Freie Mitarbeit - ich bin ein Newbie in dieser Beziehung

Dieses Thema im Forum "Freelancer Forum" wurde erstellt von bin_ichs?, 25.10.2005.

  1. bin_ichs?

    bin_ichs? Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hat zwar nix mit Webdesign etc. zu tun, aber ich frage mal trotzdem hier, denn einige haben mit der Rolle als freier Mitarbeiter sicher Erfahrungen...

    Ich könnte als freiberuflicher Mitarbeiter bei einer medizinischen Zeitschrift bzw. einem Web mitarbeiten. Dort geht es darum Texte zu überarbeiten und zu verfassen. Grundsätzlich hab ich mit sowas keine Probleme und auch Spass dran. Nur: Ich kenne mich mit diesem Status "freien Mitarbeit" rein gar nicht aus - und ich möchte da nicht irgendwas Fragwürdigem auf den Leim gehen. Immerhin könnte ich damit meine Arbeitslosigkeit beenden.

    Meine vordringlichsten Frage:

    - was sind die grössten Fallstricke, auf die man bei einem solchen Dienst- oder Werkvertrag achten muss?

    - was muss man mindestens gezahlt bekommen, damit netto etwas übrig bleibt? Immerhin muss man sich ja selbst sozialversichern, trägt Krankheitsrisiko etc.

    - was gibts sonst nch für Spontantipps?

    Für ein paar Hilfestellungen wäre ich dankbar.

    bin_ichs?
     
  2. Difool

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    hi,

    - Sozialversicherung montl.: ca. €150 - €200
    - Krankenversicherung montl.: ca. €180 - €220
    - UmSt. je nach Verdienst 16% davon
    - Freiberufl. beim Finanzamt beantragen z.B. > Texter
    - Beim Arbeitsamt eine Ich-AG o.ä. beantragen > z.B. €360 unversteuert montl. plus
    - Dienst- oder Werkvertrag?? - …bei freiberuflicher Tätigkeit?
    - Verdienst aushandeln: ca. €1000 - oben offen (was kannst du / lerntest du?)

    Gruß Difool
     
  3. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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  4. gester

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    bei mir (damals freiberuflicher designer) hat es geheissen 'freier dienstvertrag' mit einem stundensatz. gibt es sowas in de auch? kopfkratz
    rob
     
  5. Difool

    Difool Frontend Admin

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    Ist mir persönlich noch nicht untergekommen.
    Was wurde denn bei dir damals damit "besiegelt", neben des Stundensatzes?
     
  6. gester

    gester MacUser Mitglied

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    hmmm, vor einem monat habe ich die alten sachen geräumt und der vertrag ist, glaube ich, auch mit dem rest weg.
    aber soweit ich mir erinnern kann, es war ein standard-vertrag mit üblichen floskeln, wie standort für die erbringung der arbeit, krankmeldungen, konkurrenzklausel (es war ein handelsunternehmen für die bankbranche, mittlerweile auch nicht mehr existiert). festgelegt war auch der mindeststundenzahl pro woche (30), ich konnte aber kommen, wann ich wollte.
    mehr wird mir wahrscheinlich nicht einfallen, aber es war ein ziemlich üblicher vertrag für die freiberufliche mitarbeiter.
    rob
     
  7. aro74

    aro74 MacUser Mitglied

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    So ein Vertrag sollte in Deutschland prima dazu geeignet sein, um ohne weiteres nachzuweisen, dass Du scheinselbständig bist. Das kann für den Auftraggeber richtig teuer werden, weil der eine Menge nachzahlen muss, wenn der Scheinselbständige feststellen lässt, dass er eigentlich abhängiger Arbeitnehmer ist. Oder?
     
  8. gester

    gester MacUser Mitglied

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    damals (8 jahre) war die scheinselbständigkeit noch kein thema. ich war bei der kasse als künstler versichert und die einzige voraussetzung war, dass meine einkünfte aus den künstlerischen tätigkeiten mindestens 50% meiner gesamteinkünfte sein sollen, sonst würde die versicherungsumstufung folgen und für mich den doppelten betrag bedeuten. die zeiten werden halt härter ;)
    rob
     
  9. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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  10. bin_ichs?

    bin_ichs? Thread Starter MacUser Mitglied

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    Danke an euch - das hilft mir schon mal weiter.

    Heute mittag werde ich Genaueres über das Ganze erfahren. Ich bin sehr gespannt, aber auch sehr skeptisch. Aber erstens ist es eine Möglichkeit, die Arbeitslosigkeit zu beenden, und zweitens interessiert mich das inhaltlich doch sehr.

    bin_ichs?
     
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