Gebrochenes Display: Ist der Apple Kundenservice frech?

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  1. macMary

    macMary Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hallo euch!

    Mein zwei Jahre altes g4 iBook 14inch lebt seit über einem Jahr mit einem RISS in der Pixelschicht hinter dem Display-Glas. (Was weiß ich, wie das genau heißt.) :(
    Harmlos fing es damals (innerhalb des ersten Garantiejahres) mit einem feinen Haarriss mitten im Display an, der sich dann genüsslich über den ganzen Bildschirm ausbreitete und nun von der linken unteren Ecke in einem Bogen zur rechten unteren Ecke des Displays verläuft. Inzwischen ist auch viel Pixelflüssigkeit verlaufen und ich habe einen dicken dunklen Balken im Bild. Ich habe das iBook nicht unsachgemäß behandelt, also nicht runterfallen lassen, gestoßen, erhitzt oder mich gar drauf gesetzt! Eines Tages war einfach dieser feine Riss da. Von außen ist das Displaygehäuse völlig intakt. KENNT JEMAND EINEN ÄHNLICHEN FALL?
    Natürlich habe ich mich gleich an verschiedene authorisierte Apple Händler in Berlin gewendet. Gravis wusste gleich, dass ich dem Display von hinten einen Stoß mit einem spitzen Gegenstand verpasst hatte! (Nein, habe ich nicht.) Und die anderen haben mich direkt an die Apple-Kundenhotline verwiesen.
    So, und nach einigem hin und her, einer Menge Telefonkosten und viel in emails und Fotos vom iBook investierte Arbeit hat man mir nach stetem Drängen auf eine Lösung dann endlich im Dezember letzten Jahres mitgeteilt, dass Apple keine Präzedenzfälle schaffen möchte und mir deswegen keinen Bildschirm ersetzen wird. :mad:
    Ich finde, dass das eine große Frechheit ist. Wieso muss ich meine Unschuld nachweisen und warum fühlt Apple sich nicht gezwungen, Kulanz zu gewähren? :confused:

    Meine Frage also: Spinnen die bei Apple? Was soll ich tun?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2007
  2. Kujkoooo

    Kujkoooo MacUser Mitglied

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    jetzt mal real betrachtet, spinnst DU oder welcher weltanschauung gehörst du an?
    wieso bist du denn nicht beispielsweise sofort zu apple gegangen und nicht ein jahr später? dir ist schon klar dass dir keine firma der welt nach 2 jahren noch 100%ige kulanz anbieten kann?

    und achja.. zum "wieso unschuld beweisen?".. köstlich! :D
     
  3. ricci007

    ricci007 MacUser Mitglied

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    @Kujkoooo: Erst lesen, dann nachdenken und erst dann schreiben!!! Du hast nichts verstanden, was im Eingangspost beschrieben war!!! Innerhalb der Gewaehrleistung musst du eben nachweisen, dass der Defekt schon zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hat. Das hat macMary mit "unschuld beweisen" vermutlich gemeint. Voellig korrekt!

    @Threadsteller: War der feine Haarriss schon vom Kauf an, oder wie soll man sich das vorstellen?
     
  4. macMary

    macMary Thread Starter MacUser Mitglied

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    Ich habe mich noch innerhalb des ersten Garantiejahres, also kurz nach Auftreten des Problems, mit dem Apple-Kundenservice telefonisch in Verbindung gesetzt. Meine Case ID datiert auch von da!
    Damals hatten die mir vorgeschlagen, das iBook einzuschicken. Das habe ich nicht getan, weil man mir nicht versichern konnte, dass keine Kosten auf mich zu kämen oder was für Kosten im Falle des Es-ist-kein-Garantiefall! Außerdem kann ich nicht über vier Wochen auf mein iBook verzichten. Das war im Frühjahr. Der Zustand meines Bildschirms verschlechterte sich.
    Im Herbst letzten Jahres hat Apple dann die Vorgehensweise geändert und lässt das Meißte nun vor Ort bei authorisierten Händlern klären. Und ab da war ich wieder voll dabei, es mit Apple aufzunehmen. Ich hin zu den Händlern: Die Händler haben mir geraten, die Hotline anzurufen, weil sie einfach nichts mit gebrochenen Displays anzufangen wussten. Tat ich und der Apple-Kundenservice hat sich Zeit gelassen und mich drei Monate lang hingehalten, bis man mir Ende Dezember sagte: NEIN.

    @Ricci007: Gleich nach Kauf des iBooks war der Riss wohl noch nicht zu sehen. Aber es könnte sich doch um einen Material-/Baufehler (Display unter Spannung etc.) handeln, der sich erst nach einer gewissen Zeit so deutlich bemerkbar machte.
     
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