Linuxrechner als Rechenknecht

Dieses Thema im Forum "Mac OS X - Unix & Terminal" wurde erstellt von uselessuser, 26.09.2006.

  1. uselessuser

    uselessuser Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo Forum!

    Meine Freundin hat ein iBook und einen im Vergleich dazu schnellen AMD-Rechner. Dieser soll jetzt als Rechenknecht dienen. Die Fragen, die sich dabei auftun, sind folgende:

    - Kann man ueber ssh -X auch KDE starten und mit diesem normal arbeiten? Oder gehen nur einzelne Programme (Kile, Kate)? Wenn ja, inwieweit klappt das Oeffnen und Speichern von Dateien, da in dem Fall ja das restliche KDE gar nicht geladen wird?
    - Wie erreicht man, dass auch bei einem Logout nicht alle Programme geschlossen werden? Dass man sich also spaeter wieder einloggen kann, und alles so vorfindet wie man es verlassen hat. Das ist glaube ich der schwerere Part...

    Fuer etwaige Hilfe bin ich dankbar.
     
  2. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    zu 1. du kannst über X11 auch komplette logins auf remote rechnern machen, dazu musst du X11 nur dementsprechend konfigurieren...

    zu 2. mit NX kannst du so was machen...
    es gibt aber auch noch andere screen-like X11 sachen, hab ich aber jetzt auf die schnelle nicht mehr die namen gefunden...
     
  3. der_Kay

    der_Kay MacUser Mitglied

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    NX (bzw. FreeNX) ist IMHO das Optimum und protokoll-/ansatzbedingt schneller als der mir bekannte Rest. ;)

    Zum Laufenlassen von Prozessen bei beendetem Login gibt es das "nohup"-Kommando.
     
  4. Spacemojo

    Spacemojo MacUser Mitglied

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    Da gibts noch "screen".
    Mit "screen" startest du ein Terminal. Auch wenn du die Verbindung beendest, läuft es noch. Mit "screen -r" kannst du dann wieder in das Terminal. Beenden mit "ctrl-A k".


    Tobi
     
  5. uselessuser

    uselessuser Thread Starter MacUser Mitglied

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    So, um den Thread mal wieder aufzugreifen...
    Gibt es irgendwo eine Anleitung, wie man solche kompletten Logins remote ausfuehrt? Bisher startet jedes element des KDE in einem extra Fenster - Taskleiste (oder wie das heisst), Systray, sogar einzelne Systray-Icons. Das ist Mist.
    NX kostet, oder? Ich steige auf der Seite nicht ganz durch...
    Zu screen: Immer wenn ich in so einer screen-Konsole Backspace oder Tabulator druecke, sagt screen "Wuff Wuff". Was soll mir das sagen?
     
  6. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    es gibt eine kostenlose version auf der seite
    NX Free Edition
    aber es gibt auch eine opensource variante namens freenx, die gibt es eventuell auch für die linux distro als paket...

    das ist als ersatz für den warnton, den du ansonsten kriegen würdest...
    backspace ist wahrscheinlich das falsche zeichen (guck in deine terminal einstellungen).
    und das ergänzen per tab bringt wohl kein ergebnis...
     
  7. boza

    boza MacUser Mitglied

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    hi,

    NX kostet prinzipiell was, es gibt aber auch eine free Version auf der Webseite.

    Bei meinem Xubuntu gibt es ein Befehl startxfce4, der den ganzen Spass in Vollbild startet.

    Wenn die Verbindung nur Zuhause benutzt werden soll, sollte eigentlich VNC auch vollkommen ausreichen (vncserver + chicken of the VNC). Im Gegensatz zu Windows ist die Linux Implementierung recht schnell. So habe ich das bei mir im Einsatz - ich benutze aber eher Konsolen Tools.

    Grüße,

    boza
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2006
  8. uselessuser

    uselessuser Thread Starter MacUser Mitglied

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    Wow, das geht ja flott hier. Danke fuer die Tipps, ich werd mich mal mit in NX reinbeissen. Ist der Client fuer OS X Universal Binary?
     
  9. AceTheFace

    AceTheFace MacUser Mitglied

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    Darf ich mich mal ranhängen? Ich möchte gerne zu meine SUSE-Box connecten. Mit FreeNX als Server hat überhaupt nichts funktioniert. Nun habe ich den kostenlosen NXServer von nomachine dort installiert und versuche mit dem original NoMachine-Client zu connecten. Leider läuft der Verbindungsaufbau nach der Autorisierung in einen Timeout während "negotiating link parameters". Jemand eine Idee woran das liegen könnte? Wenn ich mit dem LinuxClient lokal auf den Server zugreife funktioniert es tadellos. Firewall auf der SUSE-Box ist deaktiviert.

    Gruß,
    Ace
     
  10. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    wie sieht denn dein netz daheim aus? router? NAT? firewall? ports alle geforwardet?
     
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