fester freier

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  1. büro schmitz

    büro schmitz Thread Starter MacUser Mitglied

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    hallo zusammen,
    vorweg, ich habe gesucht, aber keinen passenden thread gefunden. :rolleyes:

    ich bin freie grafikerin und habe von einer agentur das angebot bekommen dort fest zu arbeiten.
    darauf möchte ich aber nicht komplett eingehn, weil ich die selbstständigkeit nicht aufgeben will.

    daher die alternative: feste freie.
    werde vorschlagen 3 tage die woche.

    wie gehe ich genau vor, was muß ich beachten?

    wir einigen uns auf eine pauschale.
    dafür schreibe ich dann jeden monat rechnungen?
    wie vermeide ich die scheinselbstständigkeit? – reicht es, wenn ich noch andere aufträge habe oder darf ich einen gewissen prozentualen satz nicht mit der festen freien stelle überschreiten?

    wäre ganz toll, wenn es hier 'feste freie' gibt, die mir tipps geben könnten!!


    :D
    vielen dank für eure hilfe
    das büro schmitz
     
  2. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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  3. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Hallo Büro, willkommen im MacUserForum!

    Du setzt Dich den Verdacht der Scheinselbstständigkeit
    aus, wenn Du nur für einen Auftraggeber tätig bist.
    Du darfst nicht auf Dauer nur für einen Auftraggeber
    tätig sein und keine festen Arbeitszeiten haben.

    Trifft dies nicht zu, bist Du sozialversicherungspflichtig
    und wirst lt. Gesetz als Arbeitnehmer behandelt.

    Von einem gewissen Prozentsatz an anderen Aufträgen
    ist mir nichts bekannt. Es müssen nur andere Kunden
    in Deinem Portfolio sein.


    Gruss Jürgen
     
  4. büro schmitz

    büro schmitz Thread Starter MacUser Mitglied

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    vielen dank, das hilft schonmal.

    ich dachte, ich dürfte vielleicht eine gewisse summe nicht überschreiten.
    bzw. die feste freie tätigkeit dürfte nicht mehr als 50% meiner einnahmen betragen. aber das läst sich ja zeitweise nicht vermeiden!?

    wer kann denn wie meine arbeitszeiten überprüfen?

    sorry, aber in diesen dingen bin ich etwas unbedarft...:o

    das büro grüßt zurück
     
  5. JürgenggB

    JürgenggB MacUser Mitglied

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    Hallo Büro,

    das könnte zum Beispiel das Finanzamt bei einer
    Betriebsprüfung entdecken. Ausserdem überwachen
    die Sozialversicherungen dies sehr genau. Kritisch
    ist es, wenn Du Inhouse arbeitest.

    Hast Du überhaupt vor, Dich um andere Klienten
    zu kümmern? Wenn Du drei Tage die Woche fest
    nur für einen Kunden bei ihm im Büro arbeitest,
    dann hast Du ja so gut wie keine Zeit für Neuaquise.

    Hieer kannst Du Näheres erfahren…
    http://www.asstel.de/Asstel/de/fln/ratgeber/rg-beruf/recht-ber/schein-ber/Scheinselbststaendigkeit.html

    Gruss Jürgen
     
  6. avalon

    avalon MacUser Mitglied

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    Man muss es halt nur geschickt genug machen.
    1. Nicht nach Stunden sondern Projekten abrechnen.
    2. Dringend noch 2-3 andere Kunden haben, die auch pro Montat Rechnungen kriegen.

    PS: Der Staat macht es schon schwer genug für Leute die arbeiten wollen, da darf auch schon mal geschummelt werden (das ist meine Zwangsmoral :D)

    Allerdings geht eine FREIE Anstellung als FESTER nun wirklich nicht, wenn es der einzige Kunde ist.
     
  7. spoege

    spoege Gast

    Ich habe dazu die Informationen, das die frühere Definition der "Scheinselbstständigkeit" verändert worden ist.

    Es spielt keine Rolle, wieviel Auftraggeber du hast. Du kannst mit einem Auftraggeber selbstständig sein – und mit fünfen scheinselbstständig.

    Scheinselbstständig ist immer nur das Auftragsverhältnis, niemals die ganze Person: Wenn einer meiner Verträge als scheinselbstständig eingestuft wird, kann ich trotzdem für meine anderen Kunden als Selbstständiger weiterarbeiten.

    Für Dich liegt eine Scheinselbstständigkeit vor, wenn deine Arbeitsverhältnis bestimmte Kriterien erfüllt:
    * Bist du weisungsgebunden?
    * Bist du in den Betrieb des Arbeitgebers eingebunden?
    (also: arbeitets du in den Räumen des Auftraggebers, hast du dort einen festen Arbeitsplatz, eine eigene Tel.-Nummer, wirst du eingeteilt, bist du an Dienstpläne eingebunden, kannst du Aufträge ablehnen, etc.)

    Wenn der Verdacht auf ein scheinselbstständiges Arbeitsverhältnis entsteht, wird eigentlich die BfA tätig, weil der ja deine Sozielversicherungsbeiträge entgehen.
    Bei der solltest du dich vielleicht vorher besser erkundigen.
    Wenn es bei dir so ist, dass der Auftraggeber dich am liebsten einstellen würde, sehe ich Schwierigkeiten für deine Konstruktion. Das Risiko geht nämlich der Auftraggeber ein, nicht du, wenn ein Vertrag als scheinselbstständig eingestuft wird. (Die Paragraphen zur Scheinselbstständigkeit sind zum Schutz der Auftrag- und Arbeitnehmern da.)
     
  8. hard2handle

    hard2handle MacUser Mitglied

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    Ich glaube nicht dass der Arbeitgeber/Auftraggeber etwas dagegen hat, er wird sich vertraglich absichern, dass der Auftragnehmer ihm meldet falls Scheinselbständigkeit droht. Ist nämlich möglich (mir bei einem grossen Unternehmen passiert).

    Das Problem ist vielmehr, dass man sich zu sehr auf einen Kunden fixiert und in Abhängigkeit gerät. Fallen die Aufträge dann weg, fällt man in ein tiefes Loch...
     
  9. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    Dies ist auch meine Erfahrung.
    Mit meinem Hauptkunden habe ich zusätzlich zu einem Vertrag, der meine Rechte und Pflichten als freier Mitarbeiter und andererseits seine Rechte und Pflichten als Kunde aufzeigt, eine Vereinbarung (Formschreiben) getroffen, der ihn als Auftraggeber von Ansprüchen und Forderungen meinerseits im Falle eines Konflikts zu o.g. Thema freistellt. Dies ist bei Kunden ab einer bestimmten Größe gängige Praxis.
     
  10. Girgl42

    Girgl42 MacUser Mitglied

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    habs genauso geregelt...
     
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