Lexirom, Encarta, Babylon-Translator für den Mac

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  1. eignerfr

    eignerfr Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo allerseits,

    bin auch zur Zeit am überlegen, ob ich mir ein macbook zulegen sollte. Auch wenn ich auf den neueren macbooks mittlerweile notfalls windows raufspielen kann, heißt dies (angeblich) dennoch nicht, dass damit sämtliche windowsprogramme auf dem mac laufen. ich besitze allerdings durchaus noch ältere, seinerzeit aber recht kostspielige Programme auf die ich nur ungern verzichten möchte. dazu gehören MS Lexirom und MS Encarta. Außerdem habe ich auch den babylon-translator sehr lieb gewonnen. Wie funktionsfähig sind nun jene Win-Emulatorenprogramme virtual pc, bochs bzw parallels und bootcamp u.s.w.

    liebe Grüße
    Franz
     
  2. eignerfr

    eignerfr Thread Starter MacUser Mitglied

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    habe gerade gesehen dass es zumindest den brockhaus für den mac gibt.
    aber gibt es keine möglichkeit, die alten MS Programme auf dem mac zum Laufen zu bringen?
     
  3. nelno

    nelno MacUser Mitglied

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    Virtual PC emuliert einen Pc, kein Windows. Das musst Du also auf der emulierten Maschine installieren, dann funktionieren Deine Programme wie gewohnt. Nur langsamer. Viel langsamer. Vps ist keine Universal Binary. Dein Intel Mac muss also mit Rosetta einen PowerPC simulieren, auf dem VPC einen Intel PC simuliert. Von hinten durch die Brust ins Auge...

    Parallels emuliert ebenfalls kein Windows, sondern es virtualisiert einen PC. Das ist schneller, weil requests an die Hardware des virtuellen Systems an die Hardware des tatsächlichen Systems durchgereicht werden, ohne aufwändig zu emulieren. Parallels liegt als Universal Binary vor. Wenn Du unter OSX auf Windows "umschalten" möchtest, ohne neu zu booten, ist Parrallels die Lösung Deiner Wahl. Du musst wiederum auf der Virtuellen Maschine ein Windows installieren, benötigst also eine Lizenz dafür. Das funktioniert mit XP und Vista, auf Hardware-Grafikbeschleunigung musst Du dabei verzichten.

    BootCamp ist eine Kombination aus einer Art "Bootmanager" und einem Set von Windows-Treibern für Apple Hardware. Der "Bootmanager" sorgt dafür, dass Du Windows auf dem Mac starten kannst, obwohl es ein BIOS braucht, während der Mac die neuere Technik EFI einsetzt. Parallels ist die Lösung Deiner Wahl wenn Du z.Zt. kein Geld ausgeben möchtest, einen Reboot zum Betriebssystemwechsel verschmerzen kannst und ggf. von 3D-Beschleunigung profitieren möchtest. Parallels ist zur Zeit Beta und kostenlos, mit OSX 10.5 wird es mitgeliefert werden und ist ab dann kostenpflichtig. Zur Zeit brauchst Du eine Windows XP SP2 CD mit entsprechender Lizenz für die Installation.

    Bochs kenne ich nicht.

    Ich persönlich fahre gut mit BootCamp zum gelegentlichen Spielen und spiele mit dem Gedanken, Parallels zu kaufen um für Steuersoftware und andere Windows-Programme nicht neu booten zu müssen. Parallels kann seit der neuesten Beta die selbe Windows Installation nutzen wie Bootcamp.
    Vorsicht mit Vista: nicht alle Versionen erlauben den Betrieb auf virtuellen Maschinen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.2006
  4. SGAbi2007

    SGAbi2007 MacUser Mitglied

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    Nunja, erst mal gilt es elementare Unterschiede festzuhalten:
    Emulatoren <=> Virtualisationen <=> Native Systeme

    Virtual PC ist ein Emulator, ist als extrem langsam verschrien und wird wohl seitens MS nicht mehr weiterentwickelt sein es Intel-Macs gibt. Würd ich also nicht empfehlen!

    Parallels ist eine Virtualisierungs-Software, die dank Intels Virtualisierungstechnik in den neuen CPUs mit kaum spürbaren Tempoeinbußen ein anderes Betriebssystem installierbar macht. Abgesehen von fehlender 3D-Unterstützung (Spiele!) ist Parallels mit installiertem WinXP sehr Leistungsfähig und mein persönlicher Tipp.

    Mit BootCamp installierst du quasi einen Bootmanager auf deinem Mac, mit dem du u.a. WinXP ganz nativ starten kannst, als ob es ein ganz normaler Windowsrechner wäre. Der Vorteil: Es gibt natürlich auch 3D-Unterstützung!
    Der Nachteil: Man muss neu booten um in den Genuss zu kommen, v.a. zum Nachschlagen von engl. Begriffen oder für die LexiROM eher unpraktisch.

    Wenn du noch Fragen hast, kannst du ja nochmal fragen...
     
  5. jrb

    jrb Gast

    Wo hast du denn diese Info her?

    Parallels gibt's doch nicht umsonst (höchstens als Zugabe bei unimall), sondern kostet auf der Herstellerhomepage 69,79 €. Da kann man sich aber auch erst mal ne Testversion runterladen, um zu schauen, ob einem das Programm zusagt...

    Das mit dem Bundle aus Leopard und Parallels ist mir ehrlich gesagt auch neu, aber vielleicht weißt du ja mehr als ich...?
     
  6. admartinator

    admartinator MacUser Mitglied

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    Ich denke mal, da verwechselt jemand Parallels mit Bootcamp, meinste nicht? ;)
     
  7. jrb

    jrb Gast

    :D Bei nochmaligen durchlesen, könntest du recht haben...

    Vor allem weil er ja oben schon mal was über Parallels geschrieben hat... :o
     
  8. SGAbi2007

    SGAbi2007 MacUser Mitglied

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    war jetzt auch ganz verwundert, weil ich da gestern an Stelle von Parallels BootCamp gelesen habe...blödes cognitives Lesen, da überliest man auch immer die Rechtschreibfehler, weil man sich ja denkt, was hinkommt...
     
  9. eignerfr

    eignerfr Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke an alle für die raschen Infos.

    mit freundlichen Grüßen
    Franz
     

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