Nikon stellt vor: D80

Dieses Thema im Forum "Fotografie" wurde erstellt von Larzon, 09.08.2006.

  1. Larzon

    Larzon Thread Starter MacUser Mitglied

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    Die neue Referenz?
    Klingt sehr interessant, langsam muss Canon sich was ordentliches einfallen lassen.
    350D,30D und 5D sehen gegen die aktuellen Nikons wirklich nicht so gut aus.

    Von macnews.de:
    [​IMG]
    Vorhang auf für die neue Nikon D80
    Nikon hat das Geheimnis um die D80 gelüftet und heute sein neues SLR-Modell der Öffentlichkeit präsentiert. Dabei beeindruckt die neue Nikon D80 mit ihren Features und lässt ihren Vorgänger, die Nikon D70s, weit hinter sich.

    Völlig unbescheiden spricht Nikon davon, mit der neuen D80 "neue Maßstäbe bei digitalen Spiegelreflexkameras" zu setzen. Und tatsächlich hat der Hersteller sein jüngstes Modell so ausgestattet, dass es künftig sicher eine wichtige Rolle im SLR-Bereich einnehmen wird.

    CCD im DX-Format


    Die Verbesserungen gegenüber der Nikon D70 und D70s sind jedenfalls deutlich. Da wäre zunächst einmal der neue Bildsensor im DX-Format mit einer effektiven Auflösung von 10,2 Megapixel. Zum Vergleich: Die Nikon D70s verfügt nur über einen 6,1-Megapixel-CCD. Dazu gibt es bei der Nikon D80 eine völlig neu entwickelte Bildverarbeitungs-Engine, die über eine farbunabhängige analoge Vorverarbeitung und Algorithmen für die digitale 12-Bit-Bildbearbeitung verfügt. Bilder der D80 sollen sich so durch eine natürlichere und ausgewogenere Farbwiedergabe auszeichnen. Für höhere Leistung bei niedrigerem Energieverbrauch soll zudem ein neuer Prozessor sorgen.

    AF der Nikon D80 mit 11 Messfeldern

    Als Belichtungsmesssystem kommt Nikons "3D-Color-Matrixmessung II" zum Einsatz. Die Technik ist recht interessant, denn dabei wird der Belichtungswert anhand einer in der Kamera gespeicherten Datenbank von mehr als 30.000 Motiven in typischen Aufnahmesituationen berechnet.
    Aber auch das Autofokussystem der D80 ist bemerkenswert: Es arbeitet - wie bei der Nikon D200 - mit 11 Messfeldern und soll eine präzise und vor allem schnelle Fokussierung gewährleisten. Als Einschaltzeit für die Nikon D80 gibt der Hersteller 0,18 Sekunden an. Die Auslöseverzögerung beträgt 80 Millisekunden ohne Autofokus.
    Die Serienbildfunktion ist schnell und wurde von Nikon noch einmal deutlich verbessert: Die D80 schießt Serienbilder mit 3 Bildern pro Sekunde und bis zu 100 Bilder in Folge (im JPEG-Format, Fine, Größe M).

    Bedienung und Display

    Auch die Bedienung der Nikon D80 wurde überarbeitet und die Größe, Anordnung und Logik der Bedienelemente verbessert. Ebenfalls neu ist der Sucher der D80 mit 0,94facher Vergrößerung. Und auf der Rückseite sitzt nun ein 2,5 Zoll großes LCD-Display, das eine hohe Auflösung von 230.000 Bildpunkten bietet. Der Monitor soll nach Angaben von Nikon einen extrem weiten Betrachtungswinkel von 170 Grad ermöglichen. Mit der neuen Zoomtaste können auf ihm Detailausschnitte in bis zu 25facher Vergrößerung dargestellt werden.

    Nikon D80 mit interner Bildbearbeitung

    Im Inneren der D80 arbeitet eine kamerainterne Bildbearbeitung, die durch das neue Menü "Bildbearbeitung" angewählt wird. Mit ihr sind einfache Bearbeitungen ganz ohne Computer möglich. Zu den Bildbearbeitungsfunktionen zählen D-Lighting (eine nachträgliche Belichtungsoptimierung), eine erweiterte Rote-Augen-Korrektur, sowie Beschneiden, Bildmontage und Mehrfachbelichtung. Die Nikon D80 bietet zudem eine eingebaute drahtlose Blitzlichtsteuerung und ist zu den Blitzgeräten SB-800, SB-600 und SB-R200 kompatibel.

    Preis für den Body: Rund 970 Euro

    Erscheinen wird die Nikon D80 voraussichtlich im September 2006 - also pünktlich zur Photokina. Preislich liegt sie jedoch deutlich über der Nikon D70s: Diese ist derzeit bereits für rund 650 Euro zu haben (nur Gehäuse); für die D80 gibt Nikon hingegen eine Preisempfehlung von 970 Euro (ebenfalls nur Gehäuse). Für ein D80-Kit mit AF-S DX 18-135mm gibt Nikon eine Preisempfehlung von rund 1.300 Euro.
     
  2. dehose

    dehose unregistriert

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    Schickes Teil.

    Ich denke Canon und Co. wird zur (oder vor der) Photokina paar neue Cams rausbringen.
     
  3. Larzon

    Larzon Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich bin mir da nicht so sicher.
    Die 5D dürfte nicht mehr als 2000€ kosten und die 30D sollte die 350D ersetzen und dann sollten sie noch ein richtiges Semipro Teil anbieten.

    Es ist merkwürdig was sie treiben.
    Die beiden "neuen" sind noch nicht sonderlich alt und eine weitere würde die Produktlinie ziemlich durcheinander bringen.
    Falls sie die 350D Upgraden macht die gleich der 30D Konkurrenz.

    Na ja mein Bier soll es nicht sein, bei mir steht erst nächstes Jahr eine neue DSLR an und bis dahin wird Canon hoffentlich was ordentliches im Semipro Bereich bieten.
     
  4. k-mile

    k-mile MacUser Mitglied

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    Hm, wollte mir eigentlich demnächst mal die 30D holen. Werde mir wohl aber erstmal die D80 angucken. Schlecht ist die ja auf jeden Fall nicht und der Preis ist auch nicht gesalzen.
     
  5. wegus

    wegus MacUser Mitglied

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    sie scheint ja der D200 zu entspringen und da kann ich sagen die macht viel Vergnügen - leider hab ich zu wenig Zeit für die gute Kamera! Die D80 ist mit Sicherheit ein Preis/Leistungs-Knüller!
     
  6. eiq

    eiq MacUser Mitglied

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    Tja, was allen bis auf KoMi/Sony und Pentax fehlt ist der integrierte Bildstabilisator. Ich würde nie wieder eine Kamera ohne kaufen, das Teil ist Gold wert.
    Schlecht wird die D80 sicher nicht sein, aber wenn man immer die VR-Linsen kaufen muss... :hum:

    Gruß, eiq
     
  7. Beaulieu

    Beaulieu MacUser Mitglied

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    Die D80 ist eine abgespeckte D200, genauso wie die D70 seinerzeit
    eine abgespeckte D100 war. Leichteres Gehäuse aber fast identische Technik.
    Gruß
     
  8. Wildwater

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    Mich stört, dass bei der D80 SD Cards verwendet werden, da ich mir grad ein paar GB CF gekauft habe.

    ww
     
  9. freedolin

    freedolin MacUser Mitglied

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    Es sind nunmal zwei verschiedene Ansätze zur Bildstabilisierung möglich (in der Kamera oder im Objektiv), Nikon und Canon haben sich für die Stabilisierung im Objektiv entschieden (und zwar schon vor Jahren, als das ohnehin der einzig mögliche Ansatz war) und werden davon mit Sicherheit in naher und mittlerer Zukunft auch nicht abrücken.

    Das Argument, man spare damit Geld, halte ich für Humbug. Wenn Du ernsthaft (auch hobbymässig) fotografierst und nach, sagen wir, 10 Jahren rückblickend summierst, hast Du glaube ich in beiden Fällen annähernd gleich viel Geld für die Stabilisierung ausgegeben ... entweder für mehrere Objektive oder für mehrere Kameras.

    Für mich persönlich ist der Stabilisator im Objektiv der bessere Weg, ich möchte auf keinen Fall mehr darauf verzichten, den Effekt im Sucher zu sehen, gerade bei sich schnell bewegenden Motiven und langen Brennweiten hilft das ungemein (nicht nur mir, sondern auch dem AF).

    -- Markus
     
  10. eiq

    eiq MacUser Mitglied

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    Da hast Du Recht, allerdings sind bei der Stabilisierung im Body alle Objektive stabilisiert. Auch die von Drittanbietern, auch ältere Modelle, und auch die, die nicht als stabilisiertes Objektiv existieren. Von daher ist es schon ein großer Vorteil.

    Die Sache mit den SD-Karten ist auch seltsam. Hatten die wirklich keinen Platz für einen vernünftigen CF-Slot? Ich kann mit SD-Karten nach wie vor nichts anfangen. Das einzig praktische ist, daß hierfür kompakte USB-Stick-Cardreader existieren, die bei CF leider den Übergang von USB 1.1 auf USB 2.0 nicht überlebt haben.

    Gruß, eiq
     
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