iBook bei Industriedesign Studium?

Dieses Thema im Forum "Mac Einsteiger und Umsteiger" wurde erstellt von Severin, 05.04.2006.

  1. Severin

    Severin Thread Starter MacUser Mitglied

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    Guten Abend

    Eine Freundin von mir studiert ab Wintersemester Industriedesign an der Uni in Wuppertal. Hierzu möchte sie sich einen (längst überfälligen) "Laptop" kaufen. Natürlich habe ich Ihr - aufgrund meiner eigenen positiven Erfahrungen mit Apple - zu einem iBook geraten. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob sie beim Studium nicht eine vielzahl von Software bekommt die es für Mac's nicht gibt. Oder ob es genau andersrum ist und "Design-Software" (hab ich selbst keine Ahnung von) sogar eher für Mac's und im Studiengang vielleicht sogar an Mac's angewendet wird.

    So. Kennt sich irgendjemand mit diesem Studiengang aus, um mir ein paar Antworten auf diese Fragen zu liefern?
    Ich kann mir natürlich gut vorstellen, dass es für Mac gleichwertige Software gibt. Aber man tauscht sich in solch einem Studiengang auch mit anderen aus oder muss bestimmte Arbeiten mit einer vorgegebenen Software durchführen. Wenn man dann selber nicht so gewitzt mit Computern ist, (was bei ihr der Fall ist) ist ein anderes Betriebssystem natürlich fatal.

    Schonmal Danke für eure Antworten.

    Gruß
    Severin
     
  2. crazycrane

    crazycrane Gast

    Hi Severin,

    Also ein Kumpel von mir studiert ebenfalls Industriedesign und benutzt ein Notebook. Vor allem aus Softwaregründen. Welche Software er da verwendet kann ich dir leider nicht sagen, aber die Programme für technisches Zeichnen laufen wohl nur auf dem PC. Ausserdem denke ich, das die Performance vom iBook für den Bereich wohl nicht ausreichend sein wird. Da würde ich das Geld lieber in ein gutes Notebook, wenn möglich mit Intel Duo, investieren. An der Grafikkarte (min. 128 MB) und an der Festplatte (100GB) sollte man auch nicht sparen. An beidem mangelt es dem iBook doch eher. Mein Kumpelt ärgert sich nämlich jetzt, daß er an seinem Notebook gespart hat. Für den Applepreis bekommt man da schon was. Natürlich würde ich auch den Mac empfehlen, aber in dem Bereich würde ich dann wohl oder über den PC nehmen. Wenn Zeit (da es ja erst im Wintersemester los geht) und Geld vorhanden ist könnte man natürlich auf Leopard warten, zum Macbook Pro oder zu dem dann wohl erhältlichen Macbook greifen und XP installieren! Das wird aber teuer :(
     
  3. tau

    tau MacUser Mitglied

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    Moin. :)

    Die Industriedesigner, die ich kenne, arbeiten alle mit solchen Molochprogrammen wie Alias, Catia oder auch Pro/E, je nach Branche. Das scheinen so die Standards zu sein, und diese sind alle Windowsbasiert. (teilweise UNIX)
    Allerdings sind diese Programme auch richtig teuer, aber möglicherweise wird im Studium mit Studienversionen gearbeitet.
    Ein weiterer (günstigerer) Flächen- und Solid-Modeler, der auf dem besten Weg zum Industriestandard sein könnte, ist RHINO. (Wenn der denn mal eine Objekthistory verpaßt bekommt). Leider auch Windowsbasiert.

    Auf Mac-OSX gibt es Concepts Unlimited, Vellum Cobalt, oder Form-Z - diese Programme werden auch im Industriedesign verwendet.

    Allerdings muß man sich eben häufig an die Standards der jeweiligen Hochschule halten. Oder aber hartnäckig an seinem eigenen Nischendasein arbeiten, die Vorlesungen in Alias-Studiotools werden dann nicht viel bringen. (und im Berufsleben in einem Designbüro beispielsweise steht man dann davor und kanns nicht.)


    Außerdem: ein iBook ist für Produktdesign hoffnungslos überfordert. Man macht da soviel in 3D und Bildbearbeitung, da braucht man immer ordentlich Power unterm Hintern. (Meine Meinung)

    Inwieweit eine Software wie CATIA oder Alias sich auf einem MacBook Pro mit Windows installieren läßt, entzieht sich meiner Kenntnis, allerdings dürfte das wohl zu wuppen sein.

    Also: wenn Mac, dann einen ordentlichen, und Intel-basiert.
     
  4. qsan

    qsan MacUser Mitglied

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    Nee, nee, dann lass se mal n ordentliches Windows-Book kaufen gehen, denn mit nem Ibook wird sie da nicht glücklich... lass ma lieber!!!

    MfG
    Qsan
     
  5. chrish

    chrish MacUser Mitglied

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    Einfach auf den iBook Nachfolger warten, dann läuft doch auch Windows drauf.
     
  6. orgonaut

    orgonaut MacUser Mitglied

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    Wer mit 3D-Programmen arbeiten will braucht vor allem eine leistungsfähige Grafikkarte. Daher wird das teuer, egal ob Mac oder irgendein Dell, Sony, IBM etc.

    Mein Tipp: MacBook Pro 15" oder 17" (kommt hoffentlich bald). Damit ist man dann dank Boot Camp immer auf der sicheren Seite! :)
     
  7. Severin

    Severin Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für eure Antworten. Dann rate ich ihr wohl besser zum Windows-Book!
     
  8. orgonaut

    orgonaut MacUser Mitglied

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    Warum? Ein wirklich für 3D-Software geeignetes Windows Notebook ist nicht wirklich billiger als so ein Mac Book Pro und kann weniger. (Ein Freund von mir hat sich so ein Ding bei Dell für € 2500,– bestellt.)
     
  9. screamingvinyl

    screamingvinyl MacUser Mitglied

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    (halb-) richtig: meiner erfahrung nach kommt es nicht sooo stark auf die grafikkarte an, eher auf den arbeitsspeicher...jedenfalls bei diversen CAD programmen (autocad, solid edge...), aber wie so oft, es kommt halt darauf an wie stark man ein programm ausreitzt, dann bringt man auch jede hardware zum schwitzen...

    da wart ich auch drauf.... :rolleyes:
     
  10. orgonaut

    orgonaut MacUser Mitglied

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    Mit diversen Echtzeit-Shadern in Max & Co. und einigen hundert Teekannen wird's recht rasch eng... ;)
     
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