Fachbücher Ratgeber: Warum ich TROTZDEM einen Mac benutze

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  1. gravvdigger

    gravvdigger Thread Starter MacUser Mitglied

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    Auf netzwelt.de habe ich gestern einen, wie ich finde, sehr genialen Artikel über den niemals endenden Glaubenskrieg, verschiede Ansichten von PC und Mac Benutzern usw. gefunden und wollte diesen euch natürlich nicht vorenthalten:

    Kaum eine Gruppe von Computer-Anwendern muss mit solchen Vorurteilen kämpfen wie die Mac-Gemeinde. Jedes Gerät, das den angebissenen Apfel auf dem Gehäuse trägt, wird mit Boshaftigkeiten überschüttet: Zu teuer, zu langsam, zu schlecht aufzurüsten und zu wenig Software sind wohl die gängigsten Argumente, mit denen Apple-Anwender zu kämpfen haben. An dieser Stelle ist Deeskalation gefragt, der folgende Ratgeber soll allen Mac-Anwendern die Fakten liefern, die sie schon immer brauchten, um sich gegen die bastelnden und unästhetischen Aasgeier aus der PC-Gemeinde durchzusetzen.

    Der Mac-Anwender ist so etwas Ähnliches wie ein früher Christ: Er glaubt an eine Religion, die irgendwie schon besser ist als die, die es gerade gibt, wird aber vom bestehenden Herrschaftssystem in Form von Windows-PCs gnadenlos unterdrückt. Die Unterdrückung sorgt dafür, dass die Mac-Gemeinde eingeschworen im Hintergrund arbeitet und mit missionarischem Eifer ihren Glauben durchsetzen will. Ob sie sich letztendlich aus dem Untergrund erheben und zu einer Weltreligion aufschwingen können, ohne die Fehler des Christentums, nämlich Folter, Inquisition, Intoleranz und Genozid zu wiederholen, steht auf einem anderen Blatt.

    Zur Veranschaulichung vielleicht erst einmal ein typisches Gespräch zwischen Mac- und PC-Nutzer:
    PC-Anwender: "Sag mal, kannst du mir mal helfen, ich habe da ein Problem mit meinem Rechner..."
    Mac-Anwender: "Aber gerne, welches System ist denn drauf?" Er meint natürlich eine Mac OS-Version.
    PC-Anwender: "Windows XP..."
    Mac-Anwender: "Nääää, Windows muss echt nicht sein, kauf' dir doch einfach einen richtigen Computer." Meist hat er dann direkt eine Website griffbereit, die die günstigsten Angebote für Apple-Hardware auflistet.

    Oft geht das Gespräch dann noch weiter:
    PC-Anwender: "Oh, schick sind die ja schon."
    Mac-Anwender: "Ja, und OS X ist vieeeel zuverlässiger als Windows."
    PC-Anwender, auf Megahertz-Zahlen und Ausstattung schielend: "Die sind aber schon teuer..."
    Mac-Anwender: "Klar, du kaufst dann aber ein funktionierendes Komplettsystem. Und Du hast nie wieder Probleme." Welch grandiose Lüge, aber ganz Unrecht hat der Mac-User nicht: Mac OS X läuft wesentlich stabiler und sauberer als Windows.
    Die letzte Entscheidung fällt aber dann doch meist auf den PC, und zwar den neuen, tollen von Aldi oder Lidl. Und dann geht der wieder kaputt und schon geht das Gespräch von vorne los. Viele Mac-Anwender greifen deshalb zur Standard-Antwort: "ICH helfe NUR NOCH Mac-Usern!" Was für eine Ansage.

    Doch was spricht denn nun für die kleinen weißen und alugebürsteten Systeme? Warum kaufen Menschen einen Mac, wenn es doch mit Windows-Systemen viel billiger geht? Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach, es sind Exklusivität, ästhetisches Empfinden, der Wunsch nach Perfektion, der Preis und manchmal auch reine Faulheit. Alles in allem glauben Mac-Anwender aber grundsätzlich, den PC-Getreuen überlegen zu sein. Die ihrerseits halten Mac-Anwender für einen Haufen verschrobener Spinner, obwohl sie nicht selten selbst neidisch auf das hübsche Mac OS X-Betriebssystem schielen. Tendenzielle Umstiegskandidaten, die mit den richtigen Argumenten möglicherweise überzeugt werden können, sich etwas Gutes zu tun und auf die richtige Seite der Macht zu wechseln. Ob Steve Jobs allerdings Yoda oder doch der Imperator ist, wird sich wohl nie ganz klären lassen.

    "Apple-Rechner sind leistungsschwach!"

    Oh oh, das fieseste Argument der PC-Nutzer kommt direkt an erster Stelle. Was sind schon die popeligen 2,1 Gigahertz eines iMac G5 gegen drei Gigahertz Dual-Core-Power eines aktuellen Discounter-PCs? Schwache Leistung, hinzu kommen die anderen Leistungsdaten: Der Billig-PC kommt mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher, 250 Gigabyte Festplatte, Hunderten von Anschlüssen und einem dicken Software-Paket. Außerdem hat er eine Fernbedienung, Tastatur und Maus dabei. Zu allem Überfluss kostet der Bolide auch nur die Hälfte dessen, was für einen iMac G5 20" oder einen kleinen Powermac gezahlt werden muss. Klarer Vorteil zugunsten eines PCs also? Mitnichten...
    Zuerst gilt es herauszufinden, was der iMac nicht hat. Die Leistungsdaten sprechen für sich, die Gigahertzzahlen sprechen definitiv gegen den Mac. Allerdings ist das eben so bei der High-Class, man bezahlt Hubraum statt Spoiler und auch wenn ein frisierter Opel Manta beim Ampel-Spurt vielleicht manch eine S-Klasse stehen lässt, heißt das noch lange nicht, dass die S-Klasse der schwächere Wagen ist. "Hubraum statt Spoiler" heißt der Leitspruch, auch wenn der im PC-Bereich oft verpöhnt ist. Grund dafür ist die seit Jahren von der Industrie aggressiv verbreitete Fehlmeinung, dass mehr Megahertz auch mehr Leistung bedeuten. Denn nicht nur der Prozessor, sondern das Zusammenspiel der Komponenten ist wichtig, weshalb Markenrechner aus der Windows-Welt Macs auch preislich ebenbürtig sind. Das mag für manch einen PC-Anwender mit verpoilertem und gepimpten PC ein hartes Brot sein, doch wer die Websites der großen Markenhersteller absurft, wird schnell feststellen, dass deren Leistungsdaten auf den Preis gerechnet kaum besser sind als die der Apple-Rechner.

    "Macs sind viel zu teuer!"

    Ein oft und gern angewandtes Argument aus der PC-Gemeinde. Der Hintergrund ist nachvollziehbar: Noch vor zwei Jahren waren Macs tatsächlich sehr teuer. Doch Apple hat einiges an der Preisstruktur getan und so wechselt ein iMac in der Grundausstattung nicht mehr für 2000 Euro den Besitzer, sondern kostet nur noch rund 1350 Euro. Auch iBook und Powerbook sind teilweise enorm im Preis gefallen: Kostete ein Powerbook 2002 noch gut und gerne 3000 Euro, gibt es inzwischen bereits Geräte ab 1700 Euro. Vom iBook ganz zu schweigen, hier hat Apple es geschafft, den Preis um rund 50 Prozent zu drücken. Noch Anfang 2003 kostete ein aktuelles iBook rund 2000 Euro, inzwischen sind es nur noch etwa 1000 Euro.

    Beigepackt sind, neben dem Betriebssystem, meist noch diverse Software-Pakete: Apple Works, iWork, iLife, einige Spiele und die ein oder andere Shareware-Lizenz - im Gegensatz zu den "Rundum-Sorglos-Paketen" vom Discounter Software, die sich tatsächlich nutzen lässt. Obendrein müssen Apple-Rechner durch ihr kompaktes Design im Betrieb wesentlich stromsparender sein als PCs, damit die Gehäuse nicht überhitzen. Bei den aktuellen Strompreisen ein nicht zu verachtender Faktor, genau wie die Service-Frage: Mac-Software erschließt sich selbst dem DAU-Frischling wie von selbst, dank stabiler Unix-Basis halten sich die Kosten für den Nachbarsjungen, der das System repariert, ebenfalls in Grenzen.

    Es ist ohnehin fraglich, woher die PC-Anwender ihr Preiswissen nehmen. Natürlich können Geiz-ist-geil-Komponenten und Rechner gekauft werden. Allerdings haben die einen enormen Wertverlust, von der mangelhaften Betriebsqualität ganz zu schweigen. Die Discounter holen die günstigen Preise heraus, indem sie an den Komponenten sparen und so ist ein Aldi-Notebook nach spätestens zwei Jahren durch und wertlos, wohingegen für IBM- und Apple-Notebooks, die normalerweise wesentlich länger halten, durchaus noch gute Preise bei Ebay erzielt werden. Gerade bei Apple-Rechnern hält sich der Wertverlust extrem in Grenzen, populäre, aber völlig veraltete Modelle wie der Cube werden noch für mehrere hundert Euro gehandelt. Der Wiederverkauf sollte in den Neupreis eingerechnet werden und siehe da: So teuer ist Apple gar nicht.
     
  2. gravvdigger

    gravvdigger Thread Starter MacUser Mitglied

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    "Macs sind nicht spieletauglich"

    Tatsächlich, das stimmt. Macs sind keine Spiele-Maschinen, wenn man darauf abfährt, immer die aktuellsten Spiele zu besitzen. Auch die Hardware ist, verglichen mit aktuellen PCs, gerade in Sachen Grafik etwas schwach. Das hängt damit zusammen, dass Apple lieber auf bewährte Komponenten setzt, statt jedem Hardware-Trend hinterherzulaufen. Entsprechend gering ist die Zahl ungenutzter Komponenten im Besitz eines Mac-Anwenders. Doch zurück zu den Spielen: Spielernaturen müssen sich auf dem Mac meist mit der Portierung von Spielen gedulden. Portiert wird von den Mac-Spieleschmieden meist nur, was auf dem PC kommerziell erfolgreich war und auch nur dann, wenn der Hersteller mitspielt. Manche Hersteller wie zum Beispiel Blizzard liefern ihre Spiele auch direkt auf Hybrid-CDs, die sowohl eine Mac- als auch eine Windows-Version des Spiels beinhalten.

    Die mangelnde Zahl an Titeln hat jedoch einen riesigen Vorteil: Um die Spreu-von-Weizen-Trennung muss sich ein Mac-Anwender nicht kümmern. Unsagbar schlechte Titel wie die diversen Sven-Bømwøllen-Titel oder Moorhuhn bleiben dem Mac-Anwender also erspart. Die fehlenden Spiele sind freilich einer der größten Nachteile für Mac-Anwender. Da die es aber ohnehin einfach mögen, greifen sie einfach zur dritten Lösung und stellen sich eine Konsole neben den Mac, meist Playstation oder xBox und schon ist das Problem gelöst - ein Computer ist schließlich eigentlich zum Arbeiten da!
    "Für den Mac gibt es keine Software!"

    Ein Argument, das gerne von selbsternannten Computer-Cracks vorgebracht wird. Das sind diese Jungs, die ihre Heimvideos mit Adobe Premiere schneiden und Photoshop nutzen, um rote Augen auf ihren Handy-Fotos zu korrigieren, natürlich ohne die Software je gekauft zu haben. Ganz Unrecht haben sie allerdings nicht: Tatsächlich gibt es in Tauschbörsen recht wenige Mac-Titel. Aber Software sollte schließlich auch gekauft und nicht kopiert werden und nur, weil die Software nicht so häufig in Tauschbörsen zu finden ist, heißt das noch lange nicht, dass es wenige Titel gibt.

    Beim Software-Argument kann ein Mac-Anwender nur laut Husten und auf Software-Seiten wie Versiontracker oder Macupdate verweisen. Die einfache Portierung von Open-Source-Software auf Unix-Basis in Richtung Mac sorgt für eine ständig wachsende Software-Grundlage, von der Briefmarken-Verwaltung über die wissenschaftliche Software bis hin zum Profi-Schnittprogramm gibt es nichts, was es nicht gibt. Außerdem sind die Free- und Shareware-Entwickler der Mac-Szene besonders aktiv. Es gibt nach Apple-Angaben bereits mehr als 10.000 Software-Titel für Mac OS X, Tendenz steigend. Und dann gibt es natürlich noch die Software-Lösungen von Apple, die von Consumer bis Profi jeden Geschmack bedienen. Im Gegensatz zu Windows muss nach dem Ausprobieren von Software auch nicht damit gerechnet werden, dass der Rechner danach instabil läuft. Grund dafür ist das Unix-Betriebssystem, das weitestgehend auf Installationsroutinen und vor allem auf eine anfällige Registry verzichtet.

    "Mac OS X ist zu verspielt und langsam!"

    Bis zu einem gewissen Grad mag diese Annahme richtig sein. Mac OS X ist ein Ressourcen-Fresser, aber welches moderne Betriebssystem ist das nicht? Egal, ob Windows mit aktivierten Effekten, Linux mit KDE oder eben Mac OS X: Der Trend geht zu schicken optischen Effekten und einer völlig überfrachteten GUI. Der Vorteil von Mac OS X ist, dass die Oberfläche dank einheitlicher Systeme und intelligenter Programmierung möglichst effizient mit den Ressourcen des Rechners umgeht, während Windows und Linux auf den uneinheitlichen PC-Systemen solche Effekte rein über den Prozessor abwickeln, um höchste Kompatibilität zu gewährleisten.

    Allerdings hat OS X im Gegensatz zur Konkurrenz den Nachteil, dass sich die Spielereien nur geringfügig einschränken lassen: Während Windows und Linux problemlos auf den "Graue-Maus-Look" der 90er zurückgefahren werden können, müssen Mac-Anwender eben mit Quietschi-Bunti leben. Wer das überhaupt nicht aushält, kann aber zur Unix-Kommandozeile wechseln und Mac OS X nutzen wie anno Tobak das Unix-Terminal in der Uni. Übrigens eignet sich die Kommandozeile auch vortrefflich für die Nutzung von System-Tools, die nicht in der grafischen Oberfläche integriert wurden.

    "Mac OS X nimmt dem Anwender die Möglichkeit, selbst einzugreifen"

    Diese Fehlansicht basiert auf der oberflächlichen Ansicht, dass OS X den Benutzer nur wenig Möglichkeiten gibt, ins System einzugreifen. Ursprünglich wurde dieses Gerücht wohl von Zeitgenossen gestreut, die beim Wechsel von Classic auf OS X nicht mit Unix zurande gekommen sind. Denn Unix ist nicht nur ein mächtiges System, nein, es lässt dem Anwender auch wirklich alle Möglichkeiten, noch im letzten Winkel herumzufeilen. Allerdings kennt Apple seine verspielten Pappenheimer und hat sich erlaubt, gefährliche Funktionen erst einmal für den Zugriff des Nutzers zu sperren. Es geht um die Betriebssicherheit des Systems, weshalb der Root-User deaktiviert ist, der die volle Macht über das System ausüben kann, mehr noch als jeder Admin - das höchste der Gefühle, was Apple ab Werk seinen Kunden eingesteht.

    Natürlich sind es die Technikfreaks und Spielkinder, die durch ein unbedachtes Herumfuhrwerken im System dafür sorgen, dass Instabilitäten auftreten oder das Betriebssystem komplett den Geist aufgibt. So gibt es unter Windows die Helden, die für alles ständig mit Administrator-Rechten unterwegs sind, Unix-Systeme wie OS X und Linux sind durch den Super-User Root bedroht. Deshalb ist der in OS X ausgeschaltet, kann aber mit wenigen Mausklicks wieder aktiviert werden. Dafür muss nur das Dienstprogramm "Netinfo-Manager" gestartet werden und im Menüpunkt "Sicherheit" "Root-Benutzer aktivieren" gewählt werden, schon hat der Anwender die volle Macht über das System. Aber Vorsicht: Die unbedachte Benutzung von Root kann das System zerschießen!
    "Bei Macs zahlt man nur das Design"

    Stimmt. Aber das ist kein Argument, das sich gegen den Kauf eines Macs anbringen lässt. Denn zum Design zählt nicht nur die hübsche Hülle, sondern auch das ordentliche Innenleben sowie die richtige Software, das Industrie-Design sozusagen. Und da können sich andere Betriebssysteme noch eine dicke Scheibe abschneiden, arbeiten Hardware und Software doch als Einheit. Genauso sind die Programme untereinander so gut integriert, dass es eine wahre Freude ist, mit einem Mac zu arbeiten. Windows-Nutzer sitzen oft staunend vor dem System und wundern sich über die Flüssigkeit, mit der sich mit einem Mac arbeiten lässt. Gutes Industrie-Design ist insofern also nichts Schlimmes, es spart Zeit und Geld.
    "Aber irgendwelche Nachteile muss der Mac doch haben?"

    ... ist eine Frage, die nach all diesen wirklich guten Argumenten für Apple-Rechner immer wieder in den Raum geworfen werden. Und tatsächlich: Es gibt sie und es gibt auch zahlreiche Argumente, die einen Mac auf der Stelle disqualifizieren. An erster Stelle steht wohl die mangelnde Unterstützung von Drittanbieter-Hardware. Zwar sind einfache Geräte wie Maus oder Cardreader problemlos per USB oder Firewire einzubinden, doch schon bei externen Soundkaren, Druckern und Scannern ist der Anwender auf die Treiber-Unterstützung durch den Anbieter angewiesen. Hier gibt es noch ein großes Manko, zwar liefern immer mehr Hersteller OS X-Treiber, doch die haben oft miese Qualität, sind nicht ausgereift oder sorgen für andere Probleme. Dennoch: Die Treibersituation ist wesentlich besser geworden, noch vor zwei Jahren war es jedesmal ein Risiko, Hardware für den Mac zu kaufen.

    Durch die mangelnde Hardware-Unterstützung müssen Mac-Anwender meist zu höherwertigen Geräten greifen, die Mac-Treiber mitliefern. Das treibt den Preis in die Höhe, Geräte vom Discounter dürften meist nicht funktionieren und oft sind Geräte mit spezieller Mac-Software obendrein teurer als die PC-Variante. Hier wird es oftmals kostspielig für den Mac-Besitzer, dafür kann er sich aber auch darauf verlassen, dass die Hardware ordentlich mit der Software zusammenspielt. Unausgereifte Treiber und Software sind eher eine Spezialität günstiger Geräte.

    Und ich werde trotzdem wieder einen Mac kaufen!

    Manchmal kommen selbst dem eingeschworensten Mac-Fanatiker die Zweifel: Wäre es nicht besser, das Geld lieber in einen der Super-Sonderangebote auf Windows-Basis zu investieren? Solche Überlegungen kommen meist auf, wenn man eine spezielle Software sucht, die es vielleicht einmal nicht für Mac OS X gibt, wenn das Lieblingsspiel einfach nicht portiert wird oder wenn man ein Dateiformat partout nicht öffnen kann, das vom PC kommt. Dann wird mit dem PC geliebäugelt, bei Ebay geschaut, was es noch für den liebsten Mac gibt und dann wird überlegt.

    Meist enden diese Überlegungen mit einem Besuch beim PC-Freund. Der Mac-Anwender setzt sich einige Minuten vor Windows und schon ist der Gedanke, sich der Windows-Welt zuzuwenden, verpufft. Für langjährige OS X-Nutzer ist Windows ganz, ganz schlechter Stoff. Die umständliche Bedienung und die wie Flickwerk wirkende Integration der Software untereinander machen effizientes Arbeiten oft schwer. Und einmal ehrlich: Wie viel Zeit verschwendet ein PC-Anwender für administrative Zwecke? Dieser Aufwand ist beim Mac wesentlich geringer und obendrein funktioniert auch noch alles. Warum nicht einfach einmal ausprobieren?

    Quelle:Netzwelt.de
     
  3. autoexec.bat

    autoexec.bat MacUser Mitglied

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    Da hört man aber schon sehr stark die Neigung des Autors heraus. :rolleyes:

    Eigentlich ist es ja ganz einfach: Nicht alle Windows-Nutzer sind vom Beelzebub besessen und nur durch den Besitz eines Mac fährt man noch lange nicht automatisch gen Himmel auf. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es eben auch heraus. Auf beiden Seiten des Waldes.

    Oder kurz: Vollpfosten gibt es überall.

    Im diesem Sinne, fröhliche Weihnachten!
    [​IMG]
     
  4. box

    box MacUser Mitglied

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    Wenn der Startton im Mac erklingt, die Seele in den Himmel springt. :D
     
  5. whitegrey

    whitegrey MacUser Mitglied

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    vieeel zu einseitig der Artikel... und es verstecken sich nicht wenige falsche oder schlecht ausgearbeitete bzw. unüberlegte Aussagen (somit kann man sie nicht mehr 'Fakten' nennen) darin, von objektiv kann auch absolut keine Rede sein.

    wenn ich das einem PC-User lesen lasse, der etwas Ahnung von seinem System hat werde ich ihn damit sicher nicht überzeugen können... im Gegenteil, er wird mir Argumente liefern denen ich unter Umständen nicht viel zu entgegenen habe. An manchen Stellen wird er mich auch schlichtweg auslachen oder mir böse sein.

    also ich halte nichts von dem Artikel ;)

    ich bin eher ein Befürworter der stillen, psychologischen Kriegsführung...
    keinerlei verbale Angriffe auf das andere System - darauf wird nur allergisch reagiert und es ist kontraproduktiv. Es kommt viel besser wenn man mal ohne viel zu sagen, so eher nebenbei, das präsentiert was einen selbst am Mac fasziniert... ohne "schau her mal", das ist schon zuviel - es wird sicher nicht unentdeckt bleiben. Bis jetzt hat noch jeder PC-User große Augen gemacht als er zum ersten mal Expose in Aktion gesehen hat. Oder so simple Dinge wie Programmsteuerung per Shortcuts, dass es nur so fetzt, Multimedia-Multitasking, CD-Auswurf per Drag&Drop oder Tastendruck... die einfachen Dinge die den Mac (größtenteils das OS) ausmachen eben.
     
  6. kazu

    kazu MacUser Mitglied

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    YES! :cool:
    Lasst sie doch alle leiden bis sie selber drauf kommen...
    so wie mein Freund mit dem Gericom-Notebook, dem ich ein iBook empfohlen habe... er wollte aber seine alten PC-Spiele weiter spielen (irgend was das es schon für Win95 gab), da hab ich ihm gesagt, "tja, DANN ist es wirklich nix für Dich!"
    Eine Woche später kam ich mit meinem neuen iBook zu ihm... war sofort im WLAN, sofort mit seinem Rechner verbunden, etc etc...
    Erst fand er es "schon ganz nett ... und schön klein"... bei meinem nächsten Besuch hat er schon überlegt, wann er nächstes Mal genug Geld locker hätte :D :D
    RICHTIG! ;) :rolleyes:
     
  7. styler

    styler MacUser Mitglied

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    ich halte es nicht für richtig überhaupt irgendwen zu überzeugen.
    klar mach ich das auch dann und wann... ich finde es wirkt aber immer irgendwie so als würde man jemandem etwas minderwertiges andrehen wollen.

    dass osx nunmal besser ist, stelle ich einfach mal so dahin.
    ich finde es hat solche "überredungen" nicht nötig.

    ich sage in letzter zeit immer nur noch ganz deutlich, dass mac einfach besser ist.
    bei interessierten leuten erzähle ich auch noch mehr.

    sobald jemand aber anfängt irgendwie anderer meinung zu sein und mir die vorteile von windows erklären will, lasse ich es und sage sowas wie: ach klar, ist ja dir überlassen!

    sicher ist es gut für die firma, die software-verfügbarkeit und letzenendes auch für die anweder wenn mehr leute umsteigen.
    aber auf krampf alle zum mac überreden? was hab ich davon?
     
  8. buzolino

    buzolino Gast

    in unserer firma stehts zur zeit 6 macs zu 2 pc´s, wobei der stärkste mac ein g5 dual 2,5 mit 3,5 gb ram ist und der stärkste pc ein pentium d dualcore mit 3,0 ghz und 2gb ram ist.

    wobei der starke pc nur ein drittel des stärksten mac´s gekostet hat.
    ich arbeite mit beiden systemen und habe einfach mit den äpfeln mehr freude bei der arbeit,

    vieles ist einfacher mit osx als mit xp und trotzdem gibt es einfach programmhersteller, die nicht auf den osx zug aufspringen und man genötigt ist eine windose stehen zu haben, wenngleich es im officebereich nicht mehr nötig ist.
    aber es sind halt manche spezialanwendungen, wo man gezwungen ist xp zu starten.

    der neue dualcore pc ist auch das leiseste teil zur zeit bei uns...
     
  9. dasich

    dasich MacUser Mitglied

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    Schöner Artikel. Alles andere als objektiv, auch ich denke, das schrieb ein Mensch, der sich der "Mac Gemeinde" zu zu ordnen hat. DAS sind zwar auch immer meine Argmente, aber ich gebe *jalapeno* recht wenn er sagt, dass es "Vollpfosten" :D auf jeder Seite gibt. Mit ist das Rille, was ein PC USer für ein System hat. Hauptsache ich habe meinen Mac. :D

    dasich
     
  10. nicolas-eric

    nicolas-eric MacUser Mitglied

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    ich finde man muss keinen überzeugen.
    wenn bekannte nen mac bei mir sehen (meist zum ersten mal) sind die erstmal total begeistert vom design (imac).
    und dann so ganz nebenbei lernen sie dann die vorzüge von front row in verbindung mit einem sonyericsson handys kennen. so etwas hat garantiert noch keiner von denen zuvor gesehen.
    wenn sie dann neugierig geworden sind dann zeig ich denen hier und da einige schmankerl.
    wer ganz lieb fragt darf sich dann sogar übern WE mein powerbook ausleihen. das gibt dann den allerletzten ausschlag.

    mitlerweile gibt es in meinem bekanntenkreis nur noch einen win user. alle anderen haben mitlerweile macs (meist imac g5).
    die privaten telefonate mit denen haben seitdem zwar nicht abgenommen, aber der inhalt dieser telefonate hat sich drastisch geändert. wir sprechen jetzt fast ausschliesslich über dieses und jenes, aber fast nicht mehr über geschichten die etwas mit fehlern am pc zu tun haben. das hatte mich auch total genervt. am enmde war ich auch ein "support nur für mac user" leute. nur dass die neu-mac-user fast keinen support brauchen. es erklärt sich alles von alleine...
     
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