Powerbook 15" und Schukokabel

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  1. iWid

    iWid Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo zusammen,

    hat irgendjemand schon von Funken unter der Tastatur mit resultierendem Hauptplatinendefekt gehört, wenn aktuelles Powerbook über Netzteil mit Schukostecker angeschlossen mit nem externen Monitor verbunden ist?
    Angeblich jüngst Bekanntem passiert. Da ich seit Dienstag neues Powerbook bin ich am Überlegen...

    Danke im voraus für Antworten
     
  2. AssetBurned

    AssetBurned MacUser Mitglied

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    moin

    also bei meinem 45watt ibook netzteil (sollte eigendlich baugleich sein zum 65watt PB netzteil) besitzt einen metall kontakt. ursprünglich dachte ich der wäre nur zur halterung des duckheads, aber das scheint wohl der schutz kontakt zu sein. dieser schutzkontakt ist natürlich nur dann mit der dose verbunden wenn du den schuko stecker nutzt.

    beim nutzen des kleineren euro steckers (oder eines "rasierer kabels" [fachbezeichnung aus einem hiesigen apple shop]) ist wird der nicht genutzt. ergo sollte es dann auch keine probleme geben können.

    aber mal abgesehen davon, finde ich doch dieses konstruckt ziemlich unwarscheinlich. da ist sicherlich noch was anderes im spiel gewesen. da müssten die PB doch haufenweise abrauchen.

    cu assetburned
     
  3. iWid

    iWid Thread Starter MacUser Mitglied

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    Moin zurück,

    danke für Antwort, die in jeder hinsicht stimmig scheint. vorsichtiges Nachmessen ergab bei mir, daß bei Verwendung Schukokabel der hintere Teil des sekundärseitigen Netzteilsteckers sowie die Abschirmungen der Powerbookbuchsen auf Schutzleiterpotential liegen, sprich: wenn da ein Gerät dranhängt, bei dem auf Abschirmung Kabel Spannung gegen Erde liegt, die da nicht hin soll, fließt die über Powerbook. Das könnte bei o.g. Bekannten passiert sein. Meine Frage zielte in die Richtung, ob das ein Einzelfall war oder schon mehreren passiert ist, dann würd ich mir schon etwas Gedanken machen. Wie dem auch sei: Seltsam finde ich, daß man die Möglichkeit hat, das Teil entweder mit oder ohne Schutzkontakt anzuschließen, denn normalerweise haben Geräte entweder die Schutzklasse, daß sie Schutzkontakt brauchen, oder nicht, und dann haben sie keinen. Daß das der Anwender je nach Anschluß selber aussucht ist etwas ungewöhnlich. Über die Motivation des Schukos kann man spekulieren, vielleicht um zu verhindern, daß Anwender von Kriechströmen belästigt wird (Thread zwickende Powerbooks), aber dann könnte das ja irgendwo im Handbuch stehen, und ich erinnere mich nicht, da was gelesen zu haben. Augenscheinlich thinks Apple auch beim Schuko different.

    CU
    iWid
     
  4. sir.hacks.alot

    sir.hacks.alot MacUser Mitglied

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    Nem kollegen ist das gleiche passiert, allerding etwas anders: Er hatte seine Audio Out am Verstärker angeschlossen und über USB einen Drucker angesclossen. Beim Anschluss des Drucker gabs Funkeflug. Ende vom Lied Ibook Display und Logocboard kaputt und Eingang am Verstärker im Arsch. Nach 2 Wochen kam das Book zurück (Reperatur auf Garantie) Also das Gleiche Spiel noch mal. Ende vom Lied LogicBoard durch und Reperatur auf Garantie, ausserdem noch ein Eingang am Verstärker durch.

    Woran Lags?
    An der Elektrik, die Steckdose an der der Drucker hing hatte 220V auf der Erde liegen. Diese Wurden dann Durch das iBook auf den Korrekt geerdeten Vertärker durchgereicht.

    Könnte mir also Vorstellen, das entweder die Steckdose vom PB oder des Monitors im falsch gepolt ist.
    greetz Thomas

    PS ist dir Aufgefallen, daß sich Die oberfläche des Books irgendwie Aufgeladen anfühlt wenn Du mit der Hand drüber reibst und nicht das Schukokabel verwendest? Berichten nahezu alle PB-Benutzer
     
  5. iWid

    iWid Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo, sir.hacks.alot,

    ebenfalls interessanter Fall, den Du schilderst. Sowas in der Art hatte ich auch mal, allerdings abgemildert ohne Rechner: zwei Verstärker per Cinch verbinden wollen, die an verschiedenen Netzen hingen, eins davon mit falsch installiertem Überspannungsfilter (keine Erde mehr, dafür durch Induktion 80 V). Seltsames Gefühl, als jeweils ein Kabelende in der Hand ...

    Habe dem Bekannten auch mal durch Dritte empfehlen lassen, er soll mal seinen Monitor checken, nicht daß mit dem frischreparierten Powerbook dasselbe passiert. Glück für Deinen Kollegen, daß Apple das zweimal auf Garantie repariert hat, kann man echt nix sagen.

    Das mit dem Aufgeladen kenn ich auch, besonders bei meinem Tibook (von dem ich mich wohl demnächst leider trenne) an den Stellen, wo der Lack ab ist. Aber auch von anderen Geräten (Tape-Decks), wenn man an Metallteile faßt. Im Gegensatz zur statischen Aufladung, die sich mit einem "Batz" entlädt (Autotürgriff nachdem man sich durch Bewegen auf dem Fahrersitz aufgeladen hat, bevorzugt z.B. Fiat), ist das oben beschriebene Stromgefühl eher was dauerndes "Spannendes". Nuja, eher harmlos.

    Gruß
    iWid
     
  6. cwasmer

    cwasmer MacUser Mitglied

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    Also ich finde das sehr gut, dass man das PB auch ohne SchuKo anstecken kann - vor allem wenn man es öfters mal in verschiedene Länder mitnimmt kann man sich so die meisten Adapter sparen
    Was die Kriechströme anbelangt: Bei mir ist ein arbeiten mit kurzen Ärmeln, ohne Akku (ja, das verstehe ich auch nicht) und ohne Schuko unmöglich, da dann die untere gegen die obere Gehäuseseite mit Wechselspannung versorgt wird, die sich über die aufgliegenden Arme entlädt. Trotzdem bin ich eben froh, diesen simplen Stecker zu haben, da ideal für Reisen :) (Ausserdem arbeite ich normal nie ohne Akku)
     
  7. iWid

    iWid Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ja, was cwasmer sagt, stimmt auch, finde das ohne Schuko auch praktischer. Für mich kristallisiert sich hinsichtlich Vermeidung Schrotten des Logicboards folgendes raus: Ohne Schuko potentialfrei arbeiten, heikle Pheripheriegeräte wie z.B. den Röhrenverstärker zum Musikhören über Übertrager anschließen und gegen Elektroshocks externe Tastatur verwenden.



    Gruß
    iWid
     
  8. Manjo

    Manjo MacUser Mitglied

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    Hallo!

    Elektroschoks beim Anfassen des PB mit eingestecktem Schukostecker können auch von einem nicht angeschlossenen oder abgerissenen Schutzleiter in der Steckdose her rühren. Die angeschlossenen Kabel (Phase und Null) mit dem nicht angeschlossenen Schutzleiter wirken wie ein Kondensator und können so den eigentlich leeren Schutzleiter auf Potential bringen. Das spürt man beim Berühren des PB als leichtes Prickeln. U.u. kann diese Ladnungsmenge ausreichen, um elektronische Bauteile zu zerstören. Wird nun ein externes Gerät, dessen Schutzleiter korrekt angeschlossen ist, mit dem PB verbunden, fließt zunächst ein Ausgleichsstrom, der für den Tod so manches Bauteils verantwortlich sein kann.

    In anderen Ländern herrschen andere Vorschriften als in Deutschland! Daher darf das Netzteil dort auch mit dem Rasiere-Adapter betrieben werden. Mein erster Schlepper hatte auch nur so ein Rasiererkabel. Das war praktisch, weil diese Kabel billig sind und man so eines auf dem Schreibtisch, eines neben dem Sofa und eine in der Küche immer eingesteckt haben konnte und so nicht den Stecker in die Steckdose fummeln musste. Aber scheinbar haben sich die Vorschriften in D in den letzten Jahren da geändert?

    Also: immer Vorsicht beim Zusammenstecken von Geräten, die an unterschiedlichen Steckdosen angeschlossen sind!

    Gruss,

    Manjo.
     
  9. iWid

    iWid Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hello@manjo,

    das ist natürlich noch ne neue Variante: Elektroshocks mit Schuko. Kann ich mich anschließen, nur tippe ich eher auf ne induktive Kopplung der im Kabel nebeneinanderliegenden Kabel statt kapazitiver (Stichwort: Biot-Savart, im Kopf nach lange vergangenen Vorlesungen Elektrodynamik grabend). Daraus resultierend Induktionsspannung. Obwohl das in der Praxis immer vermischt ist, da's keine idealen Kabel im theoretischen Sinn gibt. Im Fall des damals bei mir falsch eingebauten Überspannungsschutzs hatte ich das nachgerechnet überschlagsmäßig und paßte einigermaßen. Egal, woher die Spannung nun kommt, bauteiletötend kann sie wohl sein. Der freundliche Mac-Verkäufer meinte übrigens, ihm sei sowohl offiziell als inoffiziell nichts bekannt zu einem Serienfehler in Richtung der Ausgangsfrage. Eher lustige Geschichte zum Thema im weiteren Sinn: Bei mir fiel ISDN aus, DSL ging aber. Nachdem die Telekom erst Fehler in privater Telefonanlage vermutete, schickte sie doch nen Techniker. Der stellte dann fest, daß Kabel eher 50 m vom Haus unter der Straße vermutlich ab war (Bauarbeit), die Kopplung über das durchtrennte Kabel über nichtdurchtrennte Nebenadern aber für DSL noch ausreichend war. Auch ne Variante von drahtlosem Internet. Was auch immer: Den Satz zur Vorsicht von Zusammenstecken von Geräten kann ich nur mit voller Zustimmung zum Einsticken ins Kopfkissen vorschlagen. In diesem Sinne genug von mir zu diesem Thema und danke für die hilfreichen Antworten an alle.

    iWid
     
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