Kunststudenten nach GNU/Linux hin migrieren

Dieses Thema im Forum "Linux auf dem Mac" wurde erstellt von ste^2, 27.03.2006.

  1. ste^2

    ste^2 Thread Starter MacUser Mitglied

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  2. sgmelin

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    Und, weiter? Kann man machen, muss man aber nicht.
     
  3. wegus

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    Als jemand der den umgekehrten Weg gegangen ist und Linux seit 1999 nutzt, kann ich das nicht nachvollziehen! Gerade wegen des umständlichen Werkelns mit Gnome oder KDE und unübersichtlichen Programmen wie gimp, bin ich zu einem UNIX mit, für mich, ergonomischerer GUI gewechselt; eben zu Mac OS. Zugegeben Photoshop ist auch keine Ausgeburt an Ergonomie und Übersichtlichkeit, gimp definiert - in meinen Augen- jedoch definitiv das untere Ende der Skala.

    Programmierumgebungen wie Netbeans sehen unter Mac OS gefälliger und strukturierter aus, als in LINUX Windowmanagern. Seit Expose brauche ich keine 6 virtuellen Desktops mehr, auch muß ich mich nicht mit einem KDevelop herumschlagen, daß noch in einer (neurlichen) Betaphase steckt, dessen Doku schon stabil läuft, aber leider noch von der Vorgängerversion stammt,...

    Als Technokrat (Admin&Programmierer), bin ich wenig Design-orientiert, merke aber eine erhebliche Effektivitätssteigerung, seit ich mit Mac OS arbeite statt irgendeinem LINUX. Interessant, daß man das auch umgekehrt sehen kann! Als Server würde ich immer wieder zu einem LINUX/UNIX-Derivat greifen, als Desktop UNIX hat man meiner persönlichen Meinung nach mit Mac OS die effektivste Wahl getroffen (ich kenne einige LINUXe und UNIXe).
     
  4. DieTa

    DieTa MacUser Mitglied

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    Was mich da als einziges interessieren würde ist dieses Cinerella (FCP-Ersatz) auf meinem b/w G3 - so das wahre ist die PPC-Version auf dem Intel-Mac ja leider nicht (ok - es geht schon, teilweise, aber wenn es an die Effekte geht, wird's schon problematischer).
     
  5. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Was mich daran positiv überrascht, ist das größtenteils positive Feedback.

    Ich habe mit "Kreativen" eigentlich eher "technophobe" Erfahrungen und hätte diesem Projekt im Vorfeld das grandiose Scheitern prophezeit. Offensichtlich kam es ja aber wohl gut an, und das freut mich.

    Gruß,
    Jörg
     
  6. Emp

    Emp MacUser Mitglied

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    Der hat seinen Schülern einen kompletten Bärendienst erwiesen, nur aus, Verzeihung, Linux-Fanatismus. Gibt es einen vernünftigen Grund warum er die Leute nicht einfach wählen lässt unter welchem OS sie ihre Aufgaben erledigen wollen? Linux ist so schlecht das man es Leuten aufzwingen muss nun auch wieder nicht - wenngleich es für die Aufgaben von Kunststudenten imho total ungeeignet ist. Die wären mit dem (teuer bezahlten) OS X sehr viel besser dran gewesen.
    Und solche Aktionen heben nicht gerade den Ruf von Linux - eher im Gegenteil. Die Leute werden mit hoher Wahrscheinlichkeit von Gimp, Blender etc. frustriert sein und Linux als "das total beknackte OS mit dem alles nur umständlich geht" in Erinnerung behalten. Super. ;)

    Was die Produktivität angeht kann ich wegus voll zustimmen. Selber Weg hier, selber Aufgabenbereich (der ja nun noch etwas Mac-Untypischer ist als Design-Arbeit). Ich bereue nichts.
     
  7. ratti

    ratti MacUser Mitglied

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    Lies bitte mal den Artikel. Was Du da schreibst, ist Quatsch.

    Das PRojekt war bei den Studenten ein großer Erfolg, und *selbstverständlich* wählt der Prof die Software aus. Das ist hier nicht anders - wir arbeiten mit InDesign, viele Studenten kennen aber nur Quark. Oder umgekehrt. Es gibt keinen wirklichen Grund, dort Linux aus dem Wege zu gehen. Programme wie Scribus sind längst State of Art, und die Studenten lernen Gestaltung, nicht $PROGRAMM.


    ...und Entschuldigung, was die Handlichkeit von Oberflächen angeht, ist OS X bei mir auf der Liste definitiv weit unter Windows 3.11. Eine Oberfläche, die nur aus Bildchen besteht und nicht themebar ist… geht gar nicht. Dann doch lieber Gnome, und das ist schon schlecht. Und das sagt dir als jemand, der den ganzen Tag mit Macs arbeitet.

    Gruß,
    Jörg
     
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