Intel Mac und Intel optimierte Programme ?

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  1. CaT

    CaT Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo allerseits

    Ich wollte mal fragen ob ihr evlt. schon Gerüchte gehöhrt habt ob es auf Intel Mac's evlt. möglich wäre dann auch Software zu installieren die für Intel Architektur geschrieben wurde oder sogar für Windows.

    Als beispiel:
    Ich habe hab zuhause eine 3d Software und diese gibt's für Windows und Linux. Also sollte man eigentlich von der Umgebung die Linuxversion auf OS X zum laufen kriegen (von den Libs usw.) Nur das Problem ist die Software ist im Binary Format und zwar für Intel Prozessoren. Somit klappt es nicht auf PPC. Und wenn dann evlt. Intel Mac's kommen könnte das ja klappen.

    Oder denkt ihr Apple wird ihre Intel Architektur so spezifisch machen, dass schlussentlich die Programme die eine x86 architektur voraussetzen dann doch nicht funktionieren ? Weil sie zwar Intel Prozessoren hätten aber alles so applespezifisch dass es dann doch nicht geht.

    Wäre sehr gespannt was ihr darüber denkt.
    Es geht eben auch um investitionen in Software. Also wenn ich mir jetzt ne Software kaufe die auf x86 läuft wird das später evlt. (wer weiss evlt .sogar windows software) auf den Intel Mac's laufen ?
    Denn dann könnte man sich jetzt auch ne Software kaufen und die später auf dem Mac weiterverwenden.

    Grüsse CaT
     
  2. vava

    vava Gast

    Das mit der Linuxversion und den Binarys ist auch nicht so einfach da unter OSX einige Libraries fehlen werden gegen die Binarys gelinkt wurden.

    Aber es kommt auf das Programm an.

    Windows maximal mit WINE
     
  3. CaT

    CaT Thread Starter MacUser Mitglied

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    Die Lib's kann man ja eigentlich immer herunterladen und den Source für den Mac kompilieren und dann hat man sie.
     
  4. Jan-Michael

    Jan-Michael MacUser Mitglied

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    so, wie's im Moment aussieht, wirst du sogar windows auf den neuen Kisten laufen lassen können. Schließlich hat Steve Jobs selber gesagt, dass er es nicht verhindern wird, wenn Microsoft windows auf den Intel-Macs zum laufen bringt. Weiter lässt sich noch feststellen, dass es sogar schon gelungen ist Win XP auf den Entwickler Macs starten zu lassen - allerdings ohne adäquaten Monitortreiber für die Cinema-Displays für Apple, der aber, nach einer erfolgreichen Transition der Intel-Macs auch im Konsumerbereich bestimmt noch entwickelt wird. Somit ist es also sehr wahrscheinlich, dass du dann auch deine Programme naiv unter Windows auf den neuen Rechnern ausführen kannst - sogar, ohne eine Emulation zu bemühen. Fragt sich nur, ob wir diese Entwicklung wirklich wollen …, aber das ist ein anderes Thema.
     
  5. falkgottschalk

    falkgottschalk MacUser Mitglied

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    Ein Apple, auf dem Windows läuft, ist kein Apple mehr.
    Und irgendwie meine ich daß das ganze Raten über Intel-Macs absolut nichts bringt. Es gibt die Teile vorerst nicht, es kann niemand sagen ob und wann die wirklich kommen und selbst wenn Intel Prozessoren dafür hätte und wenn M$ die Software portieren könnte und wenn Apple OSX anpassen würde bleibt die Frage was die Jungs und Mädels aus Santa Clara, Cupertino und Redmond daraus basteln.
     
  6. WoSoft

    WoSoft MacUser Mitglied

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    Die Lösung ist ganz einfach. Es wird VPC für den Intel-Mac geben.
    Das wird Microsoft wenig Mühe kosten, denn VPC für den PC, also in x86-Code, gibt es schon. Kann mir aber auch vorstellen, dass WM-Ware portiert wird.
    Falls einer fragt wieso: Nutzt man auf dem PC, um schnell zwischen verschiedenen Windows-Versionen umschalten zu können.
     
  7. Mauki

    Mauki MacUser Mitglied

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    Es wird auch WINE geben, damit kann man direkt unter Mac OS X Win Applikationen nutzen.
     
  8. Heinrich1

    Heinrich1 unregistriert

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    Wer braucht noch Wine, wenn er per Dualboot direkt in Windows booten kann oder per "Vanderpool" Virtualisierung parallel zum MacOSX eine Windows Installation in einer separaten Rechnerpartition (meint *nicht* Festplatten"partition" !) laufen lassen kann?

    Bis die Intel-Macs erscheinen verfügen alle von Intel verkauften CPUs das Vanderpool Feature.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vanderpool
    http://de.wikipedia.org/wiki/Virtualisierung_(Informatik)

     
  9. KAMiKAZOW

    KAMiKAZOW MacUser Mitglied

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    So einfach ist das dann doch nicht. Mac OS X und Linux haben beide unterschiedliche Anwendungs-Formate. OSX nutzt standardmäßig "Mach-O" (Mach object), während Linux "ELF" nutzt. Damit einher geht, dass Linux und OSX ein unterschiedliche ABIs (Aplication Binary Interfaces) haben.

    Das soll aber nicht heißen, dass damit alles unmöglich ist. Dass OSX mit unterschiedlichen Anwendungs-Formaten klarkommt und die laden kann, kann man daran sehen, dass auch CFM-Anwendungen ausgeführt werden können.
    Angeblich kann OSX auch mit ELF-Anwendungen umgehen. Zumindest wenn man http://www.operating-system.org/betriebssystem/_german/bs-darwin.htm Glauben schenkt. (Da aber sonst keine Webseite etwas davon zu wissen scheint, sollte man das mit Vorsicht genießen.) Es sollte aber auch möglich sein, ELF- und Linux-ABI-Support nachträglich einzubauen.

    Ich kenne mich nicht so weit aus, aber vielleicht haben wir ja Glück und die Linux-Kompatibilität von FreeBSD kann zu Mac OS X / Darwin portiert werden. http://www.freebsd.org/doc/en_US.ISO8859-1/books/handbook/linuxemu-advanced.html
     
  10. Heinrich1

    Heinrich1 unregistriert

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    Und wo soll hier ein Problem sein?
    Ich linke ja nicht eine Intel-x86-Linux-ELF Bibliothek mit meinem PowerPC-MachO Binary. Sondern ich kompiliere die Bibliothek komplett aus dem Quellcode neu. Auf meinem Mac, mit dem GNU Compiler der mit dann eine Bibliothek im Mach-O Binärformat erzeugt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.09.2005
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