Geht über T-DSL auch ISDN?

Dieses Thema im Forum "Internet- und Netzwerk-Software" wurde erstellt von Beschu, 12.10.2003.

  1. Beschu

    Beschu Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi!

    Ich gehe über einen DSL-Router per T-Online (flat) ins Netz. Gibt es eine Möglichkeit (Software, control panel ...?), hierüber auch einen ISDN-Anschluß anzurufen, um Daten zu senden oder abzuholen? Oder brauche ich dazu ein spezielles ISDN-Modem mit Client (z.B. Leonardo)?
     
  2. Mauki

    Mauki MacUser Mitglied

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    Definitiv nein, das geht nicht. DSL und ISDN sind getrennte Leitungen. Das läuft nicht direkt übers Telefonkabel. Du brauchst also eine extra ISDN Modem.

    mfg
    Mauki
     
  3. Mauki:
    DSL und ISDN benutzen die gleichen Leitungen, aber unterschiedliche Frequenzen.

    Ohne ISDN-Modem ist aber keine ISDN-Verbindung möglich.
     
  4. Beschu

    Beschu Thread Starter MacUser Mitglied

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    Alles klar. Sch... :-((

    Danke!
     
  5. Kheldour

    Kheldour MacUser Mitglied

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    aber iChat soll super gehen.....auch mit ISDN auf der Gegenseite.....;)
     
  6. ESMA

    ESMA MacUser Mitglied

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    @Mauki: Deshalb auch der Begriff "Splitter" ... ;)

    @Beschu:

    Wenn Dein DSL-Router FTP und Forwarding unterstützt, warum benutzt Du dann nicht das Internet als "Zwischenlösung" für Dein Problem?

    Der ISDN-Benutzer wählt sich ganz normal ins Internet ein und wählt die IP-Adresse Deines DSL-Routers an (die Du ihm natürlich vorher mitteilen musst, wenn sie dynamisch vergeben wird). Der Router reicht dann den externen Zugriff in Dein internes LAN auf Deinen Rechner weiter. Entsprechende Konfiguration des Routers natürlich vorausgesetzt.

    Komfortabler geht es mit einem eigenen DNS-Eintrag für Deinen Router.

    Schau' mal in diesen Thread ...

    Gruß,
    ESMA

    P.S. Allerdings bezahlen dann immer beide: Du mit Deiner Flatrate und der ISDN-Benutzer mit Telefongebühren.
     
  7. box

    box MacUser Mitglied

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    Ich weiss nicht genau, was du mit ISDN willst, aber wenn es um Leonardo-Verbindungen geht: manche DSL-Router haben auch ein eingebautes ISDN-Modem, z.B. der Draytec Vigor 2000. Für Leonardo-Verbindungen braucht man eigentlich eine Leonardo-Karte, aber mit Kaanu ZL software geht das mit beliebigen ISDN Modems...
    ISDN Modems kosten auch nicht die Welt, sieh mal bei TKR.de nach.
    Verbindungskosten gehen dann natürlich extra.
     
  8. dirxen

    dirxen MacUser Mitglied

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    Hier auch noch ein LowUser-HeinBlöd, der nicht so genau weiß, was er mit ISDN soll, zumal DSL über T-online nun nicht mehr funktioniert: Die TCom-Spacken haben mir Ahnungslosen so'n Eumex 520-ISDN-Teil angedreht. Ich stellte dann wenig erfreut fest, dass man die ISDN-Anlage aufm MAC garnet konfigurieren kann. Frage: Was mache ich nun? Habe einen älteren, aufgerüsteten imac und will einfach nur ab und zu halbwegs flott ein wenig ebayen, mails checken und sonstwie das leichte leben genießen. Muss ich mir jetzt ein isdn-modem kaufen (daytrek, vigor 2200/2500, DLink Di304?) oder sollte ich ISDN besser wieder rückgängig machen? Ich brauche z. B. keine zwei Telefonnummern. Wäre dankbar für hilfreiche tipps von den experten.
     
  9. Dr. NoPlan

    Dr. NoPlan Gast

    Hi,

    willkommen erst mal.
    ich würde versuchen das rückgängig zu machen.
    Leo ist mittlerweile eh schon langsamer als DSL.

    Du solltest Dich nur beim T-Punkt schlau machen
    ob in deiner Strasse/Ort analoges DSL via Splitter
    überhaupt möglich ist. Ansonsten brauchste ISDN
    als Basis.
     
  10. HAL

    HAL Gast

    Hallo zusammen.

    Hier ein kleiner Einblick in die Funktionsweise von (A)DSL:

    ...snip...

    Kupferkabel wurden lange Zeit lediglich zur Sprachübertragung genutzt, also für
    Telefongespräche. Hierbei muss man wissen, dass die Telefonie lediglich Frequenzen
    von bis zu 4 kHz belegt, Kupferkabel jedoch einen Frequenzbereich von bis zu 1,1
    MHz anbieten. Rein theoretisch ließe sich also das über 250-fache an Informationen
    über Kupferkabel vermitteln. Da es in hohen Frequenzbereichen jedoch zu
    Störungen kommt und immense Datenverluste zu beobachten sind, werden
    Kupferkabel lediglich bis zu einer Frequenz von 120 kHz genutzt. Um die zuvor nicht
    genutzte Differenz zwischen besagten 4 und 120 kHz nutzen zu können, musste
    man die Kupferkabel lediglich "splitten".

    Vom DSL-Modem nun wird die Kupferleitung in drei Kanäle aufgeteilt. Der erste Kanal
    ist der so genannte "POTS"-Kanal ("Plain Old Telephone Service"). Er deckt den
    eigentlichen Telefondienst ab, also die Sprachübermittlung. Die beiden anderen
    Kanäle dienen der Übermittlung von Daten, wobei der eine Kanal für Upstreams und
    der andere Kanal für Downstreams zur Verfügung steht.

    Wenn Sie beispielsweise eine eigene Homepage betreiben und diese um neue
    Inhalte ergänzen wollen, müssen Sie Daten auf den Server Ihres Providers laden -
    das ist der Upstream. Laden Sie hingegen Daten von Seiten anderer Anbieter
    herunter - beispielsweise Musikstücke im MP3-Format -, so spricht man von
    Downstream. Kurz gesagt: Ein Kanal sendet, der andere empfängt - und mit dem
    dritten telefonieren Sie.

    In den Vermittlungsstellen wiederum sind es digitale Modems, die dafür sorgen,
    dass Sprache und Daten getrennt werden - erst die dort stattfindende
    Unterscheidung lässt den Verbraucher das Kupferkabelnetz für Sprach- und
    Datenübertragung zugleich nutzen.

    ...snip...

    Quelle: DSL-Magazin.de
     
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