hab mal ne frage zur leistung...

Dieses Thema im Forum "Mac Einsteiger und Umsteiger" wurde erstellt von Prosac2003, 25.10.2004.

  1. Prosac2003

    Prosac2003 Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi,

    mich als absoluten apple laien würde mal ineressieren in wie fern man die mac prozessoren sprich g3/4/5 mit den intel cpus p1/2/3 ect. vergleiche kann. Oder ob das überhaupt vergleichbar ist. Das brennt mir schon ewig auf der zunge weil ich nie verstanden habe warum die macs mit "weniger" taktung mehr leistung haben sollen.

    mfg prosac
     
  2. thomsen

    thomsen MacUser Mitglied

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    die powerpc-architektur kann man nicht (oder nur sehr chwer) mit der intel-architektur vergleichen, da diese unterschiedlich aufgebaut sind. über den daumen gepeilt hat ein g4 in etwa die leistung von einem doppelt-so-hoch getakteten intel-prozi. aber eigentlich ist das ganze doch egal, oder kannst du mir die taktraten bei den mobile-prozis erklären?? *zwinker*

    have fun!!
     
  3. Burning_Dice

    Burning_Dice MacUser Mitglied

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    Macs haben mit weniger Taktung eine andere Leistung, weil sie auf einer anderen Architektur basieren. Ein G5 aufgrund der reduzierten Befehlssatzes (RISC) viel effizienter arbeiten. Oder andersherum:
    Apple schleppt nich - wie die Wintel-Welt- über 20 jahre alten Ballast in den Prozessoren von Generation zu Generation mit, nur damit es theoretisch noch DOS-Kompatibel wär.
    Chips können heute wesentlich effizienter gebaut werden, aber aufgrund der Altlasten sind x86er-Prozessoren (PC) aufgeblähte Monster, während Apple seine Prozessoren von Generation zu Generation so weit es geht neu konstrieren lässt.

    Und zum Vergleich: Keine Ahnung.. mein iBook mit einem GigaHertz ist auf jeden Fall im Workflow bedeutend schneller als mein 2Ghz-Pentium. Trotz weniger RAM und kleinerer Graphik-Karte.
    Blos, wenn es darum geht, Videos zu coden oder Bilder zu rendern, ist erst der G5 aktuellen PCs wieder überlegen.
    Insgesamt wirst du hier kaum Benchmark-Freaks finden.
    Der Faktor, an dem der gemeine Mac-Nutzer die Geschwindigkeit seines Rechners misst, ist die Zeit, die eine 300dpi-A3-Tiff braucht, bis Photoshop sie geladen hat. ;)
     
  4. Prosac2003

    Prosac2003 Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich wollte es nur mal so wissen :) ich will mir erstmal nen mac für textvearbeitung holen,würde dafür nen g3 reichen ?
     
  5. bebo

    bebo MacUser Mitglied

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    Dem ist nichts hinzuzufuegen. :D
     
  6. operatort

    operatort MacUser Mitglied

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    wie schon geschrieben ist ein vergleich relativ schwierig. der appel-prozessor kann mehrere berechnungen gleichzeitig durchführen und dadurch ist die leistung trotz niedrigerer taktrate höher. aber auch intel hat es aufgegeben immer schnellere prozessoren zu bauen, da sie im moment nicht über 4 ghz kommen. stattdessen wollen sie JETZT anfangen leistungsfähigere prozessoren zu bauen. amd ist schon vor zwei jahren aus dem ghz-rennen ausgestiegen.

    gruss

    ot
     
  7. operatort

    operatort MacUser Mitglied

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    zum normalen privaten gebrauch (internet, mail, musik und office) reicht auch noch ein g3, wie du siehst nutze ich auch noch ein g3 ibook mit 366mhz und kann damit auch mit dem aktuellsten betriebssystem arbeiten. nur den ram so gross wie möglich wählen, da galt schon immer je mehr desto besser. das einzige wo ich die leistung wirklich vermisse ist bei der bildbearbeitung und videobearbeitung. geht zwar, aber da macht es von der geschwindigkeit her keinen spass mehr. :(
     
  8. Rothlicht

    Rothlicht MacUser Mitglied

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    Bestes Beispiel das du vielleicht verstehst ----> AMD
    guck mal nach wieviel MHZ ein AMD 2600+ Prozessor wirklich hat.

    Und so ists auch bei Apple, nur das da nochmall mehr Power dahintersteckt weil`s auf Unix aufbaut und das ist nu ma um einiges schneller :)

    So long.

    Alex
     
  9. Burning_Dice

    Burning_Dice MacUser Mitglied

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    Dafür reicht auf jeden Fall ein G3. Sogar ein G3-iMac. Insgesamt kann man alte PCs und alte Macs aber schlecht vergleichen, denn ich weiß noch, daß mein alter P2 mit extremen Hardware-Inkompatibilitäten kämpfte; Windows 95 tat sein übriges.. manchmal vergaß er, daß er eine Soundkarte hatte, mal fiehl das CD-Laufwerk aus und machmal ging die Brenn-Funkion nicht mehr.

    Alte Macs sind zwar lahmer als aktuelle Geräte, sind aber immer noch stabil und funktionieren noch immer... in der Agentur haben wir etliche iMacs (Texter-Rechner), auf denen seit 1998 keine Neuinstallation des OS getätigt wurde. Für einen Windows-Nutzer grenzt diese Tatsache an ein Wunder.
     
  10. Wuddel

    Wuddel MacUser Mitglied

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    Vereinfacht: Ein Computer kann halt so und soviele Operationen per Takt durchführen. Manche mehr manche weniger. Die Taktfrequenz gibt an wieviele Takte in einer Sekunde durchlaufen werden.

    Also Operationen/Takt*Takte/Sekunde=Operiationen/Sekunde was die eigentlich Leistung ist. "Der Takt" ist die Taktfrequenz und sag alleine nichts über die Leistung aus. Lässt sich aber gut vermarkten weshalb die Intel-Desktop-Prozessoren darauf optimiert wurden eine hohe Taktfrequenz zu haben.

    So haben bei den "Windows-kompatiblen" CPUs ein Pentium 4 mit 3 GHz, ein AMD Athlon 64 (3000+) mit 1,8 GHz und ein Pentium 3-M (die Prozessoren in den Centrino-Notebooks) mit 1,6 GHz alle ungefähr die gleiche Leistung. Dir wird vielleicht schon mal aufgefallen sein das bei den Centrinos die nie die Taktfrequenz beworben wird, weil sie einfach langsam aussieht. Da hat sich Intel die eigene Grube gegraben.

    So und Macs PowerPC-CPUs sind noch mal eine ganz andere Geschichte. Fazit: Man kann die Rechner nicht wirklich gut über die Taktzahl vergleichen. Selbst mit Benchmarks ist das schwer. Man kann fast jeden Benchmark so einstellen das es für einen Prozessor gut aussieht, in dem man Dinge die er gut kann betont. Sozusagen ist der Operationen/Takt-Wert nämlich von der Software abhängig die du verwendest und wie gut sie auf den Prozessor zugeschnitten ist.
     
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