Quark –*beeinflusst Skalierung die Auflösung???

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  1. Gonz

    Gonz Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich hatte gerade ein interessantes Gespräch mit einer unserer Druckereien.

    Man machte mich auf eine potenzielle Fehlerquelle aufmerksam, über die ich noch nie nachgedacht hatte und die mir aber schon einleuchtend erscheint:

    Wenn ich ein Bild (z.B.200x200mm, 300ppi) im Layout mit 25% platziere, es hat im Druck also die Größe 50x50mm, ist die Auflösung im Druck dann schlechter als wenn ich es mit 100% einsetzte?

    Meine Bildpixel würden ja eigentlich auch auf 25% skaliert, das hieße auf 1200ppi. Da die Auflösung des Belichters aber feststeht, würde sich der Qualitätsfaktor verschlechtern – ein Rasterpunkt würde sich nicht mehr aus 2x2=4, sondern aus 8x8=64 Bildpixeln zusammensetzen, das würde ein deutlich schlechteres Ergebnis bedeuten.

    Gleicht der RIP normalerweise nicht die Skalierung aus? Oder sollte man tatsächlich bei der RZ die Bilder so im PS skalieren, dass sie im Layout mit 100% eingesetzt sind?

    Oder liegts an einer kleinen Druckerei, die nicht auf dem technisch neuesten Stand ist?

    Bitte um Meinungen oder noch besser Fachwissen...

    Vielen Dank, der Gonz
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.02.2005
  2. Dr. NoPlan

    Dr. NoPlan Gast

    Das ist eine "Fehlerquelle" von der ich zum ersten Mal was höre.
    So frei nach dem Motto lieber zu viel als zu wenig, würde ich
    jetzt mal sagen, ich wundere mich über die Druckerei. Als ich
    noch mit Quark gearbeitet habe, war eine Skalierung bis ca.150%
    bei 300 dpi kein Thema. Natürlich sind 100% immer ideal.
     
  3. Gonz

    Gonz Thread Starter MacUser Mitglied

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    Nach oben hin war mir eine Einschränkung bewusst, is ja klar – bei uns gilt allerdings die Faustregel 125%. Aber dass auch im umgekehrten Fall Qualitätseinbußen entstehen, hab ich auch noch nie vorher gehört.

    Für die Druckerei würde ich tatsächlich nicht meine Hand ins Feuer legen. Aber wenn die schon solche Einwände bringen, prüfe ich lieber nach, als sie einfach zu ignorieren. Aber auch im Hinblick auf frühere Druckergebnisse kann ich diese Aussage nicht betsätigen...

    Sachen gibts...
     
  4. Der_Soso

    Der_Soso MacUser Mitglied

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    Lol....

    ...das ist der größte Quatsch, den ich in den letzten 14 Jahren gehört habe. Es sei denn, die Druckerei wüßte, dass ihr RIP fehlerhaft interpoliert.

    Das wäre aber ein Fall für die Technik und nicht für die Druckvorstufe... LOL

    Ich denke, dass die einfach nur wirtschaftliche Dateigrößen haben wollen, weil jedes überflüssige Byte und jede interpolation im RIP Zeit bedeutet.

    ...aber das könnte man doch auch so sagen, oder????

    *kopfschüttel*

    Soso
     
  5. Difool

    Difool Frontend Admin

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    Moin,

    wenn man in XPress die Bilder mit 25% platziert und nicht mit 100%, dann muß das RIP sie
    später ziemlich runterrechnen – heißt: es dauert auf jeden Fall länger.
    Ich bekam damals immer einen "auf die Mütze", wenn ich die Bilder nicht 100% platzierte.
    Beim proofen merkt man es ganz gut, daß es zumindest länger dauert.
    Und falls man vorher mit Layoutbildern mit niedriger Auflösung arbeitete, gilt es ja diese
    für die RZ zu ersetzen. Wenn man alles gleich auf 100% einbindet hat man nicht das Problem,
    die hochauflösenden Bilder nachher erneut zu platzieren zu müssen.

    Ich achte immer darauf nicht über oder unter 25% der Größe zu gehen.
    Gelernt habe ich es auch so, Gonz, mit der "Geschichte".

    Difool
     
  6. Bei Skalierungen ist es für Qualität und Auflösung nur ein Problem wenn du die Dinger ins uferlose hochziehst. Wo keine Pixel sind können auch keine kommen.
    Bei der Verkleinerung ist das schon eine andere Sache. Die Frage ist mit welchen Interpreter das RIP arbeitet. Im Falle vom Acrobat Distiller kann man via Jobsettings die Auflösung gleichmäßig auf einen beliebigen herunterrechnen. So könnte die Druckerei Ihre eigene Fehlermeldung aus der Welt schaffen. Ist natürlich jedem selbst überlassen, aber ich greife da nicht ein.
    Längere Ripzeiten sind ein gutes Argument auf aufgeblasene Daten. Aber in der heutigen Zeit sollte jede Vorstufe geeignete Hardware zur Verfügung haben. Seit die Agenturen G5 kaufen wird eh nicht mehr drauf geachtet ob ein Bild 7 oder 700MB hat.
    Welches Raster gedruckt wird kann auch noch eine Rolle spielen. Ich habe am Montag eine wunderschöne Erfahrung mit dem frequenzmodulierten Raster von Fuji (Taffeta) gemacht. Und da müssen die Bilder eh hochqualitative Merkmale haben.

    Timo
     
  7. Discovery

    Discovery Gast

    Das ist fakt: Wird in XPRess ein Bild platziert und die Grösse in beiden Koordinaten verändert, verändert sich die Auflösung. Ein 360 dpi bild auf 25% runterverkleinert ergibt eine Auflösung von 1440 dpi.

    Richtig, neue RIPs und schneller Rechner können das bewältigen.

    Aber SINN macht es NICHT. Profis erkennt man daran, dass sie die Grössen und Abmessungen der Bilder korrekt machen.
     
  8. Aus der Praxis: Bei einem 40 Seiter dauert es unsinnig lang alle Bilder runterzurechnen. Das kostet nur Geld. Der Distiller kann das automatisch wenn man will.
    Was ist wenn der Kunde dann sagt: "Das Bild aber bitte doppelt so groß." Antwortest du dann mit "Geht nicht hab ich schon runtergerechnet."?

    Timo
     
  9. microboy

    microboy MacUser Mitglied

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    daran erkennt man höchstens leute die zuviel zeit haben! in der
    druckerei gibts fixpreise - unabhängig von der datenmenge!
    alle bilder auf entsprechende groesse skalieren und zusaetzlich
    noch die originaldaten archivieren ksotet zudem unnoetigen
    speicherplatz.

    natuerlich sollte man sowas immer im verhaeltnis sehen.
    entscheidend ist letztendlich die grösse des bildes und auch
    ich werde kein 80 mb bild auf eine postkarte setzen... aber
    alles auf 100% zu rechnen halte ich definitiv für ne marotte!

    ;)
     
  10. Kester

    Kester MacUser Mitglied

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    moin - jetzt habt ihr aber mal genug über druckereien gewettert - ich bin selbst in der vorstufe (und ich habe am eigenen leibe erfahren müssen - wieviel trottel es dort gibt ;-) - ich bin mir nicht sicher ob ich die druckerei verstehe und das argument die ripzeit betreffend kann man heutzutage wohl außer acht lassen - was mir dazu einfällt - man sollte sich vergegenwärtigen - dass ein rasterpunt bei gleicher rasterauflösung (z.b. 70er-Raster / 2438 dpi) immer die selbe größe hat - das bedeutet - je kleiner ein bild skaliert wird - desto größer wird der rastepunkt im verhältnis zum original - das heißt - wo vorher ein gewisse anzahl von pixeln vorhanden waren - existiert jetzt eventuell nur noch ein rasterpunkt - dieser umstand macht das erscheinungsbild im verhältnis zum original natürlich "grober" - war das jetzt eindeutig genug?
     
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