ipod 4g als firewireplatte?

Dieses Thema im Forum "iPod" wurde erstellt von jwolensky, 02.01.2007.

  1. jwolensky

    jwolensky Thread Starter MacUser Mitglied

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    hey!

    kann man eigentlich den 4g ipod als vollwertige firewireplatte verwenden (und evtl. auch ein betriebssystem draufspielen)???

    wär schon cool, wenn das ginge..

    mfg
    j
     
  2. Maulwurfn

    Maulwurfn MacUser Mitglied

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    Geht, sollte man aber nicht tun. Siehe Beitrag nach diesem!
     
    Zuletzt bearbeitet: 02.01.2007
  3. sgmelin

    sgmelin MacUser Mitglied

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    Und die häufigen Zugriffe machen die Platte platt ;)

    Die ist nicht auf so viele I/O/s ausgelegt.
     

  4. Ist das wirklich so? :confused: Woher weisst Du das?
     
  5. chrischiwitt

    chrischiwitt MacUser Mitglied

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    Ich hab zwar keinen iPod, aber ein iPod hat ne Festplatte. Und für jede Festplatte gilt, daß häufige Zugriffe, sprich raufkopieren und wieder löschen, eine HD defragmentieren. Ein Rechner mit OSX versehen regelt das von selbst, defragmentiert also selbsttätig, wenn man ihn öfter mal über Nacht durchlaufen lässt. Beim iPod bzw. sonstwelchem Player mit Hd würd ich dafür nicht meine Hand ins Feuer legen.
     
  6. in2itiv

    in2itiv MacUser Mitglied

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    .....sorry, Chrischi, aber das ist quatsch .... einen festplatte defragmentiert sich nicht durch das raufkopieren und löschen .... sondern wenn das werden Daten fragmentiert, was aber in jedem fall passiert ..... sprich auch wenn man den iPod "nur" für den normalen musikbetrieb einsetzt.

    ....auch "defragmentiert" sich der mac nachts nicht .... das macht das dateisystem permanent, immer wenn es nötig ist ..... nachts laufen nur ein paar kleine jobs.
     
  7. chrischiwitt

    chrischiwitt MacUser Mitglied

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    Wenn es nicht korrekt ist, sorry für die Falschaussage. Aber ich hab da doch andere Informationen.
    Defragmentierung bedeutet, so habe ich es gelernt, daß Daten auf einer jungfräulichen HD noch als komplettes Paket abgelegt werden. Wird aber immer mehr gelöscht, neu aufgespielt und der zusammenhängende Platz geringer, wird jede kleinste Spur/Sektion, die noch frei ist, genutzt. Das verlangsamt die Suche nach den Datenfragmenten und eben auch das Gerät an sich. Eine Datei kann also über die gesamte HD verstreut abgelegt sein und muss zur Aktivierung zusammengesucht werden.

    Und Gerüchte (!) sagten mal, daß OSX dies selbständig beheben soll....... Weniger auf dem iPod, aber auf einem Rechner.
     
  8. in2itiv

    in2itiv MacUser Mitglied

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    ....du hattest aber geschrieben das das benutzen einer HD, diese defragmetiert ..... dem ist nicht so, a. wäre es eine fragmentierung und b. ist es nicht die platte, sondern es sind die daten auf der platte.

    ;) ...wäre es die platte, würden sich schnell viel teile im computer verteilen.
     
  9. chrischiwitt

    chrischiwitt MacUser Mitglied

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    Entschuldige, die DEFragmentierung ist natürlich die Rücksortierung der Daten in zusammenhängende Blöcke. Bin etwas wirr heute. Zerstückelung = Fragmentierung.
    Übrigens: Freitag, 5. Januar, MUT. Würd mich freuen, Dich endlich mal begrüssen zu können. Du machst mich neugierig!
     
  10. sgmelin

    sgmelin MacUser Mitglied

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    Das hat aber nix mit Fragmentierung oder Defragmentierung zu tun. OS X sortiert auch seine Daten nicht neu, wenn man die Maschine über nacht durchlaufen lässt. Richtig ist folgendes:

    Es laufen in der Tat nachts verschiedene Scripts ab, die das System bereinigen. Sie löschen beispielsweise alte Logfiles oder bauen eine Befehlsdatenbank neu auf.
    Was hat das alles mit Fragmentierung zu tun? Nix. FAT(32) und NTFS verteilen die Daten in einer ganz bestimmten Art auf der Festplatte. D.h., wenn ein Datum kommt, wird dieses auf dem ersten freien Block auf der Festplatte abgelegt. Ist das Datum nun länger, als ein zusammenhängender Block, so wird es aufgeteilt und auf den nächsten freien Platz aufgeteilt. Dies ist besonders dann schlecht, wenn auf der Platte viele, kleine Dateien gelöscht werden und zwischendurch grössere angelegt werden. Denn diese grösseren Füllen zwar die kleinen Lücken, aber werden auch auf der ganzen Platte verstreut. Das kostet Zeit und Lebensdauer der Plattenmechanik.
    Intelligentere Filesysteme, die in erster Linie im Unixumfeld anzutreffen sind, gehen hier anders vor. Diese plazieren Daten nämlich dort, wo sie an einem Stück auch hinpassen. Nur wenn es sich nicht vermeiden lässt, also wenn die Platte nahezu gefüllt ist, werden kleine Blöcke mit Fragmenten grosser Dateien gefüllt.
    Mac OS X geht genau so vor. Aber: Dateien grösser 20MB werden automatisch so umgelagert, dass sie optimal auf die Platte passen. D.h., wenn nichts los ist, dann defragmentiert OS X die Platte selbstständig, aber nicht komplett, sondern nur alles ab 20MB Grösse.
    Der Grund, warum man nun den iPod nicht als Bootmedium nutzen sollte ist folgender: Das Gerät ist darauf ausgelegt, Files ab ca. 2 MB Grösse zu bewegen. Die Platte im iPod ist nicht auf Dauerbelastungen und Wärme ausgelegt, die bei einem Bootvorgang, oder bei einem permanenten Betrieb auftreten. D.h. die Lebensdauer verringert sich deutlich. Vermutlich hat Apple aus diesem Grund von dem sog. "Home on iPod" Feature Abstand genommen. Dieses sollte das Homeverzeichnis auf den iPod legen, damit man auch an fremden Macs so arbeiten kann, wie daheim.

    Also: Du kannst durchaus davon booten. Ich würde es aber lassen, da die Wärme doch enorm wird. Ausserdem schadet diese auch dem Akku des iPod.
     
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