PBG4 Airport wie Reichweiter erhöhen

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  1. avenaki

    avenaki Thread Starter MacUser Mitglied

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    Servus Leute ich hab ein PB G4 500MHZ mit eingebauter Airport Karte. Seit heute bin ich stolzer Besitzer eine Airport Basisstation 2 Snow. Hat alles prima funktioniert mit Installation usw. Hab TDSL. Jetzt mein Problem. Mein DSL Modem ist im Keller dort steht zwangsläufig auch meine Airportstation. Hab im Zimmer direkt drüber guten Empfang aber das wars. In anderen Räumen drüber nix absolut gar nix. Jetzt bin ich schon soweit und will mir die Dr. Bott Antenne kaufen. Nur ist ja ein teurer Spaß. Wer hat einen Tipp wie ich die Reichweiter erhöhen kann? Gibt es andere Antennen? Brauche ich sonst noch was? Hab mir jetzt mal ein 50m Netzwerk Kabel besorgt damit ich die Station näher an die erste Etage bringen kann aber das ist ja auch keine Lösung für immer. Bin über hilfreiche Antworten dankbar.
     
  2. celsius

    celsius MacUser Mitglied

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    es gibt airport antennen von dr bott (hieß der so:confused: ) die schaffen größere reichweiten, denke bis zu 50% mehr.
     
  3. avenaki

    avenaki Thread Starter MacUser Mitglied

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    Toll schau doch mal meinen Beitrag genau an! Das schreibe ich doch schon selbst!!
     
  4. avenaki

    avenaki Thread Starter MacUser Mitglied

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    wie ist das eigentlich mit dieser Antenne von Dr. Bott? Bei apple.de steht die würd nur für EXTREM funktionieren. Ich hab aber die Airport Basis 2 Snow. Geht das auch?
     
  5. Homer

    Homer MacUser Mitglied

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    Kannste nicht das Kabel hochziehen? Kleines Loch reicht ja, Stecker abknipsen, Crimpzange leihen und nen neuen Stecker dranmachen... Das wäre um einiges günstiger!

    BTW: ich hoffe du hast den MAC-Filter und WEP aktiviert?

    Homer
     
  6. celsius

    celsius MacUser Mitglied

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    wenn du kabellosefreiheit möchtest solltest du mit etwas geld schon rechnen;)
    alternativ kannst du dir so einen antenne selber basten mit kleiderhacken:rolleyes:

    und ausserdem ist mir keine andere alternative antenne bekannt. wenn es wirklich was geben sollte die ca 30 - 60 % guenstiger ist, wirds mitsicherheit auch keine rechweiten vorteile bringen.........
     
  7. avenaki

    avenaki Thread Starter MacUser Mitglied

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    @Homer

    hmm bei beiden hab ich keine Ahnung was du genau meinst. Wo kann ich das einstellen? Das bringt was?
     
  8. Homer

    Homer MacUser Mitglied

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    OHOH!

    Im Moment kann jeder der auch WLAN in seinem Laptop hat bei Dir mitsurfen und Dich abhören - und somit Passwörter von Dir klauen etc.

    MAC-Filter: jede Netzwerkkarte (auch WLAN) hat eine eindeutige Adresse - die MAC-Adresse. Hat mit Apple nix zu tun.
    Wenn Du nur Deine MAC-Adresse zulässt, kann kein anderer in Dein WLAN-Netz!

    WEP: ...ist eine Verschlüsselungsmethode, die verhindert, dass Fremde Deinen Traffic im WLAN abhören können.


    Homer
     
  9. avenaki

    avenaki Thread Starter MacUser Mitglied

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    Cool Down ich wohn auf dem Land links und rechts ist nix außer ein paar Alte Rentner. Da hat niemand einen PC. Aber werde die Vorkehrungen trotzdem treffen.
    Könnte gute Tipps in Bezug auf meine Frage gebrauchen hat niemand hier ne Ahnung?
     
  10. Ingman

    Ingman MacUser Mitglied

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    schon mal was von den Pringles Dosen gehört!?

    schon mal was von den Pringless Dosen gehört!?

    mit denen kann man Klasse billiche Antenen bauen.
    Suchen unter Google und Pringless WLAN

    Pringles Yagi Antenne



    Die Grundlagen



    Wer wissen will, wie genau und vor allem *warum* dieser Antennentyp funktioniert, sollte sich an den nächsten Funkamateure, Nachrichtentechniker oder Physiker halten. Ich bin nichts von alldem, deshalb hier nur die Kurzfassung:
    Yagi-Antennen bestehen aus drei Teilen, einem Direktor (es gibt auch solche mit mehr als einem Direktor), einem Reflektor und einem Erreger. Der Direktor fängt Strahlen auf, verstärkt sie und wirft sie auf den Reflektor (beim Senden genau in die andere Richtung). Der Reflektor wirft die Strahlen zurück und so entsteht zwischen Direktor und Reflektor eine hohe Strahlenkonzentration. Im Punkt der höchsten Strahlung sitzt der Erreger, der die Signale auffängt und ableitet (zur WLAN-Karte). Beim Senden gehen von ihm die Signale aus und das Ganze läuft genau andersherum. Das Prinzip ist identisch mit dem von z.B. Fernsehantennen.

    Das Design mit der Pringles-Dose ist natürlich nicht unser Verdienst, sondern basiert auf dem Design, daß hier zu finden ist, wobei dieses wiederum auf dem Originaldesign, hier zu finden, basiert.


    Das Design



    Zunächst widmen wir uns dem Direktor. Er wird in Viertel-Wellenlänge unterteilt und mit dem Deckel der (sauberen) Pringles-Dose verschraubt. Das ursprüngliche Design sieht eine dünne Gewindestange im Inneren vor, auf der mit Aluminiumrohrstücken getrennte Unterlegscheiben aufgereiht sind. Wir mußten feststellen, daß wenn man nicht extrem präzise arbeitet, das spätere Zusammensetzen des Direktors zu einen Geduldsspiel wird. Daher haben wir das Design auf zwei Arten modifiziert, indem wir bei der einen Antenne eine dickere Gewindestange genommen haben und bei der zweiten statt den Aluminiumrohrstücken den korrekten Abstand durch Muttern auf der Gewindestange eingehalten haben. Der Unterschied dürfte auf den Bildern offensichtlich werden.

    Es sollte auch ein wenig Mathematik herangezogen werden. Der Abstand zwischen den Unterlegscheiben muß einem Viertel der Wellenlänge entsprechen. Da die Wellen im niedrigeren Frequenzbereich länger sind als im höheren, verwenden wir die Frequenz von Kanal 1 zur Berechnung (die Formel dafür kann nachgeschlagen werden):



    W = 3 * 10^8 * (1 / 2,412) * 10^-9
    W = (3 / 2,412) * 10^-1
    Wellenlänge = 0,124 Meter
    1/4 Wellenlänge = 3,1 cm


    Die ersten (Fehl-)Versuche



    Wir hatten das ursprüngliche Design etwas modifiziert, denn u.a. waren weder Alurohre so präzise zu sägen, wie sie es sein müßten und zum anderen konnten wir anfangs keine Unterlegscheiben mit einem kleinen Innendurchmesser auftreiben. Das erste Design hatte anstelle der kleinen M4-Gewindestange in der Mitte eine M8-Stange, dadurch bekam die Konstruktion deutlich mehr Stabilität, da nichts mehr wackeln oder schief sitzen konnte. Sowohl die Alurohstücke als auch die Unterlegscheiben entsprachen vom Innendurchmesser genau der Gewindestange. Nachteil dieses Designs: Durch die dickeren Muttern, die für die M8-Gewindestange benötigt wurden verlängerte sich der gesamte Direktor dermassen, daß er hinten an den Erreger stieß und die Antenne dadurch nicht funktionierte.
    Das zweite Design war etwas erfolgreicher. Um die Unterlegscheiben auf Abstand zu halten fixierten wir sie mit jeweils zwei Muttern antstelle der Aluminiumrohre. Dieser Direktor funktionierte eigentlich recht gut, war aber trotzdem nicht der Weisheit letzer Schluß.
    Mittlerweile haben wir bei Hornbach Unterlegscheiben auftreiben können, die 3 cm Außendurchmesser und einen M5-Innendurchmesser haben. Damit wurde das ganze deutlich einfacher.




    Die benötigten Teile



    M5 Gewindestange


    Aluminiumrohr, Innendurchmesser so wählen, daß die Gewindestange noch gerade hindurch paßt (8mm Außendurchmesser paßte bei uns)


    5 Unterlegscheiben 30mm, Innendurchmesser M5, Dicke 1mm


    2 M5 Muttern


    Pappscheibe, Durchmesser gleich Innendurchmesser der Pringles-Dose


    N-Flanschbuchse


    Kupferdraht, 5cm lang, 4mm^2








    Der Zusammenbau (Direktor)



    Von dem Aluminiumrohr werden vier Stücke mit der berechneten Länge von 3,1 cm benötigt. Vorzugsweise sollten diese mit einem Rohrschneider oder einer Säge geschnitten werden. Danach dreht man auf das eine Ende der Gewindestange die eine Mutter und schiebt dann den Deckel der Pringles-Dose auf die Gewindestange (passendes Loch in der Mitte machen). Danach werden abwechselnd die Unterlegscheiben und die Rohrstücke auf die Gewindestange geschoben. Auf das dritte Rohrstück wird die Pappscheibe geschoben. Diese sorgt später dafür, daß der Direktor wirklich in der Mitte der Dose bleibt und sich innen nicht nach unten durchbiegt. Es muß nicht unbedingt Pappe sein, jedes Material, daß keine Strahlung abhält, ist dafür geeignet. Die Gewindestange schließt mit einer Unterlegscheibe ab, dahinter wird die zweiter Mutter montiert. Der Direktor ist damit montiert, überstehende Teile der Gewindestange können (und sollten) an den Muttern abgesägt werden. Das fertige Ergebnis sollte nach Möglichkeit so aussehen:





    Zusammenbau (Erreger)



    Der Erreger ist vergleichsweise einfach zu bauen. Man nehme den N-Flansch zu Hand und ein ca. 2,5 cm langes Stück Kupferdraht. Dieser sollte gerade sein, notfalls muß man ihn erst zurechtbiegen. Je gerader, desto besser. Den Kupferdraht lötet man nun in den messingfarbenen Innenleiter der N-Flansches. Das wars auch schon.





    Endmontage



    In einem Abstand von ca 8,6 Zentimetern vom Dosenboden entfernt macht man ein Loch in die Pringles-Dose, das gerade so groß ist, daß das Gewinde des N-Flansch hindurchpaßt. Diesen Wert haben wir von der Vorlage übernommen, dort hat man ihn durch "Trial-and-Error" ermittelt. Baut man die Antenne im Yagi-Kalkulator von Kevin Schmidt nach, dann stellt man fest, daß dies tatsächlich die optimale Position ist.
    Den N-Flansch steckt man nun von innen nach außen durch das Loch, die quadratische Platte liegt dann innerhalb der Dose. Andernfalls funktioniert das Ganze nicht. Den Flansch fixiert man dann mit Heißkleber.
    Die Antenne ist nun komplett. Jetzt muß nur noch der Direktor in die Dose eingesetzt werden und die Antenne ist einsatzbereit.
     
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