Qualitätsprobleme bei Negativscan

Dieses Thema im Forum "Bildbearbeitung" wurde erstellt von crucible, 29.12.2005.

  1. crucible

    crucible Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi,

    ich habe zuhause einen hp-scanner (39irgendwas), gekauft bei "Lidl". Macht sehr gute Scans von Bildern und Dias. Scanne ich aber Negtive über den eingebauten Lichtschacht so sind sie nach der "Umkehrung" in Photoshop sehr......flau, blaustichig, überhell.
    Wie kann ich das Problem beseitigen? Was müßte ich hier verändern.

    Evtl. gibt es ja ein paar Scannerprofis hier!!

    Gruß an alle

    T.h.o.m.a.s.
     
  2. el_lobo

    el_lobo MacUser Mitglied

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    Negativfilme haben eine "Maske" (dieser rötliche Grundton)
    Gute Ergebnisse erzielt man meist mit der "Farbnegativ-Einstellung" direkt in der
    Scansoftware.
    Mit welcher Software scannst Du?
     
  3. moses_78

    moses_78 MacUser Mitglied

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    [halbwissen] um transparente vorlagen zu scannen, benözigt man eine durchlichteinheit [/halbwissen]

    kann das wer bestätigen?
     
  4. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Ja.

    Aber mit dem 'eingebauten Lichtschacht' meinte crucible wohl eine solche.

    Negativscannen it ein Kunst für sich. Noch mehr als bei Positiven spielen die richtigen und _gute_ Scannerprofile eine immense Rolle. Kommt noch dazu das eigentlich nur hier die 10 oder 12 Bit des Scanners wirklich gefordert ist, da durch die Maske die Farben ja enorm komprimiert werden.

    Meistens ist es sinniger Abzüge machen zu lassen.

    MfG

    ThoRic
     
  5. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

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    ...oder man verwendet eine Software wie Silverfast; die kennt von Hause aus eine Vielzahl von Film-Herstellern und Sorten; dann kann man die gröbsten Farbstiche gleich auf dem Weg von Scanner zum PC weglassen.
    Nachbearbeiten muss man aber so oder so.
    Ansonsten denke ich, daß aus einem Flachbettscanner mit Glühwürmchen im Decken sowieso nichts anständiges rauskommen kann.
    Ich habe das spaßhalber mal mit meinem Canon 5000F probiert und herzhaft gelacht als er fertig war. Ein Reflecta Silverscan macht das mit Silverfast deutlich besser.
    Alternative b): bei Ebay einen guten Negativscanner ersteigern, 1/2 Jahr benutzen und den dann wieder bei ebay oben reinkippen.
     
  6. crucible

    crucible Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi, im Vergleich ist der Scan von Dias besser als der von Negativen. Am besten immer noch vom Bild. Allerdings habe ich bei einigen Dias trotzdem den Effekt, daß einige farbstichig sind. Muß man ganz schön korrigieren. Frage zu Silverfast: lohnt sich die Anschaffung wirklich??
     
  7. wdirkmann

    wdirkmann MacUser Mitglied

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    Wenn Du Photoshop hast, brauchst Du Silverfast eigentlich nicht. Wenn Du einen Mac hast, dann eh nicht.

    Ein kleiner Tip: Wenn Du Dias oder auch Negative einscannst, egal ob mit Dia oder Flachbettscanner, dann nimm das Scanergebnis (Tif oder jpeg) und bearbeite es in PS. Der erste Schritt ist die Farbkorrektur sprich Schwarz- und Weisspunkt.

    Den exakten Schwarzpunkt bei Dia oder Negativ bekommst Du, wenn Du den Rand des Bildes anklickst. Mit Rand meine ich den Steg zwischen zwei Aufnahmen. Wenn Du nur ein Bild scannst, dann schau, ob Du ein Stück vom Rand mit einscannen kannst. Jede Filmsorte ist anders und deshalb bekommst Du auch Farbstiche. Setzt Du nun den Schwarzpunkt auf den Steg, dann wird der Farbstich im Trägermaterial farbrichtig korrigiert.

    Silverfast macht mit seinen Filmprofilen nix anderes. Dort sind die Farbwerte der Trägermaterialien von diversen Filmen schon abgespeichert. Silverfast macht das Arbeiten bequemer sprich einfacher und das kostet eben Geld. Je nach Scannermodell nicht wenig bis richtig viel.

    Grüße
    Wilhelm
     
  8. unwissender

    unwissender MacUser Mitglied

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    Also ,ich habe die Erfahrung gemacht das von Negativen einscannen immer sehr schwierig ist und meistens keine wirklich brauchbaren Ergebnisse rauskommen.Das liegt meistens daran das die scannersoftware es einfach nicht hergibt.Ich rate auch immer dazu vorher Abzüge machen zulassen und dann davon zu scannen.Und ob die Scanns nu von Dias ,blau ,rot ,grün oder anders stichig sind spielt eigentlich nicht wirklich eine große Rolle ,wenn ich sie hinterher in Photoshop bearbeite.Am liebsten in RGB einscannen ,da auch in PhSh bearbeiten,dann hat man mehr Informationen zur Verfügung und es gibt keine Abrisse wenn ich über Gratation gehe.Aber eigendlich sollte es in der Scannersoftware einen Weißabgleich geben ,der genau dieses Problem des Farbstichs abschaft.
    Ich habe schon an sehr vielen High End SCannern gearbeitet ,aber vom Farbnegativ einscannen ist echt ein Problem.
    Viele Grüße,unwissender
     
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