PDF/PS/DVI-Viewer mit automatischem Reload/Refresh?

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  1. dpr

    dpr Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo,

    wie es der Titel schon sagt: ich suche einen PDF oder DVI-Viewer (zur Not geht auch PostScript), der bei Änderung des dargestellten Files dieses automatisch neu lädt/die Darstellung aktualisiert. Weder Preview noch Acrobat Reader können das. Auch xdvi unter XDarwin macht das nicht mehr.

    Danke für jeden Hinweis,
    Denny
     
  2. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

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    Das scheitert schon daran, dass Du eine PDF, die z.B. in Acrobat geöffnet ist, gar nicht ändern kannst. Nicht lokal am Mac und auch dann nicht, wenn sie z.B. auf einem Netzwerk-Laufwerk gespeichert wird und eine Dose die Datei aufmacht..
    Ja, ich bin sicher, und habe da gerade nochmal ausprobiert. (mit Acrobta, nicht mit Vorschau. Aber da darf es eigentlich auch nicht gehen.)
     
  3. kirby

    kirby MacUser Mitglied

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    Hallo Denny,

    ich vermute mal, dass Du Dir das DVI-/PDF-Ergebnis nach einem LaTeX-Durchlauf anschauen willst.
    TeXShop bietet neben einem recht komfortablen Editor ein Vorschaufenster auf die PDF-Datei, das nach jedem Durchlauf aktualisiert wird. Schreibe gerade meine Diplomarbeit damit und bin sehr zufrieden mit dem Programm.

    Viele Grüße
    Kirby
     
  4. dpr

    dpr Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Kirby,

    > ich vermute mal, dass Du Dir das DVI-/PDF-Ergebnis nach einem
    > LaTeX-Durchlauf anschauen willst.

    Exakt! ;-)

    > TeXShop bietet neben einem recht komfortablen Editor ein Vorschaufenster

    Hmm, das werde ich mir nocheinmal ansehen, obwohl mein Editor (emacs) bereits feststeht.

    > Schreibe gerade meine Diplomarbeit damit

    Sehr löblich, daß Du dazu LaTeX verwendest. Viel Erfolg!

    Gruß, Denny
     
  5. dpr

    dpr Thread Starter MacUser Mitglied

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    > Das scheitert schon daran, dass Du eine PDF, die z.B. in Acrobat geöffnet
    > ist, gar nicht ändern kannst.

    Natürlich ist das möglich, das ist eines der UNIX-Idiome z.B. zum Erzeugen temporärer Dateien, wobei sich der erzeugende Prozeß dann nicht mehr um das Aufräumen bei unerwarteten Programmabbrüchen (z.B. im Signal-Handler) kümmern muß. Als Skizze sieht das etwa so aus:

    Code:
    char *file = "/tmp/whatever";
    int fd = open(file, ...);
    unlink(file);
    write(fd, ...);
    
    Nach dem unlink steht der file descriptor weiter zur Verfügung, nur ist die Datei über das Filesystem nicht mehr zu erreichen. Das gleiche Prinzip gilt bei meinem Beispiel: acroread stellt den Inhalt des initial geöffneten file descriptors dar; unabhängig davon, ob ein anderer Prozeß (hier pdflatex) in der Zwischenzeit das File auf Platte neu geschrieben hat. Wünschen würde ich mir, daß acroread (oder preview) ab und an einmal per stat o.ä. nachsieht, ob sich das file nicht inzwischen geändert hat.

    > Ja, ich bin sicher, und habe da gerade nochmal ausprobiert.

    Das verwundert mich, denn hier klappt das wie erwartet.

    Gruß, Denny

    Edit: Noch ein anderes Beispiel wäre das Ersetzen von benutzten shared libraries im laufenden System. Auch das klappt, da benutzende Prozesse einen file descriptor verwenden, der auf die (dann) alte Version verweist, obwohl auf Platte bereits die aktualisierte Version liegt.
     
  6. kirby

    kirby MacUser Mitglied

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    Hallo Denny,

    >> TeXShop bietet neben einem recht komfortablen Editor ein Vorschaufenster
    > Hmm, das werde ich mir nocheinmal ansehen, obwohl mein Editor (emacs) bereits feststeht.

    Gegen den emacs kann der TeXShop-eigene Editor nicht mithalten, den Psychologen im emacs hab ich aber bisher auch noch nicht gebraucht ;)
    Laut Hilfe kann TeXShop auch mit externen Editoren umgehen, probiert hab ich das aber nicht.

    >> Schreibe gerade meine Diplomarbeit damit
    > Sehr löblich, daß Du dazu LaTeX verwendest. Viel Erfolg!

    Danke!

    Viele Grüße
    Kirby
     
  7. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

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    Welchen "Schweinskram" Du mit "C" oder Unix machen kannst ist das eine, was Du mit Apple-Anwendungen wie Distiller machen kannst, das andere.
    Und weder beim Schreiben von PDF aus OS-X heraus, noch aus Indesign, noch mit dem Distiller kannst Du eine PDF überschreiben, die gerade geöffnet ist - basta.
     
  8. dpr

    dpr Thread Starter MacUser Mitglied

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    > Welchen "Schweinskram" Du mit "C" oder Unix machen kannst ist das eine,
    > was Du mit Apple-Anwendungen wie Distiller machen kannst, das andere.

    Gleiche Darstellung, nur von der anderen Seite betrachtet: welche Eigenschaften der Dateiarbeit Du aus der Beobachtung Deiner präferierten Applikationen ableitest ist das eine, welche Eigenschaften file descriptoren des verwendeten Betriebssytems (auf dem auch Deine verwendeten Applikationen aufsetzen müssen) haben, das andere.

    > Und weder beim Schreiben von PDF aus OS-X heraus [...] kannst Du eine
    > PDF überschreiben, die gerade geöffnet ist

    Wie ich bereits schrieb: ich mache das ständig. Ebenso habe ich bereits versucht, zu beschreiben, warum und wie das unter einem UNIX funktioniert. Daß einige Applikationen ggf. zusätzliches Locking implementieren, mag ja sein. Dennoch ist die allgemeine Aussage falsch, daß geöffnete Files nicht geschrieben werden können.

    > basta

    Schon recht :)
     
  9. dpr

    dpr Thread Starter MacUser Mitglied

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  10. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

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    Du widersprichst Dir selbst.
    Ganz oben schreibst Du, dass das mit Acrobat nicht geht. Da hast Du recht.
    Unten schreibst Du, dass Du das ständig machst.

    Was denn nun?
    Letzendlich hast Du pauschalisiert, nicht ich. Ich sprach (schrieb) immer und ausnahmslos nur von PDF und Acrobat/Mac-OS. Die überschreiben keine geöffneten PDF-Files, das ist auch gut so, und wird immer so bleiben.
    Dass Unix irgendwann irgendwo irgendwie doch geöffnete Files überschreiben kann interessiert in dem Zusammenhang sicherlich kaum einen ausser Dir.

    QST
     
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