Mitbenutzer T-Online?

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  1. Macuser30

    Macuser30 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo, ich werde in meiner Dienstwohnung nun doch DSL einrichten. In meiner Privatwohnung habe ich T-DSL mit der T-DSL-Flat (9,95), die günstigen City-Flat-Tarife kommen für mich nicht in Frage.
    Jetzt habe ich bei T-Online was von Mitbenutzer gelesen. Hat jemand so einen Mitbenutzer für 0,95 € eingerichtet? Kann man damit folgendes machen, dass man sich als Nebenbenutzer in der Dienstwohnung einwählen kann, während meine Frau als Hauptnutzer in der Privatwohnung surft? Da könnte man sich ja eine Flatrate sparen?

    Gruß macuser30
     
  2. fox78

    fox78 MacUser Mitglied

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    Hallo,

    ich hole mal diesen Thread aus der Versenkung, um ausdrücklich vor der Verwendung eines Mitbenutzers bei einem DSL-flat-Tarif zu warnen.

    Meine Eltern haben seit längerem einen Mitbenutzer eingerichtet, um privates vom nebenberuflichen zu trennen. Vor drei Monaten sind sie (nach fast einem Jahr Wartezeit, aber das ist ein anderes Kapitel) von Internet über ISDN auf DSL light umgestiegen, zusammen mit einem flatrate-Tarif.

    Alle Mitarbeiter von T-Offline, mit denen wir in dieser Zeit Kontakt hatten, wussten von diesem Mitbenutzer. Keine hat uns etwas gesagt, auch nicht auf sinngemäße Fragen wie: "Und mit der flatrate spielt es keine Rolle wie oft und wie lang wir online sind..." usw. Immer wurde betont, es sei ja eine flatrate, wir sollten nicht so blöd fragen.
    Blöd waren wir trotzdem, weil wir uns auf diese Aussagen verlassen und keinen Blick in die AGB geworfen haben. Denn dort steht eindeutig drinnen, daß für den Mitbenutzer, unabhängig vom gewählten Tarif, immer 1,59 ct pro Minute berechnet werden. Und da das DSL-WLAN-Modem nur mit Rechnern für die Nebenbeschäftigung verbunden war, habe ich Rindvieh den Mitbenutzer ins Modem eingetragen. Auf den ersten beiden Rechnungen der Telekom tauchte auch nur die flatrate auf, so daß wir immer noch keinen Verdacht schöpften. Aber jetzt in der dritten Rechnung erfolgt eine Nachberechnung über etwas mehr als 100.000 Minuten für den Mitbenutzer mit einer Forderung von schlappen 1.500 Euro.....

    Mal abgesehen von unserem Fehler, die AGB nicht zu lesen, wer verkauft solchen Schwachsinn, eine flat, die unter gar nicht so seltenen Umständen, mit einem Minutenpreis belegt ist!?

    Also alle Telekom-Nutzer sollten sich das mit dem Mitbenutzer gut überlegen.

    Grüße fox78
     
  3. pipe

    pipe MacUser Mitglied

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    Genau! Ich habe meine Tochter als Mitbenutzer eingetragen, damit sie sich von Ihrer Wohnung aus einwählen kann. Wir beide haben also nur einen T-Online Account können trotzdem gleichzeitig surven. Aber beide brauchen einen TDSL Anschluss, sonst passiert das mit den 1,59 ct /min. Und vorsicht: Ohne email-Passwort für jeden User können alle Mitbenutzer alle Mails lesen.
     
  4. Blackwatch

    Blackwatch MacUser Mitglied

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    Ich muß hier mal zum normalen Umgang miteinander aufrufen.
    Entschuldige das du (fox78)Probleme mit einem unserer Dienste hast, aber wer lesen kann ist klar im Vorteil, und Fragen kostet nichts.
    Wie du an dem Kommentar von pitti sehen kannst, scheint der Dienst nicht ganz so schwachsinnig zu sein.

    Ich sag nur der mündige Kunde!!!
     
  5. fox78

    fox78 MacUser Mitglied

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    Hallo,

    wer ist hier mit wem nicht normal umgegangen?

    Und hast du meinen Post komplett und aufmerksam gelesen?

    !!!

    Richtig, "nicht ganz so", aber wie sieht es wohl bei dem wahrscheinlichsten Szenario (auch von der Telekom so beworben), der Nutzung innerhalb einer Familie in einem Haushalt aus (z.b. Eltern und Kind(er)) mit logischerweise nur einem T-DSL-Anschluss aus? Die laufen genauso in diese Kostenfalle.

    Und mit schwachsinnig habe ich nur die Kombination von diesem Minutentarif mit einer flatrate bezeichnet und tue das auch weiterhin. Eine flatrate ist eine flatrate ist eine flatrate. Da erwarte ich keine Minutenpreise, unter keinen Umständen!

    Ich habe ja auch nie behauptet, die Telekom sei einzig und allein Schuld:

    Eine Mitschuld rechne ich ihr aber dennoch an, denn wer aggressiv eine flatrate bewirbt, die in gewissen aber keinesfalls ungewöhnlichen Fällen (Nutzung mehrer Mitbenutzer am selben Anschluss) gar keine ist, ohne im Verkaufsgespräch deutlich auf diesen Umstand hinzuweisen, zumal der Fall, daß wir einen Mitbenutzer eingerichtet haben, dem Verkäufer bekannt war(!), zeigt deutlich, was er von seinem Kunden hält, nämlich nicht viel.

    Zumal das nicht unser einziges unerfreuliches Erlebnis mit der Telekom war. In nahezu jedem Geschäftsvorfall in unserer Familie und Verwandschaft gab es Probleme. So wurde z.B. die ordnungsgemäße Kündigung meiner Schwester über Monate ignoriert und verschleppt, von der Beauftragung bis zur Nutzbarkeit des DSL-Anschlusses meiner Eltern vergingen über 11 Monate (irgendein Mitarbeiter tippte eine Stornierung ins System, obwohl nur nach einem anderen Versandtermin für die Hardware bei einer Hotline angefragt wurde, Neubeauftragung war erst nach mehreren Monaten nach Freimeldung der Leitung möglich, dann fehlten über Wochen die Zugangsdaten usw. usf.), wenn ich mich an den Support von Congster (der Telekom-Billigmarke) wende, werde ich an den Support der Telekom verweisen, "weil wir sowieso alles (Einwahlknoten etc.) von denen Nutzen", die Telekom aber den Support verweigert, usw...

    Schlimm ist in diesem Zusammenhang nicht, dass mal Fehler auftreten können, sondern dass sie bei der Telekom so häufig sind (nahezu 100 Prozent in unserer Familie, aber wenn man sich in den T-Punkt stellt, erkennt man, dass es bei einer Vielzahl anderer Kunden gleich ist) und vor allem der schlampige Umgang damit. Es gibt dutzende von unterschiedlichen, fast immer überlasteten Hotlines; jedesmal muß man sein Problem erneut von Beginn an schildern, es gibt keinen dezidierten Ansprechpartner und jeder Hotline-Mitarbeiter schätzt das Problem und die notwendigen Maßnahmen anders ein. Wegen diesem unpersönlichen Callcenter-System fühlt sich niemand so richtig zuständig. Im T-Punkt ist es nicht besser, wenn die Mitarbeiter dort nicht weiter wissen, müssen sie dieselben Callcenter bemühen(!). Beide haben aber keine große Entscheidungsgewalt.

    Somit bleibt dem Kunden nur, so lange zu nerven, bis das Problem einigermaßen zufriedenstellend gelöst ist. Aber das kostet Zeit und Nerven, die kein Kunde lange bereit ist für die Telekom zu opfern.

    Richtig, der mündige Kunde wechselt so schnell wie möglich woanders hin, z.B. zu Arcor mit eigener Infrasruktur, damit er so weit wie möglich weg von der Telekom ist, deren Vorstand von IP-TV und ähnlichem träumt und anscheinend keine Ahnung von den Qualitäts- und Serviceproblemen an der Basis hat.

    Grüße fox78
     
  6. chrischiwitt

    chrischiwitt MacUser Mitglied

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    Die Mitbenutzer-Geschichter stammt noch aus Zeiten, wo unsereins ein Analog- oder ISDN-Modem mit Minutentarif benutzte und es u. U. möglich war, daß zwei Rechner zur gleichen Zeit im Internet waren.

    Seit DSL und Ethernet und Router und den Switches ist jeder Mensch, der noch einen Mitbenutzer anmeldet, einfach nur dämlich.
    Gerade T-Online wirbt damit, daß man theoretisch 155 Rechner an seine Router klemmen kann. Jedenfalls wurde es mir vor einem Jahr im Verkaufsgespräch so verklickert.
    Weiterhin habe ich erfahren, daß T-Online nicht nachweisen kann, ob nicht eben diese 155 Rechner, die da über einen Switch oder WLAN an meinem Router hängen, auch mir gehören. Zumal das Interesse fehlt.
    Einzig und allein wird der Anschluss langsamer, wenn zig Rechner dranhängen, und den Nachteil muss jeder für sich abwiegen.
    Ich habe drei Macs zum Teil gleichzeitig laufen, aber alle sind meine und stehen in meiner Wohnung.

    Anfang des Jahre war ich frech genug, mal einen T-Online-Fuzzi nach der Benutzung durch verschiedene User zu fragen. Er meinte nur, solange ich nicht den ganzen Häuserblock über meinen Router laufen lasse, wäre das okay, denn schließlich wolle man ja an Einzelanschlüssen verdienen.

    Noch Fragen?
    Was nun definitiv nicht heisst, daß man die Möglichkeiten gnadenlos ausnutzen soll.
     
  7. fox78

    fox78 MacUser Mitglied

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    Den Mitbenutzer haben wir ja auch noch zu Analog-Zeiten eingerichtet, als mein Vater seine nebenberufliche Arbeit als Sachverständiger begann und dafür eine eigene email-Adresse benötigte. Inzwischen steht diese (Mitbenutzer-) email in den einschlägigen Kontaktverzeichnissen für Gerichtssachverständige usw., so daß wir beschlossen haben, diesen Mitbenutzer und dessen email solange bestehen zu lassen, bis die Verzeichnisse geändert wurden. So fing das ganze an...

    Grüße fox78
     
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