Frage: elgato eye-tv 200 oder formac studio dv?

Dieses Thema im Forum "Peripherie" wurde erstellt von Rogewo, 27.03.2004.

  1. Rogewo

    Rogewo Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi,
    hier eine Frage zum Thema digitales Video: ich habe diverse Videos, die ich digitalisieren möchte. Nun gibt es die beiden o.g. Geräte und ich weiss nicht, was das sinnvollere ist: der elgato erzeugt mpeg 2 und hat ein einfaches Schnittprogramm. Vorteil: relativ kleine Datenmengen.
    Der formac erzeugt DV-format, also grosse Datenmengen, dafür kann ich sioe aber in iMovie und dann iDVD direkt bearbeiten.
    Kann ich die mpeg 2 Dateien des elgato auch (einfach) in DV-Daten umwandeln, und wenn ja, wie?

    Thx,
    Rogewo:rolleyes:
     
  2. jonasroe

    jonasroe MacUser Mitglied

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    Schau doch einfach mal bei Versiontracker.
    Dort gibt es sicher so ein Programm um mpeg 2 Dateien in DV-Daten
    zu konvertieren.
     
  3. tt030

    tt030 MacUser Mitglied

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    Ich habe die Formac-Lösung, ein Freund die Elgato 200 USB. Zwischen beiden liegen Welten!!! Das geht bei der Auflösung los, die Elgato hat nur die Hälfte, die Formac-Lösung volle DVD (DV)-Größe (720x576). Das DV-Format ist voll schnittfähig ABER!!!! IM GEGENSATZ ZU DEN TOLLEN VERSPRECHUNGEN kannst du den Weg iMovie-iDVD-fertig voll vergessen. WEIL DAS SCH...iMovie-Tool nur max. 4Gb-Schnipsel unterstützt als Clips und ein DV-Fernsehfilm rund 20Gb auf die Waage bringt. Also keine falschen Hoffnungen machen! Auf der anderen Seite ist das MPEG2-Format der Elgato-Lösung *******e auf dem Mac, da von Quicktime aus dieses Format nicht schnitt- oder exportfähig ist, es kommt nur halt das Bild heraus, kein Ton. Ich habe hier auch mit MPEG2 zu tun, weil es vom PC kommt (mit Hauppauge aufgenommen). Man muß das im Anschluß demuxen und den Ton nach Wav wandeln (beides mit MPEG2 Works (free)), danach ist die Sache weiterverarbeitbar. Diese Arbeitsschritte entfallen beim Formac. Der hat eine integrierte Schnittlösung oder man nimmt halt Final Cut (konnte ich günstig mit meinem neuen Mac miterwerben) und kann dann sehr komfortabel arbeiten und exportieren (z.B. hervorragend nach 3ivx, sieht TAUSENDMAL besser aus als die MPEG4-Variante und ist nur 1/3 bis halb so groß, wie die MPEG2-Dateien gleichgroßen Materials). Außerdem kannste natürlich auch mit Quicktime Pro schneiden, allerdings nicht framegenau.
    Außerdem ist die Elgato USB 1.0. da kommen nicht gerade viele Bits sehr schnell auf den Schirm, die Formac Firewire. Mit der Formac kannst auch Audio mit 48kHz aufzeichnen und wunderschön Video wandeln, falls die Bandqualität nicht schon zu stark runter ist (dann gibt es Sync-Errors und Sprünge im Material).
    Die Software zur Formac ist bei mir etwas buggy (z.B. wird, wenn man im Vordergrund während einer Aufnahme ein anderes Fenster hatte und danach das Aufnahmefenster nach vorn holt mit Mausklick, nur noch Standbild aufgezeichnet und gezeigt. Auch verschwindet beim Aufzeichen nach einer einer Weile der Ton, nicht in der Aufnahme, aber mithören kann man halt nicht mehr), aber es gibt auch alternative Aufzeichnungssoft.
    Außerdem ist die Formac SEHR teuer.
    Insgesamt finde ich die Formac-Lösung aber trotzdem gelungener und kann sie empfehlen.
     
  4. JWolf

    JWolf MacUser Mitglied

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    Wenn ich mich recht erinnere, sind es sogar nur 2GB oder ein 10 Minuten-Clip.
     
  5. tt030

    tt030 MacUser Mitglied

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    ...ups, stimmt! Es war sogar noch unbrauchbarer...
     
  6. FreeJack

    FreeJack MacUser Mitglied

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    Elgato TV FireWire

    Es gibt ein neues Modell von Elgato ... mit FireWire das kann dann auch 720x576. Womit der Nachteil entfallen würde.

    Mein Eindruck von iMovie/iDVD ist, daß die nicht für Fernsehe/Kino-Filme gemacht wurden sondern ausschließlich für DV Geschichten. Ich halte beide für bedingt benutzbar. :-(

    Software wie VirtualDub für den PC gibt für OSX nicht, so daß Du auf die beigefügte Software des Herstellers angewiesen bist.

    Wenn Du mit iMovie/iDVD Klasse klar kommst, ist vielleicht die Formac Lösung die bessere. Wenn beide ein Problem für Dich sind, bist Du mit der Elgato eventuell besser dran.

    Grundsätzlich würde ich jedoch empfehlen die Sachen hinterher nach DivX/3ivX zu konvertieren. Die Datenmegen fällt ERHEBLICH bei RICHTIG GUTER Qualität :)

    Und es gibt nicht nur alle Codecs für OSX, sondern mit DivA auch komfortables Programm, daß Dich beim Konvertieren unterstützt.

    Hinweis zu MPEG2: Quicktime unterstützt das Format nicht, Du mußt erst ein KOSTENPFLICHTIGES Quicktime.Component kaufen. Erst dann funktionieren auch die meisten Tools, weil die nun einmal die QT-Routinen benutzen.

    Wobei mein Eindruck von DV zu MPEG2 ist ... Größenverhältnis 10:1 (subjektiv), MPEG2 zu DivX ... 5:1 (eher größer), wenn Du also Filme mit 2GB DivX hast, dann können daß RIESIGE DV Datenmengen werden. Ist vielleicht noch ein Grund gegen DV .....

    FreeJack
     
    Zuletzt bearbeitet: 04.04.2004
  7. alterschwede

    alterschwede Gast

    Welche alternative Software kann ich denn beim Formac zum aufnehmen verwenden?
     
  8. tt030

    tt030 MacUser Mitglied

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    ViDi.

    defekter Link entfernt

    Was die MPEG2-Wandlung nach DivX angeht: auch mit der QT-Komponente ist die nicht direkt möglich!!! Man kann nur das Bild wandeln, der Ton bleibt auf der Strecke. Also langer Weg, siehe oben.

    Habe gerade 3h:37min DV aufgezeichnet. Das sind exakt 43,3Gb Daten in einer Datei. Final Cut hat die ohne Murren akzeptiert. Zum Schneiden kann man rasant schnell in der Datei scrollen, Export in 3ivx geht in Echtzeit, pro Stunde fallen (bei 150% Qualität) rund 700Mb an, also kann man mit 'nem 2,5 Gb großem Divx nach 3,5 Stunden Arbeit des G5 rechnen.
     
  9. Rogewo

    Rogewo Thread Starter MacUser Mitglied

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    THX, weiss jetzt, was ich mache...

    Danke an alle, die sich hier Gedanken zu meiner Frage gemacht haben. Habe inzwischen wohl die richtige Lösung. Es ging übrigens, hatte ich wohl leider nicht erwähnt, um die neue Firewire-Lösung von elgato. Die mpeg2-Dateien, so habe ich inzwischen gelernt (und auch ausprobiert), kann man einfach in Toast 6 ziehen und von dort dann exportieren, dabei entstehen dann wieder Daten im DV-Format, die man entsprechend nachbearbeiten kann- geht vor allem um alte Videos, die ich von meiner Familie habe und alte Sachen, die ich mal im TV aufgenommen hatte, will nun weg von analog und die guten Sachen nach und nach auf DVD bringen.Also, nochmals danke,
    Rogewo
     
  10. pagodeiro

    pagodeiro MacUser Mitglied

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    Hi Leute,
    als das mit iMovie kann ich so nicht stehen lassen, denn ich habe schon stangenweise Videospielfilme nur mit iMovie aufgezeichnet, ev. nachbearbeitet etc. Dazu verwende ich die Dazzle Hollywood-Bridge, die von S- oder C-Video nach DV konvertiert (Firewire). Dazzle wird von iMovie als Kamera erkannt und kann ferngesteuert werden. Ich habe iMovie-Projekte gemacht mit über 3 Stunden (Lehrvideos, Gitarrenkurs etc...), geschnitten, mit Markern versehen und dann in DVD-Studio-Pro2 Menüs gemacht, die Marker als Menüpunkte benutzt und so ein richtiges interaktives Projekt gebrannt.
    iMovie zeichnet sehr wohl alles in 10-Minuten-Clips auf, reiht diese aber natlos aneinander, als ob es aus einem Guss wäre. Die Clipgrenzen haben nichts mit Markern zu tun und sind praktisch für die eigene Orientierung bei der Bearbeitung.
    Das einzig Blöde ist, das iDVD keinen Einfluss auf die Codierungsrate zulässt und auf 90 Minuten begrenzt ist. Man braucht also DVDStudioPro. Wenn man aus iMovie das Material exportiert, muss man "eigene Einstellungen" nehmen und dann MPEG2. Hier lässt sich über Quicktime die Qualität einstellen. Teilt man die Minutenanzahl des Projekts durch 540, erhält man eine vernünftige Datenrate, die einen Rohling füllt, vorrausgesetzt, man wandelt den Ton dann in Dolby um.

    Zu EyeTv200 kann ich nur sagen, das war ein echter Reinfall. Das Ding funktioniert einfach nicht. Betrug und Verarschung!!! Diese Krücke passt echt nicht zu einem Mac!!!

    Pagodeiro
     
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