Drucker: Wie giftig?

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  1. Spacemojo

    Spacemojo Thread Starter MacUser Mitglied

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    Hi!
    Mein iMac steht in dem Zimmer, in dem ich arbeite und schlafe. Jetzt brauche ich einen neuen Drucker.
    Ich drucke relativ wenig, vielleicht einmal in der Woche ein paar Seiten schwarz/weiß.
    Ich denke, dass deshalb ein Tintenstrahldrucker weniger geeignet ist, da die Farben eintrocknen können.
    Aber wie ist es bei Laserdruckern mit der Ozonbelastung? Ist der Tonerinhalt (Feinstaub) gefährlich?
    Ich möchte ihn außerdem immer komplett ausschalten, wenn ich ihn nicht brauche, zum Stomsparen und weil mich Netzteilbrummen nachts nervt. Ist das gut für den Drucker?

    Danke für die Antworten!
    Tobi
     
  2. Difool

    Difool Frontend Admin

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    hi,

    na, wenn du dir nach Tonerwechsel nicht unbedingt die Finger ableckst und die alte
    Kartusche mit ins Bett nimmst > keine Bedenken.

    Wegen Ozon bei gelegentlichem Drucken, ist der Gehalt wohl höher, wenn du mit
    offenem Fenster schläfst... :D

    Ich nehme meinen sw-Laserdrucker auch vom Stromnetz, wenn ich ihn nicht brauche.
    Das jetzt seit ca. mehreren Jahren – keine Probleme.

    Gruß Difool
     
  3. writer

    writer MacUser Mitglied

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    Drucker mit Einwegkartuschen geben wohl noch am wenigsten Toner an die Luft ab. Bei deinem Druckverhalten stören da auch nicht die etwas höheren Preise dieser Kartuschen. Ozon ist heute kein Problem mehr, im letzten Test der c't hatten nur noch die Drucker von Brother und Kyocera erhöhte Werte (Koronadraht).
    Vom Netz trennen ist gar kein Problem, diese Drucker haben i.d.R. einen festen Netzschalter (der komplett trennt).
    Würde dir den Samsung ML-1610 empfehlen, der passt auch optisch zum iMac und ist z.Zt. sehr günstig zu bekommen. Den Treiber nimmst du vom ML-2010.
     
  4. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Mein Tintenstrahler trocknet nicht ein.
    Ist absolut leise. Auch eingeschaltet.
    Braucht keine Vorlaufzeit (Aufwärmphase)
    Das Netzteil brummt nicht (ist immer auf Standby und
    druckt automatisch Faxe aus, die reinkommen)

    Ich hab auch nen s/w Laserdrucker, benutze aber fast nur noch den
    Tintenstrahler, weil der druckt einfach wenn man ihn braucht, ohne
    Wartezeit und dann ist er wieder ruhig.

    Dass der auch in Farbe druckt und auch CDs direkt bedrucken kann
    mal ganz abgesehen.
     
  5. Incoming1983

    Incoming1983 MacUser Mitglied

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    Ozon sollte weniger das Problem sein (die neuen Drucker erzeugen kaum Ozon).

    Es gibt Studien, wonach die Tonerpartikel möglicherweise krebserregend sein könnten. Entsprechende Berichte gabs mal bei heise. Es wurde empfohlen, den Raum mit dem Drucker gut zu lüften.

    Von Tintenstrahldruckern rate ich ab. Langsam, teuer und fehleranfällig.
     
  6. Lars²

    Lars² MacUser Mitglied

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    Aber nur im Geschäftsbereich. Für manchmal nen Brief oder Bilder oder Kleinkram ausdrucken sind die immernoch ideal.

    Und Teuer? Du meinst den Unterhalt, oder? Naja, ich weiß ja nicht, meiner ist günstig:
    http://www.die-patrone.de/druckerpatronen_und_tintenpatronen/canon/pixma_ip1500/canon_pixma_serie_ip1500.html

    Druckerpreis damals bei eBay mit 15 solcher Patronen 60 Euro, Pixma 1500.

    Gibt bestimmt auch schnellere aber ich muss ja nicht auf Zeit drucken :D
     
  7. Incoming1983

    Incoming1983 MacUser Mitglied

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    Nö. Gerade im Privatbereich bin ich froh, daß ich einen Laser habe.
    Skript ausdrucken für die Uni? Handbuch ausdrucken von nem Game? Kein Problem, einschalten, kurz warten, losdrucken.

    Das Problem sind nicht die Patronen, sondern die Druckköpfe. Diese gehen recht schnell kaputt, insbesondere vertrocknet die Tinte darin, wenn sie selten benutzt werden. Wenn man Pech hat, kann man alle 20 bis 100 Seiten einen neuen Druckkopf für 50 EUR kaufen, weil man den alten nicht mehr gereinigt bekommt.
    Die Kombopatronen sind teuer (z.B. Lexmark), und bei den anderen ist eben der Druckkopf teuer, der sehr anfällig ist (hab über 10 Jahre lang Tintenstrahler benutzt, bis ich die Schnauze voll hatte).

    Da die Tintenstrahler billiger in der ANschaffung sind, wird da auch gerne gespart. Viele sprechen keine normierte Sprache, und die mechanische Qualität läßt auch zu wünschen übrig.
     
  8. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Dahabe ich ganz andere Erfahrungen gemacht.

    1. Sie sind schneller. Die Vorlaufzeit ist kürzer.
    Es gibt eine Ausnahme: Wenn der Drucker schon läuft und wenn man in Auflagen druckt. Beides ist hier nicht der Fall.

    Vergleich: 3 Seiten Tintenstrahler ab "drucken" aus "Word" mit Einschalten ca. 20 Sek.
    3 Seiten Laserdrucker: ca. 80 Sekunden

    2. Sie sind nicht unbedingt teurer.
    Für meinen Tintenstrahler kosten die Tinten 0,99 EUR. Solange es um ein paar Seiten pro Woche geht...

    3. Bei meinem Tintenstrahler hatte ich noch nie Papierstau und auch mit dickeren Papieren keine Probleme. Im Gegensatz zu meinem Apple Laserdrucker. Durch die Hitze lässt sich auch nicht jedes Papier verwenden und hinterher ist es gewellt, je nach Lagerung.
    Die Haltbarkeit von Tintenstrahlern ist natürlich nicht so hoch. Das spielt aber bei wenig Ausdrucken pro Woche auch keine Rolle.
     
  9. MacEnroe

    MacEnroe MacUser Mitglied

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    Dafür nehm ich (ab 30, 40 Seiten) auch den Laserdrucker. Aber Handbücher wollte der Threadersteller nicht drucken, sondern einzelne Seiten.

    Komisch. Ich hab nen EPSON von 1996, der läuft immer noch wie früher. Und der Canon ist ein Jahr alt und es fehlt auch nix.
    Wenn man Pech hat...

    Apropos Sprache: Ich hab mir noch PrintFab besorgt, von daher druckt der Drucker farbecht und wie ein Postscript-Drucker. Für Text und s/w brauchts das aber nicht, denk ich.
     
  10. Incoming1983

    Incoming1983 MacUser Mitglied

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    Hö? Meiner druckt die erste Seite in weniger als ner Minute.
    Bis der Tintenstrahler aufgewacht ist, die Düsen gereinigt hat (falls es gleich erfolgreich funktioniert), hat er auch nicht mehr Zeit gewonnen.
    Sind noch einige Grafiken drauf, hat er schon verloren.

    Nochmal: Es geht nicht um die Tinte (die kost nicht so viel), sondern um die Druckköpfe. Die kosten mehr als 0,99 EUR.

    Wie gesagt, ich hatte schon viele Tintenstrahler, und Papierprobleme gabs fast nur dort, bedingt durch die "Consumer" Technik.

    Diese Probleme gibts bei neuen Lasern kaum noch: Sie werden nicht so heiß (siehe Okis Mikrokugeltoner). Auch sollte man ordentliches Papier benutzen.
    Dafür sind die Seiten dann nicht verwischt oder mit Streifen drin, und es macht auch nix, wenn ein Tropfen Wasser draufkommt.

    Wenn man nur ein paar Seiten druckt, kauft man sich am besten Wegwerf Drucker von Lexmark für 30 EUR. Alle 6 bis 12 Monate einen neuen inkl. Patrone und allem.

    Ist auch die Frage, ob man sich das antut, und meine Nerven sind es mir wert, mehr Geld für einen Drucker auszugeben, der dann nicht erstmal vor jeder Seite Papier einer größere Wartung bedarf (Tinte auffüllen, Patronen putzen, Papieraufnahme checken etc.).
     
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