Modus. Dann sollstest Du sie nicht später nochmals in einem pixelorientierten Prgramm wie GrafikConverter oder Photoshop wieder umwandeln, und schon gar nicht in einen RGB-Modus umwandeln, mit dem Deine Druckerei so ohne weiteres problemlos umgehen kann.
    Hast Du denn im Illustrator alle eventuell dort angelegten RGB- oder Volltonfarben gelöscht bzw. solche überhaupt verwendet?
    Gruß, Al
     
  5. Fantômas

    Fantômas Gast

    Hallo Mike008,

    zu Deiner ersten Frage kann ich leider auch nichts sagen, da ich
    GC o.ä. fast nie benutze.

    Zu Deiner zweiten Frage:
    Hier eine kurze, stichwortartige Darstellung meines Workflows bei
    Illustrator/Indesign-Dokumenten, vielleicht hilft Dir das:

    1. Logo in Illustrator erstellen, achte hier schon auf den richtigen Modus
    (CMYK)

    2. Illustrator-Datei abspeichern (entweder .ai oder .eps)

    3. In Indesign das Logo SAUBER importieren (über den Befehl »Place« bzw.
    »Platzieren« - nicht ins Dokument reinziehen oder per Drag'n'Drop!
    Das gibt später nur Probleme.)

    4. Wenn Du das Illustrator-Objekt importiert hast, bietet Dir Indesign hier
    schon die Möglichkeit, eventuelle Fehlerquellen aufzuspüren:
    Z.B. über die Farbpalette hier werden alle Farben aufgelistet, die
    mit dem Illustrator-Objekt »hereingekommen« sind, wenn Du dort eine
    »neue« RGB-Farbe entdeckst, weisst Du, daß etwas nicht stimmt.

    5. Um ein PDF zu erstellen, gehe ich folgendermassen vor:
    Ich schreibe von der entsprechenden AI - oder Indesign-Datei eine
    Postscript-Datei und verwende im Print-Dialogfeld »Postscript-File« und als
    PPD »Adobe PDF« (auf die mannigfaltigen Einstellmöglichkeiten innerhalb
    dieses Dialogs gehe ich jetzt mal nicht näher ein, das würde den Rahmen
    sprengen). Nachden die ps-Datei geschrieben ist, hast Du zwei Möglichkeiten:
    a. Du benutzt die Distiller-Einstellung »Press Quality« oder noch besser:
    b. Du setzt Dich mit der Druckerei in Verbindung und erbittest dort die
    für diesen Auftrag nötigen Distiller-Jobbeschreibungen. Dies ist eine
    kleine Datei, die Du in den Distiller laden kannst.
    (Beispiel: Biewald_Offset.joboptions)
    Wenn Du die PDF-Datei mit diesen Joboptions erzeugst, gehst Du auf
    Nummer Sicher, denn dann weisst Du, daß Dein PDF »maßgeschneidert«
    für diese Druckerei erzeugt wird.
    Die meisten größeren/guten Druckereien verfügen über solche Joboptions,
    die sie auch gerne zur Verfügung stellen.
    Sollte die Druckerei Deines Vertrauens nicht darüber verfügen, erstellst
    Du einfach das PDF wie unter a. beschrieben.

    Zum Schluss solltest Du das erzeugte PDF noch einmal genau im Acrobat
    unter die Lupe nehmen (das ist wörtlich zu verstehen) und auch die
    Separationsvorschau einschalten und Dir die verschiedenen Platten
    anzeigen lassen! Du findest diese Funktion unter:
    Tools > Advanced > Separation Preview

    Generell gilt:
    Möglichst frühzeitig mit dem Zulieferer (Druckerei) kommunizieren!
    Ich habe früher immer den Fehler gemacht, »irgendwas« zur
    Druckerei zu schicken, weil ich zu faul war, mich näher mit der
    Materie zu beschäftigen. Das rächt sich.
    Seitdem plaudere ich immer im Vorfeld mit den Damen und Herren in
    der Druckvorstufe und die konnten mir schon manch hilfreichen Tipp
    geben...
    Das geht natürlich nur, wenn Du vorher weisst, WO gedruckt wird :D

    Ollo
     
  6. Mike008

    Mike008 Thread Starter MacUser Mitglied

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    noch mal zur besseren erklärung der graphic converter ist unwichtig, den hab ich nur genutzt weil mir die druckerei gesagt das logo wäre in rgb also hab ich einfach man im graphoc converter geöffnet um zu sehen was er zur der ai datei sagt. ich könnte statt graphic converter auch irgendeinen anderen imageviewer benutzen.
     
  7. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    hallo Mike,

    da gehst Du aber garantiert den falschen Weg!
    Wenn Du etwas an einem Dokument über-
    prüfen willst, dann öffne dieses prinzipiell im
    Ursprungsprogramm. Nur dort bekommst Du die
    originären Informationen.

    Gruss Jürgen
     
  8. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Nachtrag!

    Das ist um so wichtiger als Du diese Daten
    zur Weiterverarbeitung ausser Haus gibst!

    Gruss Jürgen
     
  9. marshallgrobi

    marshallgrobi MacUser Mitglied

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    Hi,
    das mit dem RGB in GraphicKonverter kontrollierieren zu wollen, ist nicht möglich, da selbiger kein CMYK beherrscht. Ein CMYK-Bild öffnet der CK nach vorheriger Warnung umgewandelt in RGB.
    Grüße, mg
     
  10. Mike008

    Mike008 Thread Starter MacUser Mitglied

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    hallo ollo,

    bei mir gibt es nur einen button "Separationsvorschau" direkt unter dem menü "Erweitert" (separations_vs02.jpg). Und wenn ich diesen nutze dann kommt ein kleines fenster in dem cymk steht, aber sonst nichts, also keine werte oder so (siehe separations_vs01.jpg).

    Den rest hab ich so gemacht wie du es beschrieben hast. Damit die farben korrekt sind, hab ich einfach den HKS-Fächer meiner druckerei genommen, hab da die entsprechenden Farben gewählt wie es später aussehen soll. Dann hab ich diese HKS farben genommen und in cvmk umgewandelt. Den tip gab mir aber einer von der druckvorstufe meiner druckerei.

    vielen dank übrigens für die ausführliche beschreibung, die hat mir sehr geholfen.

    thx Mike
     

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