Förderungen vom Staat zur Existenzgründung!? 2006

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  1. kemor

    kemor Thread Starter Banned

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    Hallo zusammen,

    ich weiß, wir haben schon öfter dazu was debattiert, aber so wirklich
    finde ich grad keine aktuellen Aussagen zum Thema "Förderungen
    von Vater Staat
    " und welche "Voraussetzungen" man haben/
    vorweisen muß.

    Zu mir, ich bin knapp 29 und angestellter Grafiker (AD/CD) - war in
    kleine, mittleren und großen Agenturen - dementsprechende Erfahrungen
    mit diesen und deren Kunden (von der Kundenakquise/-führung bis zur
    RZ/Produktionsführung eigentlich soweit fitt und auf dem aktuellen Stand).

    Und nun zum eigentlichen Thema:
    És gibt doch dieses Übergangsgeld (6 Monate 160% des letzten
    Netto-Lohnen (auf 12 Monate gesehen). Nun habe ich gehört, daß dieses
    zum Ende des Jahres eingestellt werden soll? (Ich-AG gibt´s ja eh nicht
    mehr, oder? (Wollte ich sowieso nicht nutzen!))

    Muß man für dieses "Überbrückungsgeld" arbeitslos sein?

    Darf man schon zuvor eine Steuernummer haben, oder ein
    Gewerbe angemeldet haben (was evtl. nebenher läuft)? Oder
    darf man sich erst aus der Arbeistlosigkeit heraus selbstständig
    machen?

    Und wie muß ich das als "Grafiker" anstellen? Muß man auch
    als "angewanter Künstler" so einen Business-Plan erstellen???
    Hab von einer Freundin gehört, daß nicht!?

    Und wie wäre dann der grobe Ablauf - von den Behördengängen usw.
    (Gewerbe anmelden, Steuernummer beantragen/holen, Versicherungen
    ...?

    Was kommt noch???

    DANKE Euch.


    Gruß, Kemor
     
  2. Sniperstyle

    Sniperstyle MacUser Mitglied

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    Hi.

    Schau mal bei der IHK rein, da steht recht viel drin.

    Auch kannst du da anrufen und einen Termin ausmachen, die sind eigentlich ziemlich kompetent.

    Viel Glück,

    Jan
     
  3. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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  4. Hunda1b2c3

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    Hallo Kemor
    2004 war es so, das man arbeitslos sein musste um Überbrückungsgeld zu bekommen (Arbeitslosengeld+ca. 70% des ALG, 6 Mon.). Man musste auch einen Businessplan erstellen und Deine Geschäftsidee musste von jemanden wie z.B. Steuerberater, IHK und vor allem vom Arbeitsamt befürwortet werden. Das Arbeitsamt prüft mittlerweile sehr genau Deine Idee. Heute höre ich immer öfter das ÜG nicht genehmigt wird. Ich habe damals selbst ÜG bekommen.
    Gruß
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2006
  5. falkgottschalk

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    Das mit der strengen Prüfung habe ich auch schon mehrfach gehört.
    Ausserdem sind wohl einige der Beamte noch auf dem Trip, dass man erst mal seinen evtl. alten Job hinschmeisst und dann mit der eigenen Firma bei Adam und Eva anfängt => also absolute Vorsicht beim Gründen einer Gesellschaft bzw. Anmelden eines Gewerbes. Erst beraten lassen, dann handeln.
    Dass es in die meisten Beamten-Hirne nicht reinzubekommen ist, dass das Aufbauen eines Unternehmens, von dem man leben will, eine ganze Menge Vorlauf braucht, bleibt davon unberührt. Die glauben teilweise immer noch, dass man vom ersten Tag der Selbständigkeit an davon locker und problemlos leben kann. Dass man als Selbständiger, gerade in der Anfangsphase, oft am Monatsende nicht weiss wovon man die Miete oder den Strom bezahlen soll, das kann sich der durchschnittliche Beatme oft absolut nicht vorstellen. (Wie auch; der Staat ist faktisch pleite, aber er bekommt nach wie vor seine Kohle. Egal, wo die herkommt...)
    An Deiner Stelle würde ich mich mindestens von 2 verschiedenen Seiten beraten lassen wie das läuft. Du wirst 2 verschiedene Antworten bekommen, die sich zu 70% decken. Mehr als diese 70% würde ich nicht glauben.
     
  6. Al Terego

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    Genau dafür ist doch das Überbrückungsgeld gedacht, das Dich in den ersten sechs Monaten Deiner Selbstständigkeit in einer nicht unbeträchtlichen Höhe unterstützt. Was ein einzelner Beamter denkt, ist doch ziemlich egal, oder? Das Konzept ist jedenfalls absolut super.
     
  7. Difool

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    Die Anträge auf Überbrückungsgeld oder Existenzgründerzuschuss sind noch
    bis zum 30.06.2006 möglich.

    Danach ist finito! Imho. *the applaus goes out to the cdu* :rolleyes:
     
  8. falkgottschalk

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    Ich sage ja auch nicht, dass die Idee schlecht ist.
    Nur die Denke, dass Du vor Genehmigung praktisch absolut nichts, nada, niente für "Deine" Firma machen darfst, das ist ziemlich daneben.
    Wenn Du es z.B. "richtig" machen willst und z.B. eine GmbH gründen willst - das darfst Du erst machen, nachdem das Überbrückungsgeld läuft; aber leider kann selbst der Eintrag ins Handelsregister mal mehrere Monate dauern. Es wäre irgendwie einfacher, wenn man den ganzen Vorlauf vorher machen könnte und dann richtig loslegen.
     
  9. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    @falkgottschalk:
    natürlich wäre es irgendwie einfacher. ich will ja unsere regierung nicht mehr in schutz nehmen als nötig, aber sie ist nicht dazu da, jeden einzelnen ans händchen zu nehmen und in ein neues leben zu begleiten.
    unternehmer sein bedeutet auch, ein risiko zu tragen. voll und ganz. und oft ganz allein. und es gibt immer mittel und wege, schon vor existenzgründung „etwas für die firma zu machen“, wenn man es geschickt anstellt. das muss auch nicht alles zwingend illegal sein.

    dass dieses modell mitte 2006 ausläuft, ist allerdings eine sauerei. :(
     
  10. kemor

    kemor Thread Starter Banned

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    Ähhh - na super!
    Damit ist das wohl gestorben - bsi dahin habe ich kein gescheites Konzept
    zusammen, oder reicht der eigentliche Antrag ersteinmal aus???
     
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