Open Source Dateiformat für Druckerei?

Dieses Thema im Forum "Drucktechnik" wurde erstellt von Christen, 06.11.2005.

  1. Christen

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    Dateiformat für Druckerei?

    Für die Druckerei wird oft eine Datei mit 250-300 dpi und in einem Dateiformat wie .tiff, .eps oder .psd etc. empfohlen. Die CMYK Farbeinstellung wird besser in der Druckerei geregelt.

    GIMP (Version 2.0.0) unterstütz (meines Wissens) standardmässig "noch" keine Pantone-Farben.

    Wie sieht es aus wenn die Druckerei Besipielsweise eine .xcf Datei zum Drucken zur Verfügung hat? Sind andere Formate, die man mit GIMP exportieren müsste, optimaler?
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2005
  2. Christen

    Christen Thread Starter MacUser Mitglied

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    Na, wo sind den da die Grafikexperten, Designer und DTP-Profis? :eek:
     
  3. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Nun ja...

    das zeigt eigentlich nur, dass die Schnittmenge von
    A) Grafikexperten, Designer und DTP-Profis
    und
    B) GIMP (Version 2.0.0)

    nicht recht groß ist.
    selbiges gilt für die Formate.
    Aber auch für die Aussage:
    > Die CMYK Farbeinstellung wird besser in der Druckerei
    > geregelt.

    Ich werd einen Teufel tun und eine Druckerei an meinen Bildern rumwerkeln lassen.

    MfG

    ThoRic
     
  4. jokkel

    jokkel MacUser Mitglied

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    Am besten ist immer ein ordentliches pdf-X3. Anleitung
     
  5. Christen

    Christen Thread Starter MacUser Mitglied

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    PDF? Warum? Die einen hier sagen "PDF ja" und die anderen "nein".

    In Photoshop oder in GIMP erstellt, Bild ist Bild. Bin ich denn (für ein gutes Resultat) immer gezungen die teuren Programme z.B Adobe Photoshop, Acrobat, etc.. alle zu kaufen - nur für ein Bildausdruck? :confused:
     
  6. ThoRic

    ThoRic MacUser Mitglied

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    Das hat doch nichts mit teuer oder nicht zu tun...

    Es geht ausschliesslich darum ob ein Format etabliert ist, sprich Erfahrungen auf beiden Seiten vorliegen, oder eben nicht.
    Wenn du einen Drucker findest der sich da auch schon versucht hat, sollte es klappen, bzw. er sollte dir die Fallstricke nennen können.

    Da auf diesem Gebiet aber bis dato wenig aus der OS Szene etabliert wurde, ist es eben so, das man noch auf Formate aus dem kommerziellen Lager angewiesen ist. Wobei ja auch deren Formate offen gelegt wurden: zB. TIFF oder die zu ISO Normen erhobenen PDF Varianten.

    Und um die herzustellen bedarf es im Falle OS X ja nicht mal Software ausser dem Betriebssystem.

    Ob das dann so gut ist wie ein Acrobat distilltes PDF ist wieder eine andere Frage. Aber möglich ist es und versuchen kann man es auch. Man muss sich nur bewusst sein, dass wenn es wegen inkompatibilitäten zu Fehldrucken kommt, man auch ganz schnell bei Zusatzkosten ist, die eine OS-Software Einsparung ganz schnell relativieren.

    MfG

    ThoRic
     
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2005
  7. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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    Da hat ThoRic vollkommen Recht. Christen, Du darfst nicht vergessen, dass es in der Druckindustrie ja nicht um "mal eben schnell was ausdrucken" geht, sondern an einem Tag werden viele Aufträge durchgelassen und der Kunde erwartet, dass knapp kalkuliert wird.

    Das setzt voraus, dass der Arbeitsfluss nicht unnötig behindert wird, also stabile (Software-)Werkzeuge vorhanden sind. Was würdest Du denn von Deinem Klempner denken, wenn der plötzlich mit einer Billig-Baumarkt-Rohrzange ankäme, Dir damit Dein schönes Badezimmer versaut, länger braucht und anschließend seine Arbeitszeit komplett von Dir bezahlt haben möchte? Na? Siehste, und deshalb lieber gute Software, auch wenn sie Geld kostet.

    Du möchtest Geld sparen, aber durchs Sparen kann's manchmal ganz schnell teuer werden. Nämlich dann, wenn in der Druckerei jemand lange Zeit an Deinen Bildern herumbasteln und seine Zeit bezahlt werden muss.

    Das schließt aber nicht grundsätzlich aus, dass es in irgendeiner Druckerei einen Spezi gibt, der mit Gimp umgehen kann und Deine Datei aufbereitet. Dass ein Belichter ohne weiteres mit xcf gefüttert werden kann, wage ich zu bezweifeln. XPress und Indesign verarbeiten meines Wissens dieses Gimp-eigene Format auch nicht.

    Außerdem kann Gimp doch auch im TIF-Format speichern, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2005
  8. Christen

    Christen Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für die Antwort. Der Verantwortliche für den Druck optimiert die Farbeinstellungen (CMYK) nach der Vorgabe. Der "bastlet" doch wohl kaum daran herum (bei einer TIFF-Datei)?

    Ein Drucker, der eine Datei EINMAL für eine x-fachen Anzahl gedruckte Exemplare optimiert, ist doch wohl kaum so teuer (und hat so lange) wie dies z.B ein Photoshop- und Acrobat-Programm (etc.) zusammen kosten?
     

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