Photoshop vs. Gimp

Dieses Thema im Forum "Bildbearbeitung" wurde erstellt von KUmba, 22.05.2004.

  1. KUmba

    KUmba Thread Starter MacUser Mitglied

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    Moin moin, carro

    wollte mal in die Runde fragen ob einer von euch den Aktuellen Artikel aus der iX gelesen hat.

    Habe auf http://www.heise.de/ix/inhalt.shtml gelesen:

    "Photoshop-Konkurrent: Gimp 2.0
    Das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp wird von vielen als Photoshop-Ersatz gehandelt. Inwiefern es wirklich mit dem Marktführer von Adobe mithalten kann, hat sich ein Photoshop-Spezialist unter Mac OS X angesehen. "

    Leider habe ich mir bis jetzt das Heft nicht gekauft, vielleicht hat ja einer von euch den Artikel gelesen oder selbst Erfahrungen gesammelt.
    Möchte mir wegen einen Artikel nicht das ganze iX Magazin.kaufen.


    schönen nabend noch

    KUmba
     
  2. BEASTIEPENDENT

    BEASTIEPENDENT MacUser Mitglied

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    nich gelesen, aber auf anhieb kann ich dir sagen, dass gimp ein sehr mächtiges und ständig weiterentwickeltes tool ist, das allerdings cmyk noch nicht kann. daher ist es für dtp/print ungeeinget. wenn du aber nur für dich oder für den bildschirm grafiken/fotos bearbeiten willst oder um fotos abziehen zu lassen, ist es von den funktionen her... mehr als ausreichend *g*.

    ich weiß nicht, wie es inzwischen mit der bedienung aussieht, mit stabilität und ob es ein brauchbares komprimierungstool dabei hat...
     
  3. HAL

    HAL Gast

    Um mal eben als Privat- und auf BilligBillig fixierter Anwender die üblichen
    Spielereien durchzuführen, wie z.B. Rote Augen wegmachen, Mama am
    Strand auszuschneiden und in die Akropolis einsetzen, von Papas Autofoto
    die Rostflecken wegzuretuschieren oder so mag Gimp ja ganz nett sein, aber
    ich würde nicht so weit gehen, es wirklich als Photoshop-Ersatz zu bezeichnen.

    Nein, ich habe den Artikel noch nicht gelesen, aber das Fazit dürfte ungefähr
    so lauten: "Innovativer Ansatz BlaBla Gewöhnungsbedürftige Bedienung
    Bla Bla Für den Privatmenschen eine günstige Alternative BlaBla etc. pp."
     
  4. KAMiKAZOW

    KAMiKAZOW MacUser Mitglied

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    GIMP ist Schrott. So einfach ist das. GIMP hat ganz anständige Funktionen, ist aber vom Interface so dermaßen Schei*e, dass kein vernünftiger Mensch damit arbeiten kann, ohne sich erst ewig lange einarbeiten zu müssen.
    Wenn man GIMP gut beherrscht, kommt man mit keinem anderen Grafik-Programm mehr klar und umgekehrt. Zu allem Überfluss setzt GIMP auf GTK - dem schrecklichsten GUI-Toolkit aller Zeiten. Schlechte Performance, sieht im Default-Skin aus wie Gülle usw.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass das GUI von Photoshop toll ist. Nö, ich find's sogar relativ mies, aber es ist nicht soo grausam wie bei GIMP.

    Und das ganze Gerede von wegen gratis zieht bei Bildbearbeitung nicht so wirklich. Bei fast jedem Billig-Scanner bzw. fast jeder Billig-Digikam liegt kostenlos Photoshop Elements bei. Hat zwar auch ein paar Einschränkungen gegenüber der großen Version, aber für den Normalo langt's idR locker.

    Wer eher aus Prinzip OpenSource unterstützen möchte, mag sich doch bitte an Krita vom KDE-Projekt beteiligen. Das zugrunde liegende Qt-Toolkit ist wesentlich Plattform-unabhängiger und auch speziell an OSX angepasst.
     
  5. jlepthien

    jlepthien MacUser Mitglied

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    Was soll man bei einer fachlich so korrekten Antwort noch sagen :D
    Gimp ist schrott?? Das ich nicht lache!
     
  6. Ebbi

    Ebbi MacUser Mitglied

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    Ich hab mal ein paar Wörter ausgetauscht... :)
    Was fällt auf?
    Richtig, jetzt kann man sehen dass es gut ist Alternativen zu haben. ;)
     
  7. jlepthien

    jlepthien MacUser Mitglied

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    Da kann man nur zustimmen :D
     
  8. KAMiKAZOW

    KAMiKAZOW MacUser Mitglied

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    Nanu? Wird plötzlich mit zweierlei Maß gemessen, weil es sich um OSS handelt, die es auch für's Mac gibt?

    Normalerweise werden doch die Interface-Guidelines von Apple so hoch gehalten, dass sie sogar ein Grund für den Mac als Plattform sind.
    Auch auf MS Office für Mac wird nicht selten eingeprügelt, weil es so "un-macig" ist (Hat natürlich nichts damit zu tun, dass es vom "bösen Konzern" ist. Nein, MS Office ist einfach so un-macig, dass man es kaum nutzen kann. Jaja. - Hab's alles schon gelesen. Auch hier im Forum.)
    So, aber bei GIMP ist das jetzt ganz anders? Warum? GIMP auf einem ansonsten integrierten Mac-System sticht heraus wie ein Ballermann-Tourist auf dem Wiener Opernball. GIMP ist eine X11-Anwendung, die so gar nichts mit Aqua zu tun hat und auch die Menüleiste am oberen Bildschirmrand nicht nutzt.
    Ich sehe es noch vor mir, wie zu meiner Windows-Zeit Mac-User diese Menü-Leiste mit Händen und Füßen als Segen der Usability gepriesen haben und wie unglaublich schlimm doch Menü-Leisten direkt am Fenster sind. Noch schlimmer als Menüs direkt am Fenster ist ja der Fokus auf Kontext-Menüs. Warum ist das alles jetzt plötzlich nicht so schlimm oder gar "erfrischend anders"?

    Wenn GTK doch so toll ist, warum verabschiedet sich CinePaint dann von GTK und wechselt das Toolkit?


    PS: Unterstützt GIMP überhaupt die Zwischenablage von OSX oder Drag-and-Drop vom Finder?
     
  9. HAL

    HAL Gast

    KAMiKAZOW, spar Dir die Worte, auch wenn ich Dir 100% zustimme.
    Gimp kann Photoshop nicht das Wasser reichen, soviel steht fest,
    aber natürlich gibt es auch Stimmen, die möglicherweise das
    Gegenteil behaupten. Wie Du bereits gesagt hast: Gimp ist eine
    X11 Anwendung, die auf OS X portiert wurde. Von einer professionellen
    Bildbearbeitungssoftware wie Photoshop ist es aber noch Lichtjahre
    entfernt.

    :cool:
     
  10. Xenara

    Xenara MacUser Mitglied

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    Ich find Gimp für das was ich mache (Bilder mit mehreren Ebenen colorieren, just for fun, nicht profimäßig) super. Konnte leider in Ermangelung einer Maus die Mac-Version 2.0 noch nicht wirklich testen, aber die Asbach-Uralt-Linux-Version fand ich super.
    Ich hatte uebrigens auch kein Problem damit, wieder mit Photoshop zu arbeiten, ich halts sogar für recht ähnlich.
    Wenn ich das Geld hätte, würd ich mir wohl Photoshop zulegen, weil mich bei Gimp etwas ärgert, dass man immer zwischen unterschiedlichen Fenstern hin- und herschalten muss (bei Linux reichts ja, die Ratte ins Fenster zu schieben, um es zu aktivieren). Aber man gewöhnt sich dran.
    Mein Fazit: Für durchaus anspruchsvollere Hobbyarbeiten ist Gimp spitze. Ich kann mal versuchen, zwei meiner Bilder reinzustellen, wenns gewünscht wird. Eins mit Photoshop, eins mit Gimp.
     
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