Messebesuch in Kundenauftrag

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  1. kreativ-maus

    kreativ-maus Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Freelancer!
    Ich brauche mal wieder einen guten Rat von den "Erfahrenen"...

    Ich habe das Glück ab und zu Projekte von meinem ehemaligen Arbeitgeber zu bekommen. Nun hat er mich gefragt, ob ich mit einer meiner ehemaligen Kolleginnen eine Messe besuchen könnte, zwecks Ideensammlung für das neue Projekt. Nun fällt es mir schwer, dies zu berechnen (Ich habe Angst, daß ich zu teuer bin und der Auftraggeber ablehnt, denn ich würde sehr gerne mit meiner ehem. Kollegin an dem Projekt arbeiten.... evtl. entstehen ja daraus auch wieder Folgeprojekte).

    Abgesehen von meinem Entgelt (vielleicht habt ihr ja auch da einen Tipp ;) ), ist es generell aber doch geschickter, lediglich den reinen Tagessatz in Rechnung zu stellen und den Eintritt selbst zu bezahlen, da ich das Geld für den Eintritt und die Kilometerpauschale (hin und zurück 380 km) von den Steuern absetzen kann... ? Liege ich da richtig, oder völlig daneben? In Sachen Steuerrecht bin ich noch nicht so fit und noch unerfahren...

    Habe ich etwas vergessen zu berücksichtigen??? :kopfkratz:
    Wie würdet ihr die Sache angehen???
     
  2. svmaxx

    svmaxx MacUser Mitglied

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    Du könntest es natürlich als Werbung für Folgeaufträge für Dich sehen, und Deine Arbeitszeit gar nicht in Rechnung stellen. Dafür halt nur Spesen (km-Geld, Essen, Eintritt, ggf. Übernachtung).
    Dann bist Du nicht zu teuer, hast den Spaß mit Deiner Ex-Kollegin und auch sonst ist alles schick ;)

    bye, M.
     
  3. kreativ-maus

    kreativ-maus Thread Starter MacUser Mitglied

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    Na ja... wir würden wahrscheinlich mit dem Zug fahren. D.h. du meinst, der Kunde soll das Zugticket bezahlen + Spesensatz... !? Aber ich habe doch - so gesehen - einen Arbeitsausfall und spaßig ist so eine Messe an einem Tag abzugrasen ja auch nicht wirklich ;)
     
  4. Fuzzelabbe

    Fuzzelabbe MacUser Mitglied

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    Moin,


    ein Tagessatz ist ein Tagessatz ist ein Tagessatz.

    Warum um alles in der Welt soll Deine Zeit auf einer Messe zum Zwecke der Ideenfindung (!!!) weniger wert sein als Deine übliche Arbeitszeit?

    ENTWEDER er akzeptiert Deine Konditionen ODER es gibt keine gemeinsame Grundlage.

    Vorsicht vor Rabatten und Nachlässen im Vorfeld. Warum solltest Du das nötig haben? Damit wertest Du Dich ab!

    Ciao
    Fuzzel

    PS: Was die Angst vor der billigen Konkurrenz angeht: das wird sich nie ändern. Es gibt immer einen billigeren und wenn Du Dich darauf einlässt, dann ist das der Anfang eines Teufelskreises; die Zweifel werden dann nie Enden. Wenn Dein Kunde nach Billigheimern sucht, dann löse Dich davon und such Dir passende Kunden, die Dich wegen Deiner Leistung buchen und nicht wegen Deinem Preis. Warum soll man ein Kobe-Filet zum Preis von gemischtem Hack verkaufen!?
     
  5. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Die Lösung liegt wohl wieder mal irgendwo in der Mitte.

    Ich schätze aber, dir wird nicht viel mehr gezahlt werden als
    die Anfahrt und Spesen.

    Das mit den "Steuern absetzen" wird dir nicht viel nützen. Du kannst
    zwar ein paar Prozent absetzen, das meiste Geld ist trotzdem weg.
     
  6. kreativ-maus

    kreativ-maus Thread Starter MacUser Mitglied

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    mhm... immer eine Gratwanderung (oder Gradwanderung!?) :rolleyes:

    Ich hatte mir gestern noch folgendes überlegt:
    Ich könnte ihm anbieten, daß er zunächst Eintritt, Spesen und Anreise bezahlt. Sollte daraus ein Folgeauftrag entstehen, werte ich es als Akquise ab. Sollte ich jedoch nur Ideenfinder sein, der seine Ideen dann lediglich weitergibt (da wäre ich ja schön blöd, wenn ich das ungeltlich täte), würde ich ihm den vollen Tagessatz berechnen... Ist das blöd!? Oder ein Kompromiss!?
     
  7. kreativ-maus

    kreativ-maus Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke MacEnroe!
    Aber ist es nicht geschickter, 380 km anzugeben, anstatt das Zugticket für € 69...!?
     
  8. hk1805

    hk1805 MacUser Mitglied

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    Hallo,

    diesen Kompromiss fände ich auch OK.
    Wobei du die jenige wärst die ihm in diesen fall entgegen kommen würde, diese Eigenschaft sollte generell auf gegenseitigkeit beruhen und in einem ausgeglichenen Verhältniss stehen.

    Ich hätte diese Angelegenheit allerdings schon direkt bei der Anfrage geklärt und den Auftrageber gefragt wie er sich das so mit der Vergütung vorgestellt hat.
     
  9. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

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    Nö.
    Wie oben schon steht: Tagessatz ist Tagessatz.
    Du hast die freie Auswahl:

    a) für einen anderen Kunden etwas machen und halt den Tagessatz zu bekommen
    oder
    b) für diesen zur Messe fahren und darauf verzichten.
    Warum?

    Wenn überhaupt, dann wäre für mich das höchste der Gefühle:
    er zahlt Tagessatz + Spesen und, als Option, wenn ein Auftrag folgt, dann werden z.B. 30% der Gesamtsumme verrechnet.

    Kein noch so guter ehemaliger Arbeitgeber kann erwarten, dass man umsonst arbeitet.
    Verkaufe ihm als Entgegenkommen einfach: Du bist sogar bereit am selben Tag anzureisen, verzichtest somit auf die Vorabend-Anreise und die Folgetag-Abreise, dadurch spart er 2 Hotelübernachtungen. ;)
     
  10. kreativ-maus

    kreativ-maus Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ja, das sollte sie, deshalb poste ich ja hier auch, um mich nicht ausnehmen zu lassen :) Letzendlich geht es mir wirklich darum, auch von anderen (also euch) zu lernen.

    Das mache ich am Montag. Bislang sind wir noch nicht richtig dazu gekommen.


    Das macht er ja auch nicht. Manche Leute haben nur ein Problem... sie können nicht verhandeln... sagen dann lediglich ja oder nein. Ist halt jemand, der Konflikte umgeht. Muß man mit viel Fingerspitzengefühl ran gehen :) Keine leichte Aufgabe manchmal, aber wir machen halt nach wie vor viel zusammen!
     

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