DSL-"Dialer" - gefährlich für Mac?

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  1. Mirzel

    Mirzel Thread Starter MacUser Mitglied

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    "DSL-Dialer"- gefährlich für Mac?

    Bin gerade auf einem meiner Streifzüge durchs Netzchen auf die Meldung gestoßen, dass es jetzt DSL-Dialer gäbe; soweit sogut - wir als Mac-User mit DSL-Einwahl sind ja doppelt geschützt, dachte ich: Dialer-Programme können sich (bislang) nicht im MacOS festsetzen, und mit DSL ginge es ja ohnehin nicht.

    Doch, so wie´s aussieht, haben diese neuen "Dialer" gar nicht mehr die Absicht, sich wie die alten Dialer-Programme auf dem Computer einzunisten; es sind keine Dialer - also Einwahl-Programme - im klassischen Sinne, sondern eine anklickbare Einverständniserklärung, dass der Abrechnungsmodus geändert wird.
    Auch bei DSL.
    Auch beim Mac-User.
    Sieht so aus, als wenn die glücklichen "Ich-bin-ja-doppelt-geschützt!"-Zeiten vorbei wären.

    Oder?

    Lest´s selbst:

    http://www.netzwelt.de/news/70146-achtung-jetzt-kommt-der-dsldialer.html

    - ja, es geht vorerst nur über Österreich, aber das ist in der immer kleiner werdenden Welt ja kein Problem mehr (bin vor kurzem über einen "normalen" Dialer - "Bitte `OK´ eingeben" - gestolpert, der im "Impressum" preisgab, dass der Vertreiber in der Schweiz sitzt. Dortselbst dürfen Dialer wie dieser nicht mehr eingesetzt werden, also gehen die Schweizer jetzt offensichtlich den übrigen deutschsprachigen Raum an).

    Achach, die Welt ist so böse....

    raunt
    -Mirzel.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14.03.2005
  2. Saski

    Saski MacUser Mitglied

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    Wenn ein Programm runtergeladen und installiert wird, wie bei bisherigen Dialern: nein. Aber ich glaub die waren auch nur beim Internet-Explorer ein Problem, weil er der einzige Browser ist, der ohne zu fragen einfach mal so was irgendwohin installiert.

    Wenn man nur draufklicken muss, und die dann ihrerseits Irgendwas an die Telekom schreiben: ja - da hilft nix, ausser eine wissende Telekom ;)
     
  3. Mirzel

    Mirzel Thread Starter MacUser Mitglied

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    Tja, die Telekom...

    ... die hat nicht unbedingt großes Interesse bewiesen, als es bei mir um eine andere Sache ging...

    Dat Dusselige daran ist ja dann auch, dass man selbst nichts mehr in der Hand (sprich auf der Festplatte) hat, um zu belegen, dass man NICHTS angeklickt hat, denn dieser DSL-"Dialer" lädt sich ja nirgendwo mehr hin; er braucht ja nur ein "Einverständnis-Klick", den man bequem unter irgendeinem Link-chen (z.B. unter einem anklickbaren JPG) verstecken kann.

    Versuch´ doch mal der Telekom zu beweisen, dass Du etwas NICHT (oder ohne besseres Wissen) gemacht hast.

    In dubio contra reo.

    Tschä -
    wie ich schon bemerkte: die guten Zeiten sind vorbei

    -M.
     
  4. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    Wenn es eine anklickbare Einverstaendniserklaerung ist, die der Anwender aktiv bestaetigt, sollte es auch auf dem Mac kein Problem sein die wirksam werden zu lassen. Wenn das Ding auf dem Mac laueft und es irgendeine Form der Kostenabrechnung von ueber DSL in Anspruch genommene Dienste in DE gibt.

    Wer sagt denn bitte, dass der Mac 'doppelt geschuetzt' ist wenn der Anwender auf etwas klickt, was er sich nicht vorher genau angeschaut hat. Wer das glaubt, der hat definitiv was falsch verstanden.

    Cheers,
    Lunde
     
  5. Serial_tk

    Serial_tk MacUser Mitglied

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    Das kann man bestimmt bei seinem provider deaktivieren! Hoffe ich! :D
     
  6. Mirzel

    Mirzel Thread Starter MacUser Mitglied

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    Na, das isses ja gerade - es MUSS ja gerade NIX mehr auf dem Computer laufen. Es geht nur um ein "Einverständnis-Klick" - der Rest passiert zwischen dem Provider und dem Dialer-Host.

    -M.
     
  7. tanzblume

    tanzblume MacUser Mitglied

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    Mal ganz ruhig. Bei dem besagten Dialer handelt es sich um keinen Dialer, vielmehr wird anhand der IP festgestellt, wer zu einer bestimmten Zeit diesen Dienst in Anspruch genommen hat. Man spricht hier auch von IP-Payment, desweiteren muß der Dienst vom Provider unterstützt werden, da dieser ja die IP-Zuordnung an das Unternehmen weiterreichen muß. Dies dürfte nach gültigem Recht aber nicht so ohne weiteres möglich sein, da nur die Staatsanwaltschaften bisher Einblick in diese Daten haben.
    Um mich trotzdem abzusichern, habe ich meinem Provider befragt und gleichzeitig einer Weitergabe für diesen Dienst widersprochen, als Antwort habe ich eine Mail bekommen, daß 1und1 diesen Service bisher nicht unterstützen will, somit bin ich und jeder 1und1 Kunde vorerst auf der sicheren Seite.

    Wer mehr zu diesem Thema wissen will, sollte mal folgende Seite (www.rokop-security.de) aufsuchen.
     
  8. Al Terego

    Al Terego MacUser Mitglied

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    @mirzel
    Na dann klick doch einfach nicht auf Checkboxen im Web, bei denen Du nicht sicher bist, dass sie nicht ganz koscher sind. Muss ja nicht sein, oder?
     
  9. Lynhirr

    Lynhirr Gast

    Es läuft immer auf dasselbe hinaus: Erst denken, dann klicken. ;)

    Im Büro surfen die auch auf allen möglichen schrägen Seiten und klicken munter auf alles was blinkt. Promt sind alle Rechner verseucht :rolleyes:
     
  10. Mirzel

    Mirzel Thread Starter MacUser Mitglied

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    Holla -
    erst lesen, dann quaken, Fröschchen:
    mir geht´s um verdeckte/versteckte Checkboxen. So wie bei html-mails von Spammern: hier genügt ein Pixel, um ´ne Rückmeldung zu geben.

    -M.
     
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