KSP. Rechtsanwälte betrügerische Geldeintreiber?

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  1. plasmatzee

    plasmatzee Thread Starter MacUser Mitglied

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    Heute erhielt ich Post aus Hamburg von der scheinbar internationalen Kanzlei KSP. (so es diese überhaupt gibt) und man teilte mir mit, daß KSP. die Freenet.de AG vertritt, der ich wg. eines DSL-Anschlusses angeblich Geld schulde, und fügte (wie sollte es auch anders sein) auch gleich einen Zahlschein bei.

    Das klingt für mich aufgrund der Tatsache, daß ich nie Kunde bei Freenet war (und es jetzt sicher auch nicht mehr werde) nach in betrügerischer Absicht versandten Rechnungen, kennt man ja von diversen angeblichen Telefonbüchern, die einfach einmal Rechnungen verschicken, in der Hoffnung daß jemand blöd genug ist, zu zahlen.

    Hat jemand von Euch Erfahrung mit dem Laden?

    Ansonsten, um es mit Monty Python zu halten: "Let this be a warning to you all!"
     
    Zuletzt bearbeitet: 01.01.2006
  2. Incoming1983

    Incoming1983 MacUser Mitglied

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    mv Mail /dev/null ;-)

    Ist nur "Werbung". Also ab in die Tonne damit..
    Die Masche gibts öfters, Freenet hat einigen Dreck am Stecken (wenn auch mit anderen Dingen). Beliebt ist die Masche z.B. bei Tiscali oder der ISP Service AG.

    Könnte aber auch ein Trittbrettfahrer sein, ggf. Bankverbindung prüfen (wenn du Lust hast).
     
  3. oneOeight

    oneOeight MacUser Mitglied

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    wohl eher zur anwaltskammer oder staatsanwaltsschaft damit ;)
     
  4. gerri

    gerri MacUser Mitglied

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    Haste 'ne Rechtschutzversicherung? Dann Klage :cool:
     
  5. plasmatzee

    plasmatzee Thread Starter MacUser Mitglied

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    Vielen Dank erst einmal für die Tips - hatte denn jemand von Euch schon konkret zu tun mit dem Laden?

    Ich weiß ansonsten nicht recht, wie bzw. ob ich überhaupt reagieren soll.

    Eine Rechtsschutzversicherung habe ich, einmal sehen, was die von der Rechtsanwalts-Heißlinie (ausnahmsweise völlig kostenfrei!) sagen dazu.

    Mein Gott, als hätte man keine anderen Probleme, als sich mit einem solchen Mist zu beschäftigen. Wäre die Person, die diesen Vergleich bemüht hat bzw. der damalige Kontext nicht derart unsäglich und peinlich, könnte man doch glatt den Vergleich der Abortfliegen bemühen...
     
  6. naax

    naax MacUser Mitglied

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  7. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Schätze mal, Freenet ist nur das Opfer. Ich würde das sogar Freenet melden,
    die haben evtl. ein großes Interesse dran, das zu verfolgen.
    Ruf doch mal an.

    Ach du bist sogar versichert... das ist noch besser.
     
  8. Itekei

    Itekei MacUser Mitglied

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    Dreist. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg im Kampf gegen dieses Geschäftsgebaren.
     
  9. jazzyjeff

    jazzyjeff MacUser Mitglied

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    Ja das ist Freenet, der "etwas" besondere Provider. Ich hatte auch das vergnügen. Früher bin ich mit der Dose über das Modem und den Smartsurfer ins Internet gegangen. Und Freenet war damals der günstigste Provider.
    Als ich auf DSL gewechselt habe (NetCologne) war damit Schluss.
    Das beste kommt jetzt: 2 Jahre nach dem Wechsel habe ich eine Mahnung von der oben genanten Kanzlei bekommen. Ich sollte noch ca. 10€ nachzahlen. Da das ganze so lange zurück lag und ich keine Rechtschutzversicherung hatte, habe ich es auch bezahlt. Ich bin aber sicher das die Rechnung falsch war, da ich in diesem Zeitpunkt schon bei NetCologne war. Wie gesagt, leider keine Rechtschutzversicherung...
    Mein Fazit aus der Geschichte, rate jedem vom Freenet ab.
    Bisher haben 3 Bekannte bei Freenet gekündigt, ca. 5 wo anders den Vertrag abgeschlossen ;-)
     
  10. Elbe

    Elbe MacUser Mitglied

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    Sollte es sich bei dem Schreiben um einen Mahnbescheid handeln, und Du Dir sicher sein daß die Forderung zu Unrecht erhoben wird, mußt Du Widerspruch einlegen.

    Tust Du das nicht, dann kann nach 14 Tagen vollstreckt werden, und dann interessiert es kein Gericht der Welt, ob die Forderung der Sache nach berechtigt war oder nicht.

    Ich bin kein Anwalt, glaube auch gern, daß es sich bei der Firma ksp um windige Halsabschneider handelt, rate aber trotzdem zur Vorsicht und nicht dazu, den Kopf in den Sand zu stecken.

    Martin
     

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