Farbprofile

Dieses Thema im Forum "Drucktechnik" wurde erstellt von iroy, 29.12.2004.

  1. iroy

    iroy Thread Starter MacUser Mitglied

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    ich habe hier im InDesign eine arbeit geschrieben und möchte das teil jetzt drucken lassen. das ganze muss nicht professionell oder perfekt werden, aber ich habe von diesen 'farbprofilen' gehört...und wenn es ohne grossen aufwand möglich ist, die 'farbechtheit' zu steigern, dann wäre das schon nützlich...

    in anderen threads zu diesem thema habe ich überhaupt nichts verstanden, ich habe auch nicht die zeit mich tiefer damit zu beschäftigen (muss morgen in den druck)...

    meine bilder sind alle bereits CMYK...

    im InDesign hat es eine eine recht grosse auswahl an voreinstellungen, wie z.b. 'Colorsync Workflow' oder 'Europe Prepress Defaults'...

    welche einstellung soll ich wählen?
    muss ich das dokumnet dannach auch noch in diesen farbraum konvertieren?

    thxs

    have a nice day
    roy
     
  2. derJo

    derJo MacUser Mitglied

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    Mit Farbprofilen kann man SEHR viel machen, aber wenn man keine Ahnung hat, sollte man beim instellierten Standart bleiben!!! Sonst kann man auch SEHR viel Sch... bauen. Schau dir lieber die Bilder In Photoshop nochmal an und drehe da was an den Farben, wenn es sein muß. Also: Mach dir keinen Kopf - ab damit in den Druck!

    Schöne Grüße

    Jo
     
  3. Dr. NoPlan

    Dr. NoPlan Gast

    So sollten in InDesign die Farbeinstellungen aussehen. ;)
     
  4. metron

    metron MacUser Mitglied

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    Deaktiviere am besten das Farbmanagement. Arbeite selbst in der Druckvorstufe und nur max. 5% aller Drucksachen werden mit echtem Farbmanagement verarbeitet. Das muss dann vom Monitor bis zur Druckmaschine angepasst werden.
    Also Farbmanagement raus und ab zum Druck.
     
  5. iroy

    iroy Thread Starter MacUser Mitglied

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    vielen dank erstmal an alle...

    nur weiss ich jetzt immer noch nicht recht, was ich machen soll...

    hat 'Dr. NoPlan' überhaupt keinen plan, wenn er mir diese farbeinstellungen empfiehlt :)D) und ich soll tatsächlich die finger davon lassen oder ist es genau umgekehrt?

    wenn ich noch ein paar zusätzliche meinungen hören könnte, wäre es leichter sich festzulegen...thx

    have a nice day
    roy
     
  6. Dr. NoPlan

    Dr. NoPlan Gast

    ... bei mir klappts, warum solltest kein Farbmanagement verwenden! kopfkratz
     
  7. Ogilvy

    Ogilvy MacUser Mitglied

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    wenn die Druckerei nach ISO druckt,
    würde ich diese Einstellungen ver-
    wenden.
    [​IMG]

    Die verwenden Profile bekommts
    du bei der European Color Initiative.

    Wenn du es absolut richtig machen
    willst, solltest du dich vorab informieren
    in welchem Verfahren und mit welchen
    Profilen deine Druckerei arbeitet.

    Ob du für deine Arbeit jetzt Color-
    Management einsetzt oder nicht,
    hängt von deinem persönlichen
    Anspruch für Qualität ab.
    Mit deaktivierten Colormanagement
    (Bild haben deswegen trotzdem
    einen Arbeitsfarbraum, indem
    sie bearbeitet worden sind) müßten
    „eigentlich“ dennoch akzeptable
    Ergebnisse zu erwarten sein.



    Gruß
    ck
     
  8. marshallgrobi

    marshallgrobi MacUser Mitglied

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    Genau! Aber zwei Dinge gibt es dringend zu bedenken.

    1. Bei CMYK sollte immer das Profil der Offset-Druckmaschine angegeben werden, auf der das Objekt gedruckt wird.

    (das von DrNoPlan benutzte Euroscale coated v2 [Euroskala auf gestrichenem Papier] ist eine brauchbare Pauschal-Möglichkeit, wenn der Drucker kein eigenes Profil hat, aber was ist, wenn auf einer Zeitungsrotation auf ungestrichenem Papier gedruckt wird? Oder gar auf einer Digitalmaschine?)

    2. Die Umwandlungsoptionen (anders ausgedrückt: der Rendering-Intent): Absolut farbmetrisch ist für die Umwandlung von Farben in Text oder Strichgrafiken geeignet, da hierbei versucht wird, alle Farben identisch abzubilden, nicht abbildbare Farben werden auf den nächst erreichbaren Wert verschoben.
    Für Fotos ist der Perceptual Rendering-Intent besser. Er ändert zwar letztlich alle Farben, behält aber die Verhältnisse der Farben untereinander bei, was für die Wahrnehmung durch das menschliche Auge wesentlich ausschlaggebender ist.

    Indesign ist also in der Zwickmühle, weil es nur auf einen Rendering-Intent gestellt werden kann, der für das eine richtig ist für das andere aber nicht ganz so optimal.

    Deshalb würde ich so vorgehen:
    Farbmanagement in Photoshop bei der Umwandlung von RGB in CMYK mit den entsprechenden Profilen und Perceptual benutzen (Profile einbetten nicht vergessen), in Indesign Farbmanagement ausschalten und alle dort angelegten Farben schon als CMYK anlegen, damit z.B. ein Pantone gar nicht erst umgewandelt werden muss.
    Abhängig ist diese Wahl aber auch von der Art des Dokumentes: habe ich ein Foto-freies mit Pantone-Farben aufgebautes Dokument, kann ich es über Indesign-Farbmanagement und Absolut farbmetrisch in den Farbraum der Druckmaschine umandeln lassen.

    Ganz prima nach zu lesen in: »Die Postscript & PDF-Bibel« von Merz und Drümmer, ISBN 3-935320-01-9, Seite 216 ff
    Grüße,
    mg
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.12.2004
  9. iroy

    iroy Thread Starter MacUser Mitglied

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    jetzt wird's wieder ziemlich kompliziert.

    habe ich das richtig verstanden, dass ich, wenn ich 'Euroscale coated v2' verwende, eigentlichnichts 'verunstalten' kann? dann werd ich wahrscheinlich diese option wählen.

    in meiner druckerei haben die noch nie was von farbmanagement gehört. die erhalten einfach PDF's und klicken dann 'Drucken'.


    thxs

    have a nice day
    roy
     
  10. marshallgrobi

    marshallgrobi MacUser Mitglied

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    Hi,
    frag Deine Druckerei nochmal, ob sie Euroskala auf gestrichenem Papier druckt. Wenn ja und Du mit ein paar (sicher nicht massiven) Farbveschiebungen in deinen Bildern leben kannst, nimm Dr.NoPlans Einstellungen.
    Grüß,
    mg
     
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