Programme Ordner Eigene Struktur?

Dieses Thema im Forum "Mac OS X" wurde erstellt von RETRAX, 25.07.2003.

  1. RETRAX

    RETRAX Thread Starter Gast

    Hallo,

    kann man den "Programme-Ordner" ohne Probleme eine eigene Sturktur geben?

    also z.b. darin einen Ordner Tools, Games, Apps,... anlegen und die Programme darin verteilen?

    Oder z.b. den "Dienstprogramme Ordner" in "System" umbennen?

    Geht das alles ohne Probleme oder sind das "feste Strukturen" in dem Ordner die nicht verändert werden dürfen?

    Würds halt schon ganz gern aufräumen...weil so schauts schon ein bisschen chaotisch aus wenn alle Programme ungeordnet da drinn liegen.

    Gruss

    RETRAX

    defekter Link entfernt
     
  2. Vevelt

    Vevelt MacUser Mitglied

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    Normalerweise sollte das absolut problemlos möglich sein... es gibt wenige (keine?) Programme auf dem Mac, die sich so verankern (von installieren möchte ich nicht sprechen, das wäre zuviel des guten :D), dass sie nicht verschoben werden dürften...

    Viel Spaß beim Aufräumen!

    Gruß, Vevelt.

    p.s.: Du kannst zwischendurch ja immer mal probieren, ob die verschobenen Programme noch funzen?!
     
  3. beige

    beige MacUser Mitglied

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    teilweise habe da ja andere erfahrungen gemacht ..

    hilfsprogramme sind leider doch oft gut im ordner applications aufgehoben, da sie manchmal auf die binaries zurückgreifen und so in einem pfad stehen müssen in dem sie dies auch können - auch partitionen mach da probleme

    große programme kann man problemlos verschieben (photoshop etc)
    oder erst im application ordner halten einmal starten und dann verschieben

    try and error :p
     
  4. beige

    beige MacUser Mitglied

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    ps. - als ich vor drei wochen als osx neuling diese frage stellte wurde ich milde belächelt und des "wildern" bezichtigt, weil ich mit der appel-istischen welt nicht zufrieden war und doch tatsächlich ordner umbenennen wollte

    macuser sind fatal !
    schön das sich die zeiten ändern können
    :D
     
  5. dylan

    dylan MacUser Mitglied

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    Guten Morgen!

     

    Wenn ich mich recht erinnnere, ging es bei dir aber darum, die Struktur der ersten Ebene zu verändern (User, System, Library, Programme) und/oder umzubenennen. Im jetzigen Fall geht es aber darum, innerhalb des Ordners "Programme" eigene Unterordner zu erstellen. Das wiederum ist kein Problem, weil OS X im dortigen Überordner (also "Programme") nach den Programmen sucht - was es nicht kann, wenn der Ordner umbenannt wurde.

    Grüße

    Dylan
     
  6. beige

    beige MacUser Mitglied

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    yes - ;)
     
  7. abgemeldeter Benutzer

    abgemeldeter Benutzer Thread Starter Gast

    Die originalen Apple-Programme und der Ordner Dienstprogramme sollten da bleiben, wo sie sind. Es macht zwar beim Betrieb keine Probleme, wenn die Programme verschoben oder umbenannt sind. Bei einem Software-Update werden sie aber nicht upgedatet, weil das Update-Programm (sowohl die online Software-Aktualisierung, als auch der Installer) nicht die ganze Festplattte nach dem jeweiligen Programm zum aktualisieren durchsucht.

    P.S. Eine spezielle Möglichkeit gibt es beim Ordner "Dienstprogramme". Wenn der lieber auch auf deutsch "Utilities" heißen soll, dann kannst Du aus der Datei /System/Library/CoreServices/SystemFolderLocalizations/de.lproj/SystemFolderLocalizations.strings den entsprechenden Eintrag ("Utilities" = "Dienstprogramme"; ) rauskommentieren. Oder Du kannst Du den Eintrag ändern.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.07.2003
  8. rupa108

    rupa108 MacUser Mitglied

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    Wow .ut !!!

    Du gräbst ja immer richtig tief im Filesystem rum. Weis du woran es ligt das OSX die Ordnernamen nicht konsistent Lokaliseirt? Manche werden bei mir eingedeutscht im Finder, andere nicht. Im andern User Account sieht es dann anders aus, das sind dann wieder andere nicht eingedeutscht. Im FileOpen Dialog sieht es dann wieder adners aus, da sind alle eingedeutscht. Komisch.

    Rupa
     
  9. abgemeldeter Benutzer

    abgemeldeter Benutzer Thread Starter Gast

    - Die Ordner werden loaklisiert, wenn sich im Ordner eine Datei mit dem Namen .localized (0KB) befindet. Befindet sich die Datei nicht drin, wird nicht lokalisiert d.h. der tatsächliche Name angezeigt. Die Datei kann man einfach in der Shell anlegen mit cat > Pfad/zum/Ordner/.localized , Enter, ctrl-C oder kopieren cp Pfad/zum/Ordner/.localized Pfad/zum/ansderen/Ordner/.localized .
    - Gleichzeitig hat der Finder aber einen Bug, wenn die Option "Suffix immer anzeigen" aktiviert ist, werden die Ordner nicht lokalisiert angezeigt.
    - Die Ordnernamen eines anderen Users werden nicht lokalisiert angezeigt, weil kein Lesezugriff auf den Ordner besteht, und das System deshalb nicht erkennen kann, dass sich die Datei .localized drin befindet. Der öffentliche Ordner werden natürlich lokalisiert angezeigt, hier gibt es ja Lesezugriff.
    - Ordner der User Accounts, die unter 10.0 oder 10.1 angelegt wurden, werden nicht lokalisiert angezegt, weil beim Anlegen des Ordners keine Datei .localized automatisch mit angelegt wurde und weil Mac OS X beim Update an den User-Ordnern nichts ändert.

    Die lokalisierung mit der Datei .localized und /System/Library/CoreServices/SystemFolderLocalizations/de.lproj/SystemFolderLocalizations.strings ist eine Lösung für die Ordner, die schon vor 10.2 angelegt waren, wenn ein Programmier seine Software in lokalisierten Ordnern anbieten will, dann gibt es diese Möglichkeit:

    Localizing Directory Names
    If your application package installs any custom support directories, you can provide localized names for those directories as well as for your application. Localization of your application-specific directory names is not required, and may not be practical in all cases. If you do want to localize your application’s support directories, you should do so only for directories whose names are known in advance by your application. Localizing user-specified directory names is not recommended.
    To localize a directory name, you must add the extension .localized to the directory name and mark the extension as hidden by default. Inside your directory, you then create a subdirectory called .localized. Inside of this subdirectory, create a strings file for each localization you wish to support. The strings file contains a single entry with the localized version of the directory name. For example, a localized Release Notes directory with English, Japanese, and German localizations would have the following structure:
    Release Notes.localized/
    .localized/
    en.strings
    de.strings
    ja.strings
    Inside each of the strings files, you would map the non-localized directory name to the localized name. For example, to map the name “Release Notes” to a localized directory name, each strings file would have an entry similar to the following:
    "Release Notes" = "Localized name"

    Note: Many system-defined directories do not include the .localized extension on their names. Because these directories existed prior to the introduction of localized file system names, a different localization technique is used to alleviate the need to change these directory names. For these known directories, Mac OS X instead looks for an empty file with the name .localized just inside the directory. If this file exists, Mac OS X displays the localized directory name text.

    (http://developer.apple.com/document...mOverview/FileSystem/chapter_9_section_2.html)
     
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