Gil und Baskerville?

Dieses Thema im Forum "Typographie" wurde erstellt von nggalai, 26.01.2007.

  1. nggalai

    nggalai Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo zusammen,

    Gill als Spitzmarke und für Headlines, Baskerville für Fließtext (vorwiegend Briefe, aber auch Kurzgeschichten und längere Texte)--schlechte Idee, oder könnte das funktionieren? Mir fehlt leider noch immer das "typographische Auge", und ich kann nicht wirklich abschätzen, ob ich damit einen faux-pas begehe. AUSSEHEN tut es IMO gut, aber eben ... Wenn hier jemand einen guten Grund gegen diese Kombination nennen kann, dann bitte nur her damit. :)

    Liebe Grüße,
    -Sascha
     
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2007
  2. virtua

    virtua MacUser Mitglied

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    Poste doch mal ein Bild. Grundsätzlich geht alles, ist nur die Frage wie. ;)
     
  3. nggalai

    nggalai Thread Starter MacUser Mitglied

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    Sicher, läßt sich einrichten:

    [​IMG]

    :)
     
  4. virtua

    virtua MacUser Mitglied

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    Klar, finde ich nicht schlecht. Grundsätzlich mag ich den Kontrast von serifenlosen und Serifenschriften in einem Objekt ganz gerne muss ich sagen.

    Das Einzige, was ich eventuell noch ändern würde ist der Schnitt der Gil. Ich finde, die Spitzmarke hebt sich zu wenig vom Fließtext ab, vielleicht machst du sie etwas fetter und/oder erhöhst den Zeichenabstand.
     
  5. nggalai

    nggalai Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke für den Tipp! Da werde ich sicher noch herumexperimentieren mit. :) Häufig verwende ich Spitzmarken auch in Großbuchstaben, das wäre hier vielleicht auch einen Versuch wert.

    Liebe Grüße,
    -Sascha
     
  6. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Solange Dein Spitzmarken-Text nicht
    mehr als ein Viertel der Zeile beansprucht;)

    Bei mehr Text, auch in Versalien, wirkt es
    zu brutal.

    Gruss Jürgen
     
  7. nggalai

    nggalai Thread Starter MacUser Mitglied

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    Nochmals danke für euer Feedback. It's much appreciated. :)

    Ich unterhielt mich eben noch mit einem Typographen, der im Büro unter uns sitzt. Er rät mir von der Gill Sans ab, da sie "konstruiert" wäre und in Sachen Mikro-Typographie nicht mit der Baskerville harmoniere. Er schlägt mir vor, stattdessen eine Helvetica zu nehmen. Sei zwar ziemlich "gewöhnlich", dafür eine "robuste" Kombination.

    Was meint ihr dazu?

    Liebe Grüße,
    -Sascha
     
  8. microboy

    microboy MacUser Mitglied

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    Von der Gill wuerde ich auch abraten - aber deshalb eine Helvetica
    zu verwenden halte ich auch fuer falsch. Die Frage ist einfach wie stark
    der Kontrast sein soll und wie auffaellig die Headlines sein muessen.
    Ich wuerde einfach mal ein paar grundverschiedene Serifenlose antesten
    und mich von den Klassikern zu aktuellen Schriften durcharbeiten
    (beispielsweise: AG > Trade Gothic > Futura > Univers > Syntax >
    Frutiger > Meta > Fago ...).
     

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