.dmg (Disk Image) oder .sparseimage (Sparse Disk Image)

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  1. hugels

    hugels Thread Starter MacUser Mitglied

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    Dear Community

    Die Suche hat einige Beiträge zu diesen Stichworten ergeben. Doch ging es jeweils um ein konkretes Problem (wie meist ;) ) und nicht um die Unterschiede und die Anwendung im Allgemeinen.
    @._ut
    ... wie geht das ohne Terminal (ein sparseimage anlegen) ?


    Anwendung: Wann nehme ich welches Format für welchen Einsatzzweck???
    Eure Erfahrungen aus der Praxis (Backup) interessieren mich. :D

    schönnen Abend
    hugels


    ... weitere links zum Thema
    http://www.macuser.de/forum/showpost.php?p=419946&postcount=15
    http://www.macuser.de/forum/showpost.php?p=406792&postcount=4
     
  2. hugels

    hugels Thread Starter MacUser Mitglied

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    ... das war so ... (habe "Personal Backup X" von ingeno verwendet)

    Beim letzten Backup (OS X 10.3) auf die die 2.HD meines PPC9600 ist was schiefgelaufen beim anschliessenden komprimieren der Dateien (Verbindung ist, nachdem die Daten rüberkopiert waren abgebrochen)
    Das .dmg file konnte nicht geöffnet werden (Fehlermeldung, dass irgenwelche Daten fehlen) und so habe ich nach dem temporären file gesucht, wo die Daten liegen bevor sie komrimiert werden.

    Ich fand ein unsichtbares file: .meinBackup.sparseimage - Damit ich es per Finder kopieren konnte (auf mein iBook), habe ich den Punkt entfernt. ...dann konnte ich es mounten.

    :confused:
    1. Hat der Punkt noch eine andere Bedeutung als nur unsichtbar? resp. darf man das so (wie oben beschr.) kopieren ohne Schaden?

    2. Ich dachte ein Sparse Image bietet nur Vorteile. Warum also wird es in ein Disk Image .dmg umgewandelt für die Archivierung?

    3. Beim manuellen Backup (per Silverkeeper z.B.) ist es da besser (warum?) ein .dmg oder ein .sparseimage file als Zielvolume zu wählen?
     
  3. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    ein sparse image bietet sich dann an wenn du vorher nicht weisst, wie viel von dem Platz den ein Image bietet auch tatsaechlich verbrauchen werden wirst.

    Ein Image ist ein Virtuelles Laufwerk, dass genau den Speicherplatz abbildet den entweder das Original hat oder den ich vor dem Anlegen eines leeren virtuellen Laufwerks festlege. Dieser Platz steht dem Wirt fuer diese virtuelles Volume, also in deinem Fall deine Festplatte,nicht mehr zur Verfuegung. Dabei kommt es nicht darauf an ob dieser Platz tatsaechlich mit Daten belegt ist oder nicht.

    Wenn du also mit dem belegten Platz auf einem Volume haushalten musst ist ein sparse image natuerlich Vorteilhaft. Wenn du die Groesse des Images aber im Voraus kennst - oder die durch die physikalische Groesse des Zielvolumes sowieso vorgegeben ist (z.B. DVD) - bietet ein sparse image keine erkennbaren Vorteile.

    Auch ein sparse image bekommt den suffix .dmg denn es hat die Funktion eines .dmg.

    Der Punkt als erstes Zeichen des Namens dient nur dem Verstecken der Datei.

    Du kannst unter Panther mit dem Festplatten Utility ein sparse image erzeugen.

    Cheers,
    Lunde
     
  4. Klasl57

    Klasl57 MacUser Mitglied

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    Hab ich nicht (raus)gefunden, wie denn?
     
  5. hugels

    hugels Thread Starter MacUser Mitglied

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    Das kapier ich nicht im Finder (suffixe angezeigt) zeigt mir ein Dateiname.sparseimage keine Endung .dmg !!
    Hab ich was nicht mitgeschnitten?? kopfkratz


    Also wenn ich etwas verstecken will, so kann ich einfach ein Punkt setzen zu Begin des Dateinamens!?? :confused:
    Keine weiteren Auswirkungen?? Gibt es da irgendwo näher Infos zur Materie?
     
    Zuletzt bearbeitet: 29.09.2004
  6. Wenn Du im Festplatten-Dienstprogramm ein neues Image anlegst und dort das Format "Einfaches Image" bestimmst, dann legt er ein Sparseimage an. (Scheint ein Übersetzungsfehler zu sein, auf englisch steht da richtigerweise "Sparse Disk Image".)

    @ lundehundt
    Ein Sparseimage hat das Suffix .spraseimage
     
  7. hugels

    hugels Thread Starter MacUser Mitglied

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    So mal rein Theoretisch: Kann ich ein meinBackup.sparseimage anlegen und es wenn ich die endgültige Grösse kenne in ein "nur lesen" Image konvertieren?
    Oder Grundsätzlich: eine Konvertierung zwischen diesen 2 Formaten; ist das so "ähnlich" wie mp3 und aac ??? Oder kann man das beliebig hin und her konvertieren? kopfkratz

    @._ut
    Danke für die Erläuterung - Da kann ich lange suchen, wenn Apple was falsch übersezt. :D
     
  8. lundehundt

    lundehundt MacUser Mitglied

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    Im Finder kannst du keine Dateinamen vergeben die mit einem Punkt beginnen. Dieser prefix ist dem System vorbehalten. Im Terminal geht das schon - ist die Frage wie sinnvoll das ist.

    Ich arbeite mit einem Englischen System - da heisst es sparse image. Bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass es im Deutschen anders heisst.

    Ob sich Images so einfach von sparse auf read only migrieren lassen weiss ich nicht. Wenn es um den Platz geht der laengerfristig tatsaechlich auf zum Beispiel einem externen volume verbraucht wird wuerde ich vermuten, dass du mit einem komprimierten read only image den gleichen Spar-Effekt erzielst wie mit einem sparse image. Der nicht belegte Speicherplatz eines read only images wird bei der Komprimierung sicher zum aller groessten Teil verschwinden.

    Cheers,
    Lunde
     
  9. Du kannst das Sparse Image im Festplatten-Dienstprogramm in ein Image mit fester Größe konvertieren (lesen/schreiben, nur lesen, komprimiert, verschlüsselt). Verluste beim Konvertieren gibt es selbstverständlich keine.

    Zurück nach Sparse Image geht wohl nur im Terminal. Ist auch ein bisschen aufwendiger, weil es zuerst defragmentiert werden muss etc.
     
  10. hugels

    hugels Thread Starter MacUser Mitglied

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    Tinker Tool sei Dank

    Spannende Sache... Soso kuckst DU! :D
    Mein System ist auf Deutsch ;) und ich kann mit dem Finder eine Datei mit Punkt benennen '.MusterDatei' (=unsichtbar) und wieder sichtbar machen. (Es kommt jeweils eine Warnmeldung wegen unsichtbar und so)

    Frage bleibt ob das systemtechnisch irgendwelche Auswirkungen hat? kopfkratz
     
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