Hilft die Arbeit mit alten Systeme, heutige Systeme besser zu verstehen?

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Hilft die Arbeite mit alten Systemen, die neuen zu verstehen?

  1. Ja, ohne Geschichte geht gar nichts

    10 Stimme(n)
    20,8%
  2. vielleicht, kümmert mich aber nicht

    6 Stimme(n)
    12,5%
  3. ich sehe zu große prinzipielle Unterschiede, ist aber interessant

    16 Stimme(n)
    33,3%
  4. ich denke, es verwirrt eher, weil die Systeme nichts miteinander zu tun haben

    16 Stimme(n)
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  1. frankpaush

    frankpaush Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich folge hier einer Anregung, die mir ein kurze Diskussion mit Mortiis in einem anderen thread vermittelt hat:
    Er vertritt die Ansicht, ein Umgang mit MacOS9 würde Benutzern möglicherweise helfen, besser zu verstehen, wie das System funktioniert.

    Da ich etwas befangen bin (ich kann nicht so recht beurteilen, wie es wäre, die alten Systeme nicht gekannt zu haben), bitte ich um Ansichten von Euch.

    Etwas anders gefragt: macht "Systemgeschichteunterricht" für Benutzer eigentlich Sinn?

    PS: stelle gerade für meine persönliche Antwort fest, es gibt da sicher Unterschiede, was den Empfänger des "Unterrichts" angeht, ich kenne Benutzer, die durchaus Interesse an einem Gesamtverständnis haben, aber auch sehr viele, die einfach nur von der Oberfläche aus bedienen wollen.
    Vielleicht beantwortet ihr einfach die Frage für Euch selbst, nicht für "den Benutzer" im allgemeinen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 03.01.2007
  2. chrischiwitt

    chrischiwitt MacUser Mitglied

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    Erbarmt sich niemand? Muss ich den Anfang machen?

    Abstimmen konnte ich leider nicht, weil die einzig richtige Antwort, nämlich "Nein", fehlte.

    Die alten Systeme halfen lediglich, daß System Macintosh zu verstehen. Nicht aber OSX, welches viele Dinge im Verborgenen und für den Nicht-Unix-Kenner oft unverständlich erledigt. Ich denk da nur mal an die verschiedenen Ablagesysteme und die Rechte, die es unter OS 7/8/9 nicht gab. Und die Tatsache, daß sich das System nicht mehr 1:1 kopieren lässt, sondern ne Software braucht.

    Während man in den alten Systemen noch einigermaßen fröhlich selbst rumpfuschen konnte, dies sich auch immer wieder rückgängig machen ließ, werd ich heutzutage nen Teufel tun, mir das System umzubauen. Erst nach Studium von Unix vielleicht.

    "Damals" gab es zwei Typen von Ordnern, die unerlässlich waren. Den Systemordner, in dem alle wichtigen Dinge an fester, aber durchschaubarer Stelle lagen, und eben Programm/Datenordner. Und es war auch völlig Latte, ob die (heute so genannte) Bibliothek eines softwaremässigen MP3-Players auf einer der eingebauten oder einer externen Platte lag. Ein Klick auf die Datei, das zugehörige Programm sprang auf, und alles war gut. Mach das mal mit iTunes, das spezielle Vorstellungen hat, wie die Titel zu händeln sind........

    Das sind aber alles Dinge, die den Otto Normaluser meist wenig interessieren, den, der schon mit der reinen Installation per CD fast überfordert ist. Wer sich heute nen Mac kauft, will sich ransetzen und machen. Dazu kann er auch von WIN kommen, denn die Unterschiede sind nicht so groß.
     
  3. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Ich seh es wie Chrischi...

    ...bringt nix. Verwirrt bloß.
     
  4. Chicago Whistle

    Chicago Whistle MacUser Mitglied

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    Ich glaube, Systeme mit minimaler Hardware bringen für das Verständnis eines Computers recht viel, war jedenfalls bei mir so.

    Ein aktuelles Betriebssystem wird man sich bei welchem Projekt auch immer wohl sehr schnell wünschen.
     
  5. martin68k

    martin68k MacUser Mitglied

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    grundsätzlich schadet es nicht, verschiedene systeme kenengelernt zu haben. mit sicherheit aber kein applesystem. seit jeher wurde da auf grösstmögliche benutzerfreundlichkeit geachtet, was natürlich zu keiner wirklichen kenntnis des systems führt. das liebe ich an apple, aber gelernt habe ich bei dos (nicht windows) und linux mehr.
    system 9 als mittel zum besseren verständnis von osx finde ich eher unpassend.
    jedem neuling würde ich mac osx empfehlen ohne wenn und aber und vor allem ohne weiteren erklärungsbedarfs seitens des users.
     
  6. frankpaush

    frankpaush Thread Starter MacUser Mitglied

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    ...fein, dass du gelernt hast, "nein" zu sagen (seeehr nützliche Fähigkeit :)), aber die 4. Antwort bedeutet "nein", wenn ich das mal übersetzen darf :)
     
  7. chrischiwitt

    chrischiwitt MacUser Mitglied

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    Da steht aber: "Ich denke.....". Und eben das trifft auf meine Aussagen nicht zu. :D
     
  8. frankpaush

    frankpaush Thread Starter MacUser Mitglied

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    ..naja, zumindest das Programm, von dem das OS annahm, es sei das richtige, nämlich das auf dem selben Volume befindliche..., oder eben auch keins aus den selben Gründen.

    Ein wenig zeigt übrigens auch Deine Ausführung, dass Du möglicherweise doch so einiges zumindest über das Dateisystem und einige Abläufe und Automatismen mit einem simpleren alten System gelernt hast. Und einige (eine ganze Menge davon sogar) sind ja auch bei aktuellen Systemen noch gültig.

    Ich habe ursprünglich auf einem Atari gelernt, zuerst mit einem Betriebssystem im ROM, sozusagen topidiotensicherhochzwei:)
    Wenn mir heute Benutzer begegnen, die schon an der Feststellung eines Speicherpfades scheitern, kommen mir da die in einer sicheren Umgebung seinerzeit gesammelten Erfahrungen doch zugute :)

    Ich treffe in letzter Zeit auch immer häufiger auf Benutzer, denen nachvollziehbare funktionale Zusammenhänge fehlen.
     
  9. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Ja sicher, aber darum geht es hier ja doch nicht. Sondern um Leute, die noch
    kein Verständnis haben. Klar haben meine 10 Jahre mit "Classic Mac OS" viel gebracht,
    sogar sehr viel.
    Aber wenn ich das nicht gehäbt hätte, im Nachhinein bringts nichts. Da hätte
    ich mich lieber mit Linux beschäftigt.
     
  10. Kein Muss, aber es macht es evtl. leichter — aber nicht für den Normaluser, sondern für Leute, die unter OS X "arbeiten".
    Der Systemaufbau ist imho doch so unterschiedlich, dass es wie gesagt kein Muss ist. Außer man arbeitet/spielt viel in der Classic-Umgebung.
     
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