Neue Power Macs laut Apple schneller als die PC-Konkurrenz

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  1. avalon

    avalon Thread Starter MacUser Mitglied

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    [font=Verdana,Arial,Helvetica]+++ avalons Nachrichtendienst +++

    Auch, wenn das relativ kleine Upgrade der Power Mac-Produktlinie für viel Kritik sorgte, verweist Apple in einer "Technology and Performance"-Übersicht (PDF-Datei, 2,6 MB) auf die überlegene Leistung der neuen Rechner im Vergleich zur Konkurrenz. Selbst das kleinste Dual-2-GHz-Modell konnte in den Apple-Benchmarks die Konkurrenz durch die Rechner mit Intel- und AMD-Prozessoren hinter sich lassen.
    [/font] [font=Verdana,Arial,Helvetica]Als Basis diente in den meisten Tests ein Dell Dimension XPS Gen5 mit 3,6 GHz Pentium-4-Prozessor. Unter den PCs erwies sich meist ein Dell Precision 670 mit zwei 3,6 GHz Xeon-Prozessoren als am stärksten. Bei Tests von Aufgaben wie Video-Bearbeitung mit Final Cut Pro 5 und Premiere Pro, Video-Effekten mit Motion und After Effects, 3D-Rendering mit LightWave 3D oder Bildbearbeitung mit Photoshop CS 8.0 konnten sich vor allem Apples Top-Modell mit zwei 2,7 GHz-Prozessoren durchsetzen - dieses sei teilweise 100 Prozent schneller als der Basisrechner gewesen.

    Heise Online vermisst bei den Zahlen jedoch standardisierte Benchmarks wie von der Standard Performance Evaluation Corporation, bei der Apple eigentlich Mitglied ist. Bei den Hersteller-Benchmarks suche man sich üblicherweise die Aufgaben aus, bei denen ein Rechner am meisten brillieren könne.
    [/font]

    [font=Verdana,Arial,Helvetica]Wieder mal typische Apple Werbetrommel und geschönte Benchmarks??

    Bemerkenswert sind auch mehr wie 630 Beiträge zum Thema bei Heise (siehe Link "vermisst") :D

    [/font]
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31.10.2015
  2. T.W.G

    T.W.G MacUser Mitglied

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    Hi,

    viel schlimmer als die standardisierten SPEC-Werte sind aber wohl eher "kleine" Tatsachen, wie das ausschalten der zweiten CPU bei den Konkurrenzsystemen etc.

    Irgendwo ist bei Heise ein Link zu einem vernünftigen Vergleichstest und siehe da: Vorbei ist es mit der Überlegenheit.

    Finde ich ein bißchen schade von Apple. Warum nicht "echte" Werte vorlegen damit auch die PC-Partei sieht was die Rechner können und was nicht...?!
     
  3. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    Da hast du was falsch verstanden. Die 2te CPU wurde nicht abgeschaltet sondern von der Anwendung die da getestet wurde schlicht und einfach nicht genutzt. Muliprozessing muss von der Anwendung unterstuetzt werden.

    Cheers,
    Lunde
     
  4. pallo

    pallo MacUser Mitglied

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    Hier mal etwas interessantes:

    Sicherlich ist ein Dual PowerPC970 (ich vermeide es G5 zu sagen ) mit 2,7 GHz Takt eine mächtige Maschine. Aber unabhängige Benchmarks wären sicher nicht schlecht.
    Bei den Benchmarks fehlen wie erwähnt auch die Systemangaben der Konkurrenzprodukte.

    Apple macht aber den Fehler, dass sie die physische Bandbreite der Punkt-zu-Punkt Verbindungen angeben. Da der PowerPC970 aber ein Packet-based Portokoll für diese Punkt-zu-Punkt Verbindungen benutzt, müssen neben den Daten auch noch Adressen, Commmands und - bei Multiprozessorsystemen - Snoopanfragen mitübertragen werden.
    Die reale Bandbreite, die für die Datenübertragung alleine übrig bleibt, ist damit weniger als die angegeben bis zu 5,3 GB/s pro Richtung. Diese Zahl wird aber mit den realen Datenraten der P4 (Xeons), A64 und Opterons verglichen. Das ist so nicht in Ordnung von Apple.

    Davon abgesehen ist die Bandbreite zur CPU wesentlich wichtiger als von der CPU zum Chipsatz. Da der PowerPC970 unidirektionale Verbindungen mit gleicher Kapazität in beide Richtungen benutzt, ist die Bandbreite hier fest aufgeteilt. Daher ist es ebenso nicht in Ordnung, diese Bandbreite in beide Richtungen einfach zu addieren und z.B. mit der FSB-Bandbreite der P4s zu vergleichen, die dynamisch - je nach Anforderung - die Bandbreite in beide Richtungen verteilen kann.
    Richtig ist es natürlich hingegen, dass man die Bandbreite der beiden Punkt-zu-Punkt Verbindungen von jedem der beiden Prozessoren zum Chipsatz addiert. Das ermöglicht in der Praxis durchaus Vorteile gegenüber einem gemeinsam genutzten Bus.

    Das ist insgesamt mal wieder eine Marketing-Aktion, die bei genauerer Betrachtung viel zu ungenau dargestellt wird.
    Was das Gespann der beiden PowerPC970 Prozessoren mit 2,7 GHz wirklich leisten kann, wird mit solchen Präsentationen nicht beantwortet.

    QUELLE
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.05.2005
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