MS Office auf Intel-Macs

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  1. Dr_Nick

    Dr_Nick Thread Starter MacUser Mitglied

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    Auch auf die Gefahr hin dass es schon mal dran gewesen ist (man möge mir verzeihen) würde ich doch gerne ein paar Erfahrungen zu Microsoft Office auf MB oder MBP oder Intel iMac hören.

    Da Office ja noch nicht UB ist wird es ja emuliert. Wie sieht es denn mit der Leistung aus? Es ist ja nicht Fotoshop sondern ein recht anspruchloses Programmpaket. Vielleicht können ja ein paar vergleichen wenn sie früher einen PPC hatten.

    Mein Office (Word, Excel) auf dem ibook läuft so unglaublich zäh dass ich mich jedesmal nach meiner guten Windowskiste sehne wo Office 2000 seit Jahren ohne Probleme flott und stabil läuft. Schade eigentlich weil ich Office 2004 für den Mac sehr ausgereift finde. Wenn sich da aber bei den Intelmacs (ich erwarte mindestens die gewohnte Geschwindigkeit von Windows) getan hat wird mein nächster Rechner wohl nicht von Apple sein. Dazu kommen noch einige andere Programme die unter Win einfach flüssig laufen und auf dem Mac für meinen Geschmack unbenutzbar langsam laufen.

    Ok, ich bin ein alter Nörgler, aber ist im Jahre 2006 ein Mac endlich zu anständiger Textverarbeitung zu gebrauchen? Ich muss meistens was anderes tun als Videos schneiden ;)

    Und damit ich nicht als MS-Fanboy gesteinigt werde: Ich nutze vorzugsweise LaTeX, aber an Word und vor allem Excel komme ich oft nicht vorbei und oO, so toll es in vielen Bereichen auch ist, kommt meines Erachtens (noch) nicht an sein Windows-Pendant heran (Rechtschreibung, Font-Gefrickel, Kompatibilität, OS X-Version hinkt Win/Linuxversion hinterher, etc). Die ganzen "Alternativen" wie Mellel, iworks etc kommen für mich auch nicht in Frage.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.07.2006
  2. performa

    performa MacUser Mitglied

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    Naja - mit Office sind die Intel-Macs keineswegs schneller als ein G4.
    "Gefühlt" erst recht nicht.

    Test mit einem fünfzehnseitigen Dokument (ein kleines Bild, könnte ein Firmenlogo sein, sonst Text):
    Word braucht beim ersten Starten (Rosetta) ziemlich lange.
    Wenn es dann aus dem Cache kommt, ist es ziemlich fix.
    Allerdings hinkt die GUI deutlich hinter den Usereingaben hinterher.
    "Fenster vergrößern" ("Ziehen" an der unteren rechten Ecke) beispielsweise hat eine deutliche Latenzzeit.
    Es ist gerade "noch erträglich" zum Arbeiten, aber flüssig scrollen ist schlicht nicht möglich.
    Erst recht nicht, wenn man den Scrollbalken mit der Maus "zieht"..
    Ansonsten kann man auf den ersten Blick durchaus mit Arbeiten, finde ich.
    Allerdings: Welten weg von Windows.

    Windows-ähnliche Performance kann und darf man allerdings unter Rosetta nicht erwarten.
    Software, die unter Rosetta läuft, ist für die Leistung von OS X auch nicht gerade repräsentativ - spätestens dann nicht, wenn man als Zeithorizont mal ein Jahr nimmt, wo schon einige Universal Binary-Versionen verfügbar sein werden.
    Und auf der anderen Seite habe ich bei sehr vielem das "Gefühl", dass mein Core Duo-Mini meinen G4 einfach leistungsmäßig versägt und viel runder läuft. So schlecht finde ich von der Hardware die Aussichten demnach gar nicht.
    Bezüglich Textverarbeitung ist die Frage eben, wie gut Microsoft das zukünftige Office "codet"...
     
  3. dachief

    dachief MacUser Mitglied

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    Ist ja keine Schande sich zu outen dass man gerne mit Office arbeitet. Ist in meinen Augen auch die beste Office-Lösung auf dem Mac was sicherlich auch hier einige bestätigen würde und zudem ist sie sogar besser als die Win-Version wenn man sich so manches Feature genauer ansieht.

    Zum Punkt. Also, im Moment läuft Office 2004 auf meinem Macbook mit 2GB Ram. Ich kann im Prinzip wenig negatives bezüglich der Emulation per Rosetta sagen. Das einzige was etwas nervt ist dass es am Anfang etwas dauert bis z.B. Entourage gestartet ist wobei "etwas dauert" bei mir ca. 2-4 Sekunden sind. Man sieht also schon dass ich etwas ungeduldig bin (könnte ja was spannendes im Posteingang sein wie. z.B. die 100000000 Spam die mir sagt ich soll Pillen aller Art kaufen).

    Im Vergleich zu meinem 12" iBook G4 mit 1Ghz ist Office selbst unter Rosetta in einer ganz anderen Dimension der Geschwindigkeit unterwegs wenn man mich fragt. Besonders deutlich wird dies bei längeren Texten in Word. Wo mein G4 iBook früher mal gestockt hat geht die Intel-Maschine drüber hinweg als ob nichts passiert ist.

    Also, rein subjektiv würde ich sagen dass Office nicht nativ auf den Intel Macs besser läuft als nativ auf den PPC-Kisten (den direkten Vergleich zum G5 Quad o.ä. kann ich natürlich nicht ziehen aber ich glaube den braucht auch keiner). Für mich gibt es auf jeden Fall keinen Grund mit Office unzufrieden zu sein.
     
  4. performa

    performa MacUser Mitglied

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    PS: Ich hab allerdings gerade interessehalber mal eine etwas aufwendigere Tabelle getestet:

    ca. 14 Spalten x 30 Zeilen, teilweise farbige Hervorhebungen und farbige Fonts. Dabei wird's mit dem Scrollen schon richtig (!) ungemütlich.
    Ist eigentlich kein Scrollen mehr, sondern ein "ruckartiges Springen."
    Wenn ich bedenke, dass ich das Ding damals mit einem Pentium II-333 Notebook erstellt habe...

    PPS: Ist schon wirklich krass langsam.
    Kopieren und Einfügen zaubert den Beachball auf den Schirm.
    Ich hab das jetzt mal dreimal kopiert, so dass das Dokument insgesamt 5 oder 6 Seiten (mit ein wenig Text) hat.
    Sinnvolles Scrollen ist eigentlich nicht mehr möglich...
    Flüssiges Markieren auch nicht mehr - offensichtlich machen die farbig hinterlegten Zellen Word arg zu schaffen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 11.07.2006
  5. dachief

    dachief MacUser Mitglied

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    Also das mit dem scrollen kann ich so nicht bestätigen. Ok, ist ggf. eine Frage des Rams bzw. was dein Mini so mitbringt. Klar ist das scrollen nicht immer lustig aber bei meiner letzten Arbeit für die Uni die 26 Seiten hatte ahbe ich nichts gemerkt. Natürlich ist es auch etwas krank eine bessere Schreibmaschine mit 2GB Ram auszustatten aber ich glaube damit kann man ganz gut arbeiten und viel Ram hat noch keinem Programm geschadet.

    Was mir aufgefallen ist, zumindest rein subjektiv, ist dass man Änderungen in Texten jetzt wesentlich besser vornehmen kann. Mein G4 iBook kam da öfter mal ins stocken wenn teile des Textes sich in den spalten verschoben haben. Beim Macbook habe ich davon bisher wenig gemerkt.

    Fakt ist aber definitiv dass man gut mit Office arbeiten kann und Rosetta hier nicht unbedingt die Spaßbremse sein muß.
     
  6. performa

    performa MacUser Mitglied

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    Nun.
    Einschränkend sage ich, dass ich zügiges (bis manchmal hektisches) Scrollen meine.

    Beide Mac minis (G4 ist gerade verliehen) sind maximal mit RAM ausgestattet.

    Probier mal eine Tabelle mit farbig unterlegten Spalten (oder Zeilen).
    Mir scheint, Word kommt mit der Schwarz-weißen Tabelle noch ganz gut klar.
    Aber mit abwechselnd farbig hinterlegten Spalten ist das wirklich extrem ungenießbar...
     
  7. dachief

    dachief MacUser Mitglied

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    Mit Tabellen habe ich bisher in Word nur selten gearbeitet und dann auch nur in kleineren Dimmensionen. Kann durchaus möglich sein dass Word hier einige Defizite hat. Im "normalen" Betrieb in dem nur mit Text und einigen Formatierungen gearbeitet wird würde ich die Emulation per Rosetta allerdings nicht überbewerten.

    Ich glaube manche machen sich hier ziemlich ins Hemd was dieses Thema angeht. Hatte am Anfang auch so meine Bedenken aber bis jetzt muß ich sagen bin ich sehr zufrieden wie das Problem gelöst wurde. Ich arbeite hauptsächlich mit Filemaker, Fireworks, Flash und Dreamweaver und muß sagen dass man zwar einen Unterschied in der Geschwindigkeit zu einem G5 feststellen kann aber nur reltiv wenig zu einem G4. Ich glaube ein vernünftig ausgestatteter Intel Mac steht einem G4 in nichts nach auch unter Rosetta nicht (habe leider keine Praxiserfahrung bezüglich Photoshop weil das bisschen was bei uns gemacht wird auf einem G5 iMac 2Ghz läuft und eben auch nicht von mir erledigt wird).

    Wer vorher einen G4 ab 1Ghz hatte muß sich bei den meisten Programmen mit einem Core Duo glaube ich wenig Angst machen. Klar merke ich manchmal auch das Filemaker besonders bei aufwendigen sachen schon etwas langsamer ist aber im Endeffekt sind das 2 von 20 Sekunden wodurch sich das ganze relativiert wie ich finde.
     
  8. 12gang

    12gang MacUser Mitglied

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    Ich nutze Office 2004 auf dem kleinen MBP mit 1,5GB RAM. Ich nutze es nicht professionell sondern halt im Rahmen eines Privatanwenders; damit will ich sagen, dass ich natürlich nicht so sehr auf die Geschwindigkeit achte. Und bis auf zwei Einschränkungen kann ich bislang nicht klagen:

    1. Das Öffnen der einzelnen Programme (Word, Excel...) zieht sich etwas hin. Das ist sicherlich nicht perfekt, aber noch akzeptabel.
    2. In Excel mit der Zwei-Finger-Methode auf dem Trackpad zu scrollen ist nahezu unmöglich. Ich kriege es zwar mittlerweile hin, aber meistens springt das Bild doch nochmal an eine Stelle, an die es gar nicht springen sollte.

    Im Großen und Ganzen ist es jedoch für meine Anwendungen vollkommen in Ordnung und gut nutzbar.

    12
     
  9. mj

    mj MacUser Mitglied

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    Dr_Nick, du bist nicht der einzige der sich diese Gedanken gemacht hat ;)

    Das Office:mac 2004 Paket nutze ich mittlerweile auch nur noch in äußersten Notfällen, war allerdings auch teilweise auf dem iBook schon so. Denn was die Performance angeht ist es auf den Intel-Macs, man mag es kaum glauben, noch schlimmer geworden (im Vergleich zu meinem vorherigen Rechner, iBook G4/1,2 mit 512MB RAM und 10.3.9). Selbst ein Dokument welches nur aus Text besteht und nur rund 20 Seiten auf die Waage wirft lässt Word bei mir schon aussteigen und das auf einem Core Solo mit 1GB RAM. Es treten genau die von performa beschriebenen Phänomene auf - scrollen ist nicht mehr flüssig möglich (selbst langsam nicht), das Einfügen von Text hängt meinen Tastenanschlägen hinterher, der ulkige bunte Ball zeigt sich öfter als mir lieb ist, etc. Mag sein, dass es auf einem Core Duo mit 2GB RAM besser läuft aber das ist wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, etwas lächerlich und für Microsoft erbärmlich. Bevor ich mir einen Dual-Prozessor und 2GB RAM besorgen muss damit ich flüssig mit einer Textverarbeitung (!!!) arbeiten kann investiere ich das Geld lieber in einen Windows-Laptop und bleibe bei Office 2000/XP/2003 - das läuft nämlich selbst auf einem uralten PC flüssiger als Office 2004 auf einem nagelneuen Mac. Es wundert mich auch dass hier so viele schreien das Mac Office sei besser als das Windows Office weil es mehr könne... wohl noch nie an einem P2/400 mit 128MB RAM gesessen und darüber gewundert wie verdammt flüssig selbst Office XP auf so einem uralten Museumsstück läuft, im Vergleich zu Office 2004 auf einem nagelneuen Mac liegen da Welten dazwischen!

    So bleibt dir leider derzeit nicht viel übrig als sich entweder damit abzufinden oder zu tun was ich getan habe: Den Mini nutze ich mittlerweile überhaupt nicht mehr zum schreiben, ich hab mir bei eBay günstig ein altes Wallstreet (PowerBook G3/233) zugelegt, OS 9.2.2 und Office 2001 installiert und kann seitdem wieder flüssig durch meine teilweise 100 Seiten oder mehr langen Dokumente scrollen, Text auch am Anfang eines langen Absatzes einfügen ohne dass sofort der Sat1-Ball kommt und generell viel flüssiger arbeiten als mit Office für OS X. Denn bei meinen Uni-Arbeiten komme ich zwar noch um Word rum und kann mit Mellel arbeiten, aber wenn ein Kunde ein Word Dokument verlangt dann bekommt er auch ein Word Dokument und kein Export-Experiment.
     
  10. bebo

    bebo MacUser Mitglied

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    Ich habe gestern im Gravis in München mein PB 1,25 GHz mit 1,25 GB RAM gegen die dortigen MacBooks und MBPs antreten lassen.

    Disziplin: Office und Adobe

    Fazit: Ich behalte mein G4 bis zur Vorstellung des Core 2 Duo weil die Geschwindigkeit im Vergleich zu meinem einfach grausam ist. Keines der dortigen Geräte schaffte ähnlich schnelle (Rosetta)-Programmstarts und auch das GUI war wesentlich zäher. Einzig das MBP 2,16 war in der Oberfläche in etwa so schnell wie mein PB.
     
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