Problem: Film ist nicht dicht!

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  1. Joanna

    Joanna Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich hoffe, dass einer damit Erfahrungen hat.

    Seit über einem Jahr haben wir Probleme mit den belichteten Filmen in der DTP-Abteilung. Vorher ist es NIE vorgekommen.

    Belichte ich einen Job aus dem System X, kommt es schon mal vor, dass der Film nicht richtig dicht ist. Das kommt bei PDF-, wie auch Freehand-Dateien usw. vor. Und das liegt nicht an den Spiegeln im Belichter, die sind sauer. Manchmal ist es so, dass ein Job (System X) nicht dicht ist und der folgende Job auf dem Film wieder normal ist.

    Meine Kollegen, die noch mit System 9.1 arbeiten haben die Probleme nicht.

    Hier ein konkretes Beispiel:
    Ich belichte eine 4 c PDF aus Acrobat mit der Hilfe von Crackerjack, der mir die Filme separiert. Ich wähle da in RIP-Separation. Die File sind auf einmal nicht dicht. Die gleiche Datei schon früher belichtet, alles normal.

    Die selbe PDF, dann direkt aus Acrobat belichtet ohne Crackerjack, mit der Voreinstellung in RIP-Separation, und siehe einer da. Alles dicht.

    Und noch eine neues Phänomen: Die selbe Datei auf 2 verschiedenen Rechnern (X) belichtet. Einmal dicht und einmal nicht.

    ????? HILFEEEEE
     
  2. Aquanaut

    Aquanaut MacUser Mitglied

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    Hi, ich komme nicht aus der Belichterschiene aber könnte es sein das Euer
    Aktuelles Programm Crackerjack nicht mit dem System X kompatibel ist und dadurch die Probleme entstehen? Vielleicht gibt es ja ein Uptdate für das Programm!
    Mit welchem System X arbeitetst Du?
     
  3. Joanna

    Joanna Thread Starter MacUser Mitglied

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    Sytem 10.3.9.

    Crackerjack ist kompatibel, wurde ja extra dafür neu gekauft. Und wenn, wie kommt es dann bei Acrobat zu diesen Unterschieden bei der Dichte?
     
  4. Aquanaut

    Aquanaut MacUser Mitglied

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    Soweit ich es selber miterlebe, hängt es AUCH davon ab wie das PDF geschrieben worden ist (als PDF/X3 oder …???) und aus welchem Programm.
    Und Acrobat hat auch so seine Tücken und Bugs, das stelle ich immer mehr fest.
    Bei einem Belichter funktioniert dieselbe Datei bei einem anderen nicht.
    Da bin ich auch noch nicht ganz durchgestiegen, vielleicht spielt auch noch die Komponente Maschine bzw. Mensch eine Rolle ;) (keine Ahnung).
     
  5. usls1

    usls1 MacUser Mitglied

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    Moin!
    Das hört sich ja komisch an... ich habe noch nie mitbekommen, dass man durch die Belichtung vom Client aus, die Filmdichte variieren kann. Da sind doch Laserpower und Frische des Entwicklers für zuständig?!
    Aber... ich nehme mal an, dass ihr positiv belichtet(?!) und meinst du jetzt echt die Filmdichte oder den Raster der ausgegeben wird? Also dass eventuell durch Crackerjack der Gesamtfarbauftrag erheblich verändert wird und so die InRip-Separation ein erheblich spitzeres Raster ausgibt?
    Wie gesagt, Auswirkung auf die Dichte durch den Client kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, allerdings sind unsere Maschinen auch so eingestellt, dass sie alle mitgelieferten Postscript-Befehle überschreiben und ihre optimierten Einstellungen verwenden.
     
  6. Joanna

    Joanna Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich spreche hier wirklich von der Dichte.

    Das mit der Power oder dem Entwickler kommt nicht hin, weil wenn ich z.B. eine Datei von X aus belichte und eine andere Datei von 9.1 auf die gleiche Filmrolle!, direkt hintereinander!, dann natürlich entwickeln. So ist nicht immer aber oft die Datei aus dem System X nicht dicht.

    Ein anderes Beispiel:
    Ich belichte eine Visitenkarte aus dem System X aus Freehand und sie ist undicht. So erstelle ich eine PDF und überprüfe mit PitStop ob auch wirklich z.B. 100% Schwarz ist und dann belichte ich es nochmal, dann klappt das meistens aber nicht immer. Es kommt auch schon vor, dass die Datei dann auch nicht dicht ist.

    Ich erkenne da irgendwie keinen Zusammenhang ;(

    Danke

    Jo
     
  7. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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    Hört sich ganz danach an, als würden unter X und Classic verschiedene PPDs benutzt. Es kann nur so sein, dass der Belichter spezielle Steuerbefehle unter Classic bzw. OS 9 erhält und unter OS X nicht.

    Hast Du schon mal mit dem Hersteller Rücksprache gehalten bzw. geprüft, ob Du unter beiden Systemen dieselbe PPD benutzt? Am Postscript bzw. PDF selbst kann es eigentlich nicht liegen, wenn der Dateiinhalt ansonsten korrekt ausgegeben wird (Tonwerte, Schriften etc.).

    Du meinst ja tatsächlich die optische Dichte des geschwärzten Films, oder? Wie groß ist der Unterschied, wenn Du mit dem Densitometer nachmisst?

    Welcher Belichter? Welches RIP?
     
  8. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ich vermute auch das da zwischenzeitlich unterschiedliche Belichtersettings mitgeschickt werden. Solche Fehldichten entstehen z.B. wenn man falsche Parameter für Auflösung, Filmart, Linearisierung, oder auch in RIPseparation mitschickt.

    Ihr solltet zu erst mal dem RIP auf den Zahn fühlen, was es überhaupt an Benutzersettings von ankommenden Jobs akzeptiert, da ist oft viel zu viel aktiv. Sicherer ist da in der Regel dem RIP die Gewalt über solche Dinge zu überlassen.

    MfG

    ThoRic
     
  9. Joanna

    Joanna Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo aro74 & ThoRic

    mit dem Hersteller habe ich noch keine Rücksprache gehalten, weil ich teilweise nicht weiß wie ich es denen nahe bringen soll. Das tritt ja nicht immer auf. Und falls jemand rauskommt, kostet das erstmal viel und dann haben wir den Vorführeffekt hier und alles läuft supi.

    Die PPDs sind auf ALLEN Rechnern gleich. Belichte ich eine Datei aus X kommt es wie gesagt nicht immer vor. Das tritt willkürlich auf und immer habe ich die selbsen Einstellungen für die Belichtungen, da wir nur einen Belichter haben. Diese Belichtereinstellungen bzw. Druckeinstellungen sind identisch mit denen auf dem System 9.1. Wenn ich mir das so angucke (mit dem Densitometer bin ich noch nicht dran gegangen, werde ich aber machen) sind es so ca. 75-90 % dichte. Schwarze Flächen scheinen durch. Sie sind nicht gerastert.

    Unser Belichter ist ein AGFA SelectSet7000 und die Daten werden gerippt mit dem APOGEE PDF RIP.

    Danke und ich bin dankbar für jede Idee

    Jo
     
  10. derJo

    derJo MacUser Mitglied

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    Hallo Jo!

    Also mit den unterschiedlichen Dichten kann vorkommen. Ich gehe mal davon aus, daß dein Belichter auf 3386 Linien kalibriert ist und da auch die richtige Dichte auf dem Film erreicht. Die Default-Settings im Belichter setzen die Auflösung automatisch auf diese Zahl. Acrobat hat aber eine max. Auflösung von 2400 und ich vermute, daß zum Teil diese Linienzahl vom Belichter nicht umgestellt werden kann.
    Lösungsvorschlag: 2. Kalibrierung auf 2400 Linien anfertigen und das Problem ist gelöst!

    Schöne Grüße

    Jo
     
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